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Klein aber fein: Die schönsten Regionen für euren Urlaub in Slowenien

Klein aber fein: Die schönsten Regionen für euren Urlaub in Slowenien

Slowenien kennen viele Urlauber nur von der Durchreise nach Kroatien. Dabei ist das so ein tolles Land, das durchaus auch mal einen eigenen Urlaub wert ist. Hier gibt es eine wunderschöne Adriaküste, mittelalterliche Städte am Meer, Höhlen, weiße Pferde und tolle Ski- und Wandergebiete. Zudem ist es im Verhältnis zu anderen Ländern relativ günstig und nicht überlaufen – das ist doch mal eine Reise wert, oder?

Inhaltsverzeichnis:

Allgemeine Infos:

Lage: Slowenien liegt zwischen Ungarn, Italien, Österreich und Kroatien.
Anreise: Der Hauptflughafen liegt in Brnik bei Ljubiljana, kleinere Flughäfen in Maribor und Portoroz. Man kann aber auch sehr gut mit dem Auto durch den österreichischen Karawankentunnel nach Slowenien reisen.
Einreise: Ein Personalausweis genügt.
Währung: Man zahlt ganz einfach in Euro.
Sprache: Landessprache ist Slowenisch, aber an der Grenze zu Italien sprechen viele Slowenen auch Italienisch. Mit Englisch kommt man auf jeden Fall gut durch.
Beste Reisezeit: Slowenien geht immer. Im Sommer zum Baden, im Frühjahr und Herbst zum Wandern und um die Städte zu erkunden. Im Winter zum Skifahren. 

1. Die slowenische Adriaküste bzw. die slowenische Riviera

Im Sommer lockt die Adriaküste, auch slowenische Riviera genannt, sonnenhungrige Urlauber in das kleine Land.

Was viele nicht wissen: Slowenien beherbergt einige Sand- und zahlreichen Stein- und Naturstränden, die sich wirklich sehen lassen können. Ihr glaubt uns nicht? Dann überzeugt euch in diesem Beitrag über die schönsten Strände in Slowenien einfach selbst!

Neben den schönen Stränden wartet die slowenische Riviera mit einigen hübschen mittelalterlichen Küstenstädten auf. Zum Beispiel Piran. Das Städtchen liegt malerisch auf einer Halbinsel. Eine Erkundungstour führt hier ganz klassisch durch mittelalterliche Gassen und über romantische Plätze. Wer Fisch mag ist hier richtig – denn gute Fischrestaurants sind in Piran leicht zu finden.

Piran in Slowenien

Das idyllische Städtchen Piran an der Adriaküste

Piran ist ein echtes Highlight! In unserem Beitrag über die schönsten Sehenswürdigkeiten in Slowenien ist das Küstenstädtchen gleich zweimal vertreten!

Wenn ihr es noch idyllischer und beschaulicher haben wollt, solltet ihr euch Izola ansehen.  Hier gibt es keine Touristenströme, so dass man einen richtig entspannten Tag inklusive mediterranem Flair in der Altstadt und am großen Hafen verbringen kann.

Die größte Stadt an der slowenischen Adriaküste ist Koper mit der mächtigsten Domkirche Sloweniens. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Prätorenpalast und der Glockenturm, der zugleich Aussichtplattform ist. Interessant für Musikliebhaber: das Tartini-Festival, das hier alljährlich zu Ehren des berühmtesten Sohnes der Stadt stattfindet. Der Komponist und Violinespieler wurde 1692 in Piran geboren.

Koper in Slowenien

Koper in Slowenien

Portoroz ist der wahrscheinlich populärste Badeort der Gegend. Kein Wunder, denn hier gibt es auch die schönsten Sandstrände. Die Stadt gilt als Wassersportzentrum und idealer Ausgangspunkt für Segeltörns. Rings herum finden sich eher Steinstrände. Aber das hat auch Vorteile: Nämlich superklares Wasser und Felsen, auf denen Kinder toll herumklettern können. Wer es bequem haben will, nimmt eben einfach eine Liege mit und ist gerüstet für einen herrlichen Strandtag. 

Portoroz in Slowenien bei Sonnenuntergang

Sonnenuntergang in Portoroz

Ausflugstipps an der slowenischen Adria

Das Land ist zwar klein, aber man kann hier jede Menge unternehmen:  

  • Sich ein bisschen vor den Grottenolmen in der Tropfsteinhöhle von Postojna gruseln zum Beispiel. Sie ist fünf Kilometer lang und übersät mit Tropfsteinen.

Postojna Höhle in Slowenien

  • A propos Höhle: ganz in der Nähe befindet sich die Burg Predjama – die größte Höhlenburg der Welt.
  • Wer nichts gegen einen edlen Tropfen hat, wird staunen, was das Weinanbaugebiet von Goriska Brda in den Julischen Alpen zu bieten hat. Hier wird vor allem Chardonnay und Sauvignon angebaut.
  • Pferdefans aufgepasst, hier müsst ihr hin: zum Lippizaner Gestüt in Lipica. Die schneeweißen Pferde sind weltweit bekannt. Hier kann man sie beim Training beobachten oder eine Reitvorstellung besuchen.
Gestüt Lipica in Slowenien

Im Gestüt Lipica ist ein Pferd schöner als das andere

2. Sloweniens Bergwelt

Slowenien ist ein ideales Wandergebiet. Neben den Steiner Alpen und den Julischen Alpen sind vor allem die Karawanken bekannt und beliebt. Hier gibt es jede Menge Schluchten, Wasserfälle, Hochweiden und grüne Täler.

Vrsic Straßenpass in den Julischen Alpen in Slowenien

Einfach malerisch: Der Vrsic Straßenpass in den Julischen Alpen

Sloweniens einziger Nationalpark ist der Triglav Nationalpark. Er liegt in den Julischen Alpen im Nordwesten des Landes und grenzt an Italien und Österreich. Hier befindet sich auch der gleichnamige Berg Triglav. Mit 2.864 Metern ist er der höchste Berg Sloweniens. Wer gerne in der Natur umherstreift ohne einer Menschenseele zu begegnen, der findet hier sicher sein Paradies.

Ein bisschen mehr los ist wahrscheinlich auf den gut markierten Wanderwegen, die ebenfalls durch beeindruckende Natur führen, oder auf dem türkisblauen Wasser des Flusses Soca, wo man eine Rafting Tour unternehmen kann. Gute Startpunkte hierfür sind Kranska Gora und Bled.

Bleder See in Slowenien

Ein Traumziel für Wanderer: Der See Bled

Auf die Piste, fertig, los: Die Skigebiete

Kranska Gora ist auch im Winter ein beliebtes Urlaubsziel, denn dann heißt es: Ski angeschnallt und los geh die wilde Fahrt! 30 Abfahrten stehen zur Auswahl. Und die könnt ihr ohne nennenswerte Wartezeiten an den Liften und zu wirklich günstigen Preisen erkunden. 

Skigebiet Vogel in slowenien

Aber auch die anderen Skigebiete wie Rogla oder die Region rund um den Bohinji See laden zum Rodeln, Langlaufen oder zu anderen Wintersport ein. Und das, bis ins Frühjahr hinein.

3. Sloweniens Städte: Kultur, Architektur und modernes Lebensgefühl

Auch die Städte Sloweniens haben so einiges zu bieten. Vor allem Maribor und Ljubljana solltet ihr euch nicht entgehen lassen! Warum, verraten wir euch hier:

Ljubljana – Sloweniens Hauptstadt

Die Hauptstadt des Landes ist nicht sehr groß, aber dafür sehr schön. Eine Studentenstadt – das merkt man an dem quirligen Leben auf der Straße und den vielen hippen Cafés.

Ljubljana

Mittendurch fließt der Fluss Ljubljanica. Östlich liegt die Altstadt, und auf der westlichen Seite der moderne Teil Ljubljanas. Zwischen beiden kann man auf einer Vielzahl von Brücken hin- und herspazieren. Eine Besonderheit sind die drei Brücken, die an zentraler Stelle ganz eng beieinander über den Fluss laufen. Sie gelten auch als Wahrzeichen der Stadt.

Drei Brücken in Ljubljana

Ein Wahrzeichen der Stadt: Ljubljanas Brücken

Ganz in der Nähe befinden sich eine Markthalle wo man leckeren Fisch bekommt, sowie der Wochenmarkt mit diversen Ständen. Eine Top-Adresse für typisch slowenische Spezialitäten!

Wer sich einen Überblick verschaffen will, sollte die imposante mittelalterliche Burg besuchen, die schon von weitem sichtbar auf ihrem Hügel thront. Spaß macht es, mit der Standseilbahn hinaufzufahren. Sie wurde erst 2006 erbaut und ist ein Meisterwerk des modernen Industriedesigns

Tolle Atmosphäre in Lublijana

Sloweniens Hauptstadt Ljubljana erwartet seine Besucher mit quirliger Atmosphäre

Maribor – Die zweitgrößte Stadt Sloweniens

Die zweitgrößte Stadt des Landes hat eine lustige Berühmtheit zu bieten, denn hier gibt es eine Weinrebe, die stolze 400 Jahre alt ist – und immer noch Trauben trägt.  Damit hat sie es als älteste Weinrebe der Welt 2004 ins Guinness Buch der Weltrekorde geschafft. Ihr findet sie im alten Stadtteil Lent. Das malerische Viertel lohnt sowieso einen Bummel.

Genau wie der Rest der Stadt. Immerhin war Maribor 2012 europäische Kulturhauptstadt und hat von B wie Basilika bis W wie Wasserturm jede Menge Sehenswürdigkeiten auf kleinem Raum zu bieten.

Achtung Kulturbanausen: Ihr könnt währenddessen zum Shoppen gehen. Rund um Maribor liegen einige Einkaufszentren. Und dass man hier günstig einkaufen kann, hat sich bis über die Landesgrenzen hinaus herumgesprochen, denn auf den Parkplätzen werdet ihr auch viele Autos mit österreichischem Kennzeichen entdecken.

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Über Julia Kirschner

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