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Das sind die schönsten Städte in Italien

Das sind die schönsten Städte in Italien

Italien ist seit jeher eine Reise wert! Der berühmte Stiefel auf der Landkarte steht für Dolce Vita, aber auch für alte Geschichte und vielseitige Kultur. Vom Norden bis hinunter in den Süden gibt es zahlreiche sehenswerte Städte. Jeder Ort hat seine eigenen, ganz besonderen Highlights, so dass es auf Reisen garantiert nicht langweilig wird. Ob spannende Museen, schöne Strände, interessante Architektur, die neueste Mode oder atmosphärische Aussichten – sucht euch etwas aus oder nehmt alles zusammen. Welche Städte die schönsten in ganz Italien sind, stellen wir euch hier vor:


 

1. Rom – Italiens Hauptstadt zwischen Antike und Moderne

Die Hauptstadt Italiens liegt in der Mitte des Landes. Durch die fast 3.000 Jahre alte Geschichte und die vielen noch erhaltenen größeren und kleineren antiken Ruinen ist Rom einfach ein Muss.

Die größten Sehenswürdigkeiten aus dem Römischen Reich sind das Kolosseum und das Forum Romanum. In ganz Rom sind außerdem über 900 reich verzierte Kirchen zu besichtigen.

Das Zentrum mit dem Trevi-Brunnen, der Spanischen Treppe und den vielen Restaurants und Eisdielen hat seinen ganz eigenen Flair.

Eine eigene Stadt in Rom ist die Vatikanstadt mit 44 Hektar Fläche, in der der Papst herrscht. Der Petersdom und die Vatikanischen Museen, in denen u. a. die Kunst Michelangelos ausgestellt ist, sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Auch die Villa Borghese ist in Sachen Kunst sehr sehenswert. Da die Sehenswürdigkeiten einige Zeit in Anspruch nehmen, solltet ihr mindestens drei besser fünf bis sechs Tage für Rom einplanen. Was ihr in Rom sonst noch alles erleben könnt, könnt ihr in unserem Rom Urlaubsguide nachlesen.

Pantheon in Rom in Italien

2. Florenz – Die Renaissance von ihrer schönsten Seite

Florenz liegt in der Toskana und ist zugleich Hauptstadt der Region. Die Stadt ist bekannt für ihre Vielzahl an Kunst- und Architektur-Meisterwerken, die noch aus der Renaissance stammen.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist der Dom mit der eindrucksvollen Kuppel. Nicht weit davon liegt die Piazza della Signoria, der schönste Platz von Florenz. Berühmte Kunstwerke wie Michelangelos David könnt ihr in der Galleria dell’Accademia besichtigen.

Auch die Uffizien sind ein Highlight für Kunstliebhaber, denn die Sammlung enthält Botticellis „Die Geburt der Venus“ und da Vincis „Die Verkündigung“. Die aus dem 14. Jahrhundert stammende Ponte Vecchio ist die älteste Brücke der Stadt, sie ist bebaut und fließt über den Arno. Auf ihr findet ihr besonders viele jahrhundertealte Juwelierläden.

Für einen kleinen Stadtbummel reicht ein Tag, Kulturliebhaber sollten sich mindestens drei Tage Zeit nehmen.

Ponte Vecchio in Florenz in Italien

3. Venedig – Die Stadt auf dem Wasser

Venedig ist eine der schönsten Städte in Italien, das finden nicht nur Paare in den Flitterwochen. Die Lagunenstadt im Norden des Landes hebt sich mit ihren 400 Brücken und 118 Inseln – wortwörtlich – von Grund auf von anderen Orten ab. Venedig wurde einst auf Holzpfählen errichtet und zieht noch immer jede Menge Urlauber an.

Die Gondeln auf dem Wasser und die engen, labyrinthartigen Gassen strahlen Romantik aus. Erfreulicherweise ist es möglich, die Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erreichen, denn die Stadt ist nicht besonders groß. Trotzdem ist es ein Erlebnis, per Gondel oder Wasserbus an den Gebäuden entlang zu schippern.

Die längste Wasserstraße namens Canale Grande ist 4 Kilometer lang. Die Altstadt mit dem berühmten Markusplatz und Markusdom sind die wichtigen Anziehungspunkte. Kulturinteressierte besuchen gerne das Guggenheim-Museum.

Besonders viele Neugierige reisen zum venezianischen Karneval im Februar an. Zu dieser Zeit ist die Stadt allerdings recht voll und ein Städtetrip verhältnismäßig teuer. Da Venedig bei Einbruch der Dunkelheit und im Morgengrauen eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt, solltet ihr unbedingt in der Stadt übernachten und nicht nur einen Tagesausflug vom Festland aus machen. Um die Stadt mit all ihren Facetten zu besichtigen, solltet ihr in Venedig mindestens drei Tage bleiben. Was es in Venedig alles zu entdecken gibt, verraten wir euch in unserem Venedig-Urlaubsguide.

Venedig

4. Mailand – Die Stadt der Mode

Mailand ist allgemein bekannt als die „Stadt der Mode“ und liegt in der Lombardei im Norden des Landes. Auch die Wertpapierbörse Italiens hat dort ihren Sitz. Wer edle Restaurants und Luxus-Boutiquen sucht, kann in Mailand leicht fündig werden, beispielsweise in der sehenswerten Viktor-Emanuel-Passage auf der Piazza del Duomo.

Den Dom mit seiner gotischen Architektur sollet ihr natürlich auch besichtigen. Weitere Highlights sind das Kloster Santa Maria delle Grazie mit dem berühmten „Abendmahl“ von Leonardi da Vinci und das Teatro della Scala, eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Wenn ihr euch für Musik interessiert, solltet ihr euch rechtzeitig Karten kaufen.

Ein paar Tage Aufenthalt in Mailand sollten es schon sein, wenn ihr die vielfältigen Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden wollt. Welche das sind, verraten wir euch in unserem Beitrag über die Sehenswürdigkeiten in Mailand.

Mailaender Dom in Italien

5. Positano – Die Stadt an der Klippe

Positano befindet sich an der Amalfi-Küste in Süditalien direkt an den Klippen. Wer hierher kommt, möchte innehalten und die Aussicht genießen. Der Kieselstrand ist genauso schön wie der Hafen Marina Grande, wo es zahlreiche Läden und Lokale gibt. In den kleinen Gassen könnt ihr auch gut bummeln.

Der Fornilo Strand und der Fiordo di Furore sind etwas ruhiger. Eine Sehenswürdigkeit in Positano ist die Kirche Santa Maria Assunta mit der besonderen Kuppel mit Majolika-Fliesen. Innen ist die byzantinische Ikone der Jungfrau Maria zu sehen, die aus dem 13. Jahrhundert stammt.

Positano in Italien

Die felsige Gegend rund um Positano eignet sich auch zum Wandern. Der „Pfad der Götter“ ist so angelegt, dass von Positano andere Küstenorte erreicht werden. Um richtig zu entspannen, solltet länger bleiben oder von Ort zu Ort ziehen.

Unser Tipp: Kombiniert eure Reise nach Positano mit einem Trip nach Neapel! Schon allein die beste Pizza der Welt ist die Reise wert! Viele weitere Sehenswürdigkeiten erwarten euch in Neapel aber trotzdem!

6. Sorrent – Die malerische Küstenstadt

Sorrent ist eine weitere romantische Küstenstadt. Sie liegt im Südwesten an der Bucht von Neapel. Da sie weit oben erbaut ist, ist der Ausblick natürlich umso besser. Nicht nur das Meer kann überblickt werden, sondern auch die Piazza Tasso. Dieser Platz ist sehr beliebt, um sich zu treffen oder in einem der Cafés zu sitzen. Die engen Gassen drumherum beherbergen gemütliche kleine Geschäfte mit viel Keramik.

Sorrent in Italien

In der kleinen Altstadt steht auch die Kirche Chiesa di San Francesco aus dem 14. Jahrhundert. Im Park Villa Comunale gibt es eine Terrasse, von der ihr sogar bis zum Venuv blicken könnt. Im Museum Correale di Terranova, das in einem Orangenhain liegt, könnt ihr Kunstwerke besichtigen. Sorrent eignet sich für einen Tagestrip, wenn ihr sowieso an der Küste seid, oder auch für einen längeren Strandurlaub.

7. Siena – Toskana wie man sie sich vorstellt

Siena, eine der schönsten Städte in Italien und inmitten der Toskana gelegen, hat eine lange Geschichte und außerdem malerische Aussichten zu bieten. Überall ist das mittelalterliche Flair zu spüren. So ist die Altstadt auch von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben worden.

Die Piazza del Campo ist der bekannteste Platz der Stadt. Hier findet auch das weltberühmte Pferderennen, der Palio, statt. Der Platz ist der perfekte Ausgangspunkt für einen ausgiebigen Bummel durch die Stadt.

Der Dom aus dem 13. Jahrhundert ist bereits die erste Sehenswürdigkeit mit seinem aufwendigen gotischen Stil. Von der Torre del Mangia aus haben Besucher aus über 100 Metern Höhe ein wunderschönes Panorama vor sich. Siena hat außerdem eine alte Universität, interessante Museen, Basiliken und Einkaufsstraßen. Am besten verbindet sich ein Besuch des Ortes mit einem Florenz-Trip, denn Siena ist nicht weit entfernt von der Hauptstadt der Toskana.

Piazza del Campo in Siena in Italien

8. Verona – Die Stadt der Liebe

Verona gehört zu Venetien und liegt im Norden des Landes. Der Ort verfügt über eine mittelalterliche Altstadt und ist wohl weltweit bekannt als Schauplatz von Shakespeares „Romeo und Julia“. So gibt es auch ein Wohnhaus aus dem 14. Jahrhundert, das sich mit seinem tyischen Balkon „Haus der Julia“ nennt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das große Amphitheater. Dort finden noch immer kulturelle Aufführungen statt. Auf der Piazza Brà sind außerdem alte Paläste zu entdecken. Nicht zuletzt der Marktplatz und die römischen Brücken sind ebenso sehenswert. Kultur und Geschichte lassen sich auf einer Tagestour entdecken, noch ausführlicher allerdings auf mehrere Tage verteilt.

Julias Balkon in Verona in Italien

9. Triest – Die Hafenstadt an der Grenze zu Slowenien

Triest als Hauptstadt der Region Friaul-Julisch Venetien liegt zwischen der Adria und dem Karst, so dass Slowenien nicht weit entfernt ist. Eine Reise nach Slowenien lässt sich also perfekt mit Triest verbinden.

In der Hafenstadt ist insbesondere die Altstadt mit ihren neoklassizistischen Stil für Besucher von Interesse. Es gibt auch ein klassizistisches österreichisches Viertel. Allgemein sind die österreichischen und slowenischen Einflüsse nicht zu übersehen.

Canale Grande in Triest in Italien

Einen Stadtbummel könnt ihr beginnen an der Piazza dell’Unità d’Italia, die schon für sich sehenswert ist. Der schöne und ziemlich große Platz bietet nebenbei eine herrliche Aussicht auf das Meer. Architektonisch interessant sind der Regierungspalast, der Palazzo Stratti und das Rathaus. Die Kathedrale San Giusto mit ihren Mosaiken und der Fensterrose zieht ebenso Besucher an. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Museumsburg Castello San Giusto und das Römische Theater aus dem 2. Jahrhundert.

10. Bologna – Die Genusstadt

Die norditalienische Stadt Bologna liegt in der Emilia-Romagna und ist historisch sehr interessant. Die Piazza Maggiore mit ihren Arkaden, die insgesamt 38 Kilometer weit führen, beherbergt viele Cafés und Geschäfte. Auch mittelalterliche Bauwerke sind noch zu finden sowie Gebäude aus der Renaissance.

Den Neptunbrunnen, die Basilika San Petronio und die alten Türme der Stadt solltet ihr euch unbedingt ansehen. Die beiden schiefen Türme Asinelli und Garisenda sind eine ganz besondere Sehenswürdigkeit.

Bologna verfügt außerdem über die älteste Universität Europas. Deshalb zieht die Stadt viele junge Leute an und ist eher lebhaft. Doch auch Genussliebhaber kommen in der kulinarischen Hochburg Italiens voll auf ihre Kosten. Auch ein vielseitiges Nachtleben ist vorhanden. Bologna ist einen Tagesausflug wert und lässt sich durch die Nähe gut mit Mailand verbinden.

geschlechtertuerme von Bologna in Italien

11. Sirmione – Die schönste Stadt am Gardasee

Sirmione ist ein kleiner Ort am südlichen Ufer des Gardasees und hat nur knapp 10.000 Einwohner. Das historische Zentrum befindet sich auf einer in den See hineinragenden Halbinsel. Sirmione gehört der Region Lombardei an und ihre Geschichte soll bis in die Steinzeit zurückführen.

Sirmione an Gardasee in Italien

In den kleinen Gassen sind Boutiquen und Antiquitätenläden zu finden. Die Kirche Santa Maria Maggiore aus dem 15. Jahrhundert liegt etwas abseits des Zentrums. Der Ferienort verfügt auch über zwei Thermalbäder, nämlich die Terme di Catullo und die Terme di Virgilio. Heilendes Wasser hat in der Gegend eine lange Tradition. Sirmione lässt sich gut mit einem entspannenden Ferienaufenthalt am Gardasee verbinden.

Besonders empfehlen können wir übrigens das direkt in Sirmione gelegene Hotel Villa Rosa Sirmione!

12. Cagliari – Die antike Hauptstadt Sardiniens

Cagliari liegt auf Sardinien und ist die dortige Hauptstadt. Bekannt ist das hügelig gelegene Castello-Viertel, umgeben von einer mittelalterlichen Mauer. Sehenswert ist auch die Kathedrale von Cagliari, die aus dem 13. Jahrhundert stammt.

Wenn ihr archäologisch interessiert seid, könnt ihr das Museo Archeologico Nazionale di Cagliari erkunden, in dem Bronzegegenstände, römische Keramik und antike Artefakte ausgestellt sind. Ein römisches Theater und ein Tempel sind weitere Überbleibsel aus der Antike.

Unser Hoteltipp für einen Badeurlaub mit Städtetrip in Cagliari: Das Hotel Panorama Cagliari

Die Küste mit feinem Sandstrand ist 8 Kilometer lang und eignet sich gut für einen Badeurlaub. Eine besondere Attraktion sind die Flamingos im Salzwasserbecken, die zum Brüten kommen. Von Cagliari könnt ihr leicht noch andere Orte auf Sardinien bereisen. 

Cagliari in Italien

13. Pisa – Mehr als nur ein schiefer Turm

Pisa in der Toskana ist allgemein bekannt für ihren Schiefen Turm aus Marmor, der 56 Meter hoch ist und sich bereits bei seinem Bau im Jahr 1372 zur Seite neigte. Daneben steht der Dom, zu dem der Glockenturm gehört. Auch der monumentale Friedhof Camposanto Monumentale aus dem 14. Jahrhundert ist nicht weit. Das Baptisterium, die weltweit größte Taufkapelle, ist außerdem sehenswert, ebenso der großzügige Botanische Garten. Es ist übrigens der älteste Garten dieser Art auf der ganzen Welt. Auch sehr alte Bäume sind dort zu sehen.

Ein Besuch von Pisa empfiehlt sich besonders für einen Tagesausflug, wenn ihr schon einmal in der Toskana seid.

Pisa in Italien

14. Lucca – Toskana pur

Das toskanische Lucca liegt am Fluss Serchio und ist bekannt für den historischen Stadtkern, die gut erhaltene Stadtmauer noch aus der Renaissance-Zeit sowie das Haus von Puccini, das heute als Museum besucht werden kann.

In den gemütlichen Gassen aus Kopfsteinpflaster sind nicht viele Urlauber zu finden, so dass ihr dort das italienische Flair besonders genießen könnt. Auch an den jahrhundertealten Festungswällen lässt es sich schön spazieren gehen. Eine andere Möglichkeit ist der Park Palazzo Pfanner.

Lucca in Italien

Da Lucca nur eine Stunde von Florenz liegt, lässt sich der ruhige Ort gut als Zwischenaufenthalt auf einer Rundreise durch die Toskana besichtigen.

15. Manarola – Die wohl schönste Stadt von Cinque Terre

Manarola gehört zu Riomaggiore in Ligurien und gehört zu den Cinque Terre. Der Ort soll sehr alt sein, schließlich stammt die Kirche San Lorenzo aus dem Jahr 1160. In Manarola könnt ihr viele regionale Spezialitäten probieren, zum Beispiel die Oliven, den traditionellen Wein und frischen Fisch.

Manarola in Cinque Terre in Italien

Als Urlaubsort ist die kleine Bucht wenig bekannt, was sicher auch daran liegt, dass es nur eine Zufahrtsstraße an den Felsmassiven gibt. Der Wanderweg bietet allerdings Möglichkeiten, die Gegend aktiv zu erkunden. Landschaftlich ist die felsige, bebaute Küste sehr schön und die kleinen, bunten Häuschen der Einheimischen eine Pracht.

Eine Sehenswürdigkeit ist die gotische Kirche S. Lorenzo am oberen Ortsrand. Ein paar Tage in dem kleinen Ort schenken euch Erholung und idyllische Einblicke in die Region.

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