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Tauchen auf Bali: Die besten Tipps & Hotspots für euren Tauchurlaub auf der Insel der Götter

Tauchen auf Bali: Die besten Tipps & Hotspots für euren Tauchurlaub auf der Insel der Götter

Wenn ihr noch nicht auf Bali tauchen wart, habt ihr einiges nachzuholen. Mal ganz abgesehen von den genialen Tropenstränden und den pittoresken Tempeln ist Bali ein Top-Reiseziel für euren Tauchurlaub. Die Götterinsel liegt in einer Meereslandschaft zwischen West-Neu-Guinea und den südlichen Philippinen. In den zahllosen Korallenriffen dieses Ökosystems leben um die 2.500 Arten von Rifffischen, ein kunterbunter Cocktail aus anderen Riffbewohnern und etwa 80 Korallenarten.

Tauchen auf Bali ist absolut spannend: Hier sichtet ihr euren ersten Mondfisch, erlebt Manta-Rochen hautnah und trefft auf Geistermuränen. Falls Makro-Fotografie euer Ding ist oder ihr gern Unterwasser-Videos dreht, ist Bali ein Muss. In den flacheren Korallengärten tummeln sich Schaukelfische, Doktorfische, Fangschreckenkrebse und Geisterpfeifenfische. Also lohnt sich Schnorcheln auf Bali ebenfalls – und euren Kindern oder anderen Bali-Urlaubern ohne Tiefseetaucher-Ambitionen wird es dort in keinem Fall langweilig.

In unserem Beitrag findet ihr alle wichtigen Informationen rund um das Thema „Tauchen auf Bali“. Wir geben euch Tipps zur Planung und zu den gesetzlichen Bestimmungen zum Tauchen. Anschließend beschreiben wir die interessantesten Tauchspots und die besten Tauchreviere auf Bali. Falls jemand von euch gern im Urlaub sein erstes Tauch-Brevet erwerben möchte, findet er hier außerdem alle Infos zu gängigen Preisen, der Kursdauer und anderen wichtigen Details.

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Wissenswertes zur Planung eures Tauchurlaubs auf Bali

Hier gibt es Tipps und Infos zur besten Reisezeit für Bali, zur Ausrüstung, Gesetzeslage und zur Sicherheit beim Tauchen:

Beste Reisezeit zum Tauchen auf Bali

Oft wird Reisenden geraten, die Tropen außerhalb der Regenzeit zwischen November und Mitte März zu besuchen. Aber auch in der Regenzeit ist das Wetter auf Bali vormittags fast immer sonnig und der Himmel ist klar. Im Laufe des Tages bilden sich dann zwar Wolken – aber es regnet zumeist nur etwa eine halbe Stunde lang am Nachmittag oder am Abend. Häufig sind es kurze Gewitter, nach denen die Luft angenehm abkühlt.

Bei durchschnittlichen Wassertemperaturen von 25˚ bis 28˚ könnt ihr das ganze Jahr über auf Bali tauchen. Für Tauch-Einsteiger eignet sich allerdings der Sommer am ehesten, weil dann die Meeresströmungen weniger ausgeprägt sind. Es gibt aber genügend strömungsarme Tauchspots auf Bali, die auch im Winter für Anfänger geeignet sind. An strömungsreichen Tauchspots wie Chrystal Bay oder dem Manta Point kann das Meer übrigens deutlich kühler sein.

Unser Tipp: Als alte Hasen könnt ihr problemlos in der Regenzeit auf Bali tauchen – so profitiert ihr von den günstigen Preisen außerhalb der Hauptreisezeit. Da Tauchanfänger in jedem Fall mit einem Guide tauchen, können sie prinzipiell ihren Tauchurlaub ebenfalls in die Nebensaison legen. Die Tauchführer wissen schon, wann ihr wo tauchen könnt. Für Unterwasserfotografen ist allerdings der Sommer die bessere Reisezeit, weil dann das Meerwasser klarer ist.

Zwei Taucher im Meer

Tipps zur Ausrüstung

Wenn ihr noch keine eigene Tauchausrüstung habt oder für einen kurzen Tauchurlaub keine Unmengen an Gepäck mitnehmen wollt, findet ihr an allen deutschsprachigen Tauchbasen auf Bali Leihausrüstungen in gutem bis sehr gutem Zustand. Rechnet mit etwa 10 € Leihgebühr pro Tag. Bei Tauchkursen ist die Leihausrüstung natürlich im Preis inbegriffen.

Falls ihr euren eigenen Tauchanzug mitnehmen möchtet: Zum Tauchen auf Bali reicht den meisten Tauchern ein 3-mm-Anzug. Eure schnorchelnden Mitreisenden können problemlos Taucherbrillen und anderes Equipment zum Schnorcheln auf Bali kaufen. Eine aufblasbare Tauchboje sollte aber in jedem Fall mit in euren Koffer. Sie wiegt so gut wie nichts, nimmt keinen Platz weg und ist eine echte Lebensversicherung.

Sicherheit und Gesetzeslage in puncto Tauchen auf Bali

Ihr werdet weiter unten noch von Riffhaien lesen. Falls ihr es noch nicht wisst – die Haie auf Bali sind friedlich und in Tiefen unter 10 m schwimmen sowieso nur kleinere Exemplare herum. Ein wichtiger Tipp für Instagrammer: Kommt bloß nicht auf die Idee, sie wegen ein paar spektakulären Fotos anzufüttern. Dann könnten sie aufdringlich werden.

Ein wirkliches Sicherheitsrisiko können unvorhergesehene Strömungen darstellen. In den Gewässern Indonesiens treffen Meeresströmungen aus dem Indischen Ozean und dem Pazifik zusammen. An manchen Tagen könnt ihr sogar auf Wale treffen0. Wenn ihr das unbedingt live miterleben möchtet, geht nicht ohne ortskundigen Führer tauchen – vorzugsweise in der Ecke von Nusa Penida oder Nusa Lembongan.

Abgesehen davon dürft ihr auf ganz Bali und den dazugehörigen Inseln nur mit einem international gültigen Tauch-Brevet tauchen. Wenn ihr noch keinen Tauchschein habt und trotzdem die schönsten Tauchreviere von Bali kennenlernen möchtet, nehmt dort einfach an einem Tauchkurs für Einsteiger teil. Dann solltet ihr aber zumindest zwei Wochen Urlaub auf Bali einplanen, damit ihr anschließend noch bei einigen Tauchausflügen mitmachen könnt.

Tauchen lernen auf Bali

In so ziemlich allen Ländern mit Korallenriffen hat sich in den letzten Jahren der Tauchtourismus etabliert. Bei Tauchkursen und Tauchausflügen, die von guten Tauchbasen organisiert werden, ist Artenschutz eine Selbstverständlichkeit. Alle Taucher werden dafür sensibilisiert, wie wichtig der Erhalt des Artenreichtums auf Bali ist – und was sie unterlassen sollten, um keine ökologischen Schäden anzurichten.

Auf Bali gibt es in den besten Tauchrevieren zahlreiche Tauchschulen unter deutscher Leitung. Ein deutschsprachiger Tauchkurs auf Bali macht schon deshalb Sinn, weil dann keine Missverständnisse bei den Prüfungsfragen auftreten können. Ihr mögt ja gut Englisch sprechen – aber wollt ihr vor eurem Urlaub auch noch „Fachenglisch für Taucher“ lernen?

Scuba Tauchausruestung

Tauchkurs auf Bali: Kosten, Dauer und Ablauf

Tauchschulen auf Bali gibt es wie Sand am Meer. Macht nicht den Fehler, einfach den günstigsten Kurs zu buchen. Ok: Ihr wollt keine Profi-Taucher werden, sondern nur einen Tauchschein in der Tasche haben, um an geführten Tauchausflügen teilzunehmen. Richtig – aber wenn ihr einige der grundlegenden Dinge nicht gelernt habt, birgt das Gerätetauchen gewisse Gefahren.

Ein Tauchkurs für Einsteiger sollte mindestens drei bis vier Tage dauern und möglichst viele Tauchgänge im Meer beinhalten. Nur so ist es möglich, alle wichtigen Themen anzuschneiden und die nötige Praxiserfahrung zum gefahrlosen Tauchen zu vermitteln. Zuerst übt ihr im Ausbildungspool, um euch mit der Technik vertraut zu machen. Anschließend geht es auch schon zu den ersten Tauchgängen ins Meer.

Zwischendurch wird euch theoretisches Hintergrundwissen vermittelt, das später in der Theorie-Prüfung verlangt wird. Bei rechtzeitiger Vorabbuchung stellen euch manche Tauchschulen auf Bali die Theorie (auf Deutsch) auch online zur Verfügung. So spart ihr euch das Büffeln im Urlaub. Das Tauch-Brevet, mit dem ihr euch weltweit zur Teilnahme an Tauchausflügen und mehrtägigen Tauchsafaris qualifiziert, nennt sich „Open Water Diver“.

Auf Bali kostet ein Open-Water-Diver-Kurs etwa 300 bis 400 €. Je nach Tauchschule dauern die Kurse zwischen zwei und vier Tage. Wenn ihr für euer Geld viel Wissen erwerben möchtet, sucht euch eine Tauchbasis mit guten Bewertungen. Deutschsprachige Tauchschulen mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis und Spitzenbewertungen sind beispielsweise „Scuba Libre“ an der Nordküste oder „Water Worx“ an der Ostküste von Bali.

Balis schönste Tauchreviere

Hier stellen wir euch die 10 schönsten Tauchspots auf Bali vor. Viele davon eignen sich auch für Tauch-Einsteiger und zum Schnorcheln.

1. Tauchspot – Wrack der U.S.A.T. Liberty vor Tulamben (Nordküste von Bali)

Vor Tulamben liegt ein ehemaliges Versorgungsschiff auf 3 bis 30 m Tiefe. Es wurde im zweiten Weltkrieg torpediert und anschließend am schwarzen Lavastrand von Tulamben aufgegeben. Beim Ausbruch des Vulkans Gunung Agung im Jahr 1963 drückte frische Lava das Wrack ins Meer. Seitdem liegt das 120 m lange Schiff etwa 30 m vom Ufer entfernt auf der Seite.

Das Wrack der U.S.A.T. Liberty ist komplett mit Hart- und Weichkorallen bewachsen und beherbergt mehr als 300 verschiedene Arten von Meeresgetier. Kamera mitnehmen: Ein riesiger Schwarm Großaugenmakrelen betrachtet das Wrack als sein Zuhause und ganz in der Nähe lebt ein fetter Barrakuda. Schwarzspitzen-Riffhaie lassen sich dort auch öfters blicken.

  • Wo? Tulamben
  • Was? Wrack der U.S.A.T. Liberty
  • Tiefe: 3 bis 30 m
  • Schwierigkeitsgrad: Anfänger
  • Schnorcheln: im Flachwasser
  • Strömung: gering

Liberty Wrack Tulamben Bali

2. Noch mehr Tauchspots in der Tulamben Bay (Nordküste von Bali)

Außer der „Liberty“ gibt es vor Tulamben noch zwei weitere Tauchspots, die vom Strand aus erreichbar und auch zum Schnorcheln geeignet sind. Der Korallengarten in 3 bis 30 m Tiefe bietet einer Unmenge tropischer Fische eine kunterbunte Heimat. Schaukelfische, Geistermuränen, Netzmuränen, Doktorfische und kleine Schwarzspitzen-Riffhaie lassen sich hier blicken: ein Paradies für Makro-Fotografen.

In Batu Niki liegen die ersten Korallen schon im Flachwasser. Dort trefft ihr auf Anglerfische und Schnepfenmesserfische. Dann gibt es noch zwei Tauchspots in der Tiefe: Batu Kelebit ist eine Korallenformation auf 40 m, wo ihr größere Haie sichten könnt. Ihr kommt aber nur per Fischerboot dorthin. Die Steilwand „Drop Off“ fällt bis auf 55 m ab und ist wunderschön bewachsen – unter anderem mit Gorgonien und Vasenschwämmen. Hier müsst ihr manchmal mit relativ starker Strömung rechnen. Dafür gibt es dann aber umso mehr Fischschwärme.

  • Wo? Tulamben
  • Was? 4 Tauch- und Schnorchelplätze
  • Tiefe: 3 bis 55 m
  • Schwierigkeitsgrad: Korallengarten + Batu Niki sind anfängergeeignet
  • Strömung: nur an der Steilwand

3. Tauchspot – die schönste Steilwand der Götterinsel bei Amed (Nordküste von Bali)

Gleich um die Ecke von Tulamben liegt das Fischerdorf Amed. Von hier aus erreicht ihr nach einer kurzen Strecke per Fischerboot den Tauchspot Cemeluk Slope. Das strömungsarme Wasser und die gute Sicht in der Sommersaison ist optimal zum Tauchen und Schnorcheln.

Hier bekommt ihr Papageifische, Drückerfische, Büffelkopffische, Skorpionfische, Muränen und Weisspitzen-Riffhaie vor die Linse eurer Kameras. An der Steilwand gibt es Gorgonien und viele Tischkorallen. Manchmal werden sie von Babyhaien als Kinderbett benutzt.

  • Wo? Amed
  • Was? Steilwand, Riff
  • Tiefe: bis 37 m
  • Schwierigkeitsgrad: Anfänger
  • Schnorcheln: an den Riffen
  • Strömung: keine bis gering

4. Tauchspot – buntes Küstenriff für Fotofans (Nordküste von Bali)

Etwa 10 Autominuten westlich von Tulamben liegt das Dörfchen Kubu mit seinem Lavastrand und zwei dicht bewachsenen Hügelriffen. Hier tummeln sich unzählige Rifffische und manchmal liegt mittendrin ein schlafender Hai. Hart- und Weichkorallen sorgen für einen vielfarbigen Hintergrund, Schwämme für bizarre Formen. Wenn ihr Glück habt, trefft ihr sogar auf einen Schwarm Barrakudas. Eine tolle Ecke für Tauchanfänger, für Unterwasserfotografie und zum Schnorcheln.

  • Wo? Kubu
  • Was? Küstenriff, Hügelriff
  • Tiefe: maximal 40 m
  • Schwierigkeitsgrad: Anfänger
  • Schnorcheln: am Küstenriff
  • Strömung: keine

fressende Schildkroete

5. Tauchspot: Gili Tepekong – „The Flush“ (Ostküste von Bali)

Bali’s Ostküste ist ein Eldorado für Taucher. Allerdings sind manche Tauchspots eher für erfahrene Taucher geeignet. Das gilt auch für die winzige Felseninsel Tepekong, bei der um Vollmond oder Neumond plötzlich starke Abwärtsströmungen auftreten können. Von daher stammt auch der Spitzname „die Toilettenspülung“. Zu anderen Zeiten ist Gili Tepekong meistens ein echtes Unterwasserparadies.

Das Inselchen ruht auf senkrecht abfallenden Steilwänden, an denen sich Gorgonien, Schwämme und alle möglichen Korallenarten ausgebreitet haben. Ihr trefft hier von Juni bis Oktober auf Manta-Rochen und Mola Mola – die seltsamen Mondfische. Auch Meeresschildkröten und ganze Barrakuda-Schulen fühlen sich bei Gili Tepekong zu Hause. Das Tüpfelchen auf dem i ist aber das Tauchen zwischen den bizarren Felsformationen, in Unterwasserhöhlen und durch die natürlichen Unterwassertunnel.

  • Wo? Nordöstlich von Padang Bay
  • Was? Steilwände, Höhlen, Tunnel, Riffe, Felseninsel
  • Tiefe: wird bis 30 m betaucht
  • Schwierigkeitsgrad: erfahrene Taucher
  • Schnorcheln: nicht geeignet
  • Strömung: gering bis extrem stark

6. Tauchspot – Blue Lagoon (Ostküste von Bali)

Die Blaue Lagune liegt etwa 10 Bootsminuten vor Padang Bay und ist schon von Land aus ein super Fotomotiv. Unter Wasser wird es dann noch spannender. Zwischen Hart-, Weich- und Tischkorallen tummeln sich Krokodilfische, Wobbegongs, Riesenmuränen, Skorpionfische, Steinfische, Ammenhaie, Schildkröten und zahllose Arten von farbenfrohen Nacktschnecken. Es gibt fünf verschiedene Plätze mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die mit dem Boot angefahren werden: für jeden das Passende.

  • Wo? Vor Padang Bay
  • Was? Kleine Steilwand, Hügelriff, strandnahes Riff
  • Tiefe: bis 25 m
  • Schwierigkeitsgrad: Anfänger
  • Schnorcheln: am Hausriff
  • Strömung: gering bis mittel

Schnorcheln in Indonesien

7. Tauchspots um Nusa Penida und Nusa Lembongan

Hier erwarten euch die besten Sichtverhältnisse auf Bali. Das Meerwasser ist fast immer kristallklar – selbst in der Regenzeit. Sichtweiten von bis zu 50 m sind möglich. Aber die Sache hat einen Haken: Es ist kalt im Kanal zwischen Nusa Penida und Nusa Lembongan. Es wurden hier schon Wassertemperaturen von 18˚ gemessen. Das wissen eure Guides natürlich und bieten euch dickere Tauchanzüge an.

Hier geht es zumeist um Strömungstauchen – immer mit der Strömung. Der Rückweg wird fast immer per Boot erledigt, damit ihr nicht völlig geschafft am anderen Ende der Strömungsleine ankommt. Aber die Ausflüge lohnen sich: Nirgendwo sonst seht ihr soviel Großfisch. Manta-Rochen, Fuchshaie, Mola Molas, Thunfische und Weissspitzen-Riffhaie lieben bewegtes Wasser. Ihr werdet an den meisten der etwa zehn Tauchspots auf einige davon treffen.

  • Wo? 8 km vor Bali
  • Was? Steilwände, Riffhalden, Canyons
  • Tiefe: je nach Tauchspot
  • Schwierigkeitsgrad: eher erfahrene Taucher
  • Schnorcheln: nein
  • Strömung: gering bis stark

8. Tauchspot – Manta Point

Ihr wollt die legendären Flieger der Meere live erleben? Am Manta Point auf der Rückseite von Nusa Penida habt ihr beste Chancen dazu. Von Sanur und Padang Bay aus werden regelmäßig Tauchausflüge zum Revier der Mantas angeboten. Manta Bay ist vom Bewuchs her weniger spektakulär. Lederkorallen und Schwämme sehen einfach nicht so toll aus – aber schöne Korallengärten gibt es ja auch anderswo.

  • Wo? Klippen bei Nusa Penida
  • Was? Manta-Rochen
  • Schwierigkeitsgrad: erfahrenere Taucher
  • Schnorcheln: nein
  • Strömung: keine bis gering

Rochen

9. Tauchspots im Süden Balis: Sanur und Nusa Dua

An der Küste von Nusa Dua und um Serandan Island liegen einige kleinere Saumriffe im Flachwasser. Tauchschulen benutzen die Gegend gern, um Anfängern die ersten Erfahrungen zu vermitteln. Das Wasser ist hier zwar nicht so klar wie bei Nusa Penida aber dafür gibt es kaum Strömung. Wenn ihr gerade erst mit dem Tauchen anfangt oder eure eingerosteten Taucherfahrungen wieder auf Trab bringen wollt, seid ihr hier gut aufgehoben. Sobald ihr euch dann sicher fühlt, könnt ihr ja an Ausflügen zu anderen Tauchrevieren teilnehmen. Von Sanur aus werden auch viele Tauchsafaris organisiert.

  • Wo? Sanur und Nusa Dua
  • Was? Kleine Saumriffe
  • Tiefe: flach
  • Schwierigkeitsgrad: Anfänger
  • Schnorcheln: an den Saumriffen
  • Strömung: keine bis gering
Unser Hoteltipp für Sanur: Das Prama Sanur Beach Bali

10. Tauchspots in Pulau Menjangan mit Garden Eel und Pos Dua

Die „Rehinsel“ am westlichen Zipfel von Bali wird nur selten von Tauchbasen angesteuert. Sie liegt im Bali Barat Nationalpark mit seinen Wäldern, Mangrovenhainen und Savannen. Die Anfahrt dauert mehr als drei Stunden und hinzu kommen noch 45 Minuten Bootsfahrt – kein Wunder, dass dieses spannende Tauchrevier fast ausschließlich im Rahmen von Tauchsafaris angeboten wird.

Im Garden Eel erwartet euch eine von unzähligen Sandaalen bevölkerte Sandfläche und eine Riesengorgonie. Außerdem gibt es dort eine wunderschön bewachsene Steilwand und ein Hügelriff mit Großaugen-Thunfischen und Weissspitzen-Riffhaien. Die Steilwand Posa Dua fällt bis in eine Tiefe von 50 m ab. Ihr habt hier Sichtweiten von über 30 m und so gut wie keine Strömung – also auch optimal für Tauch-Einsteiger.

  • Wo? Bali Barat Nationalpark
  • Was? Insel im Naturpark
  • Tiefe: bis 50 m
  • Schwierigkeitsgrad: Anfänger
  • Schnorcheln: nein
  • Strömung: keine bis gering

Unsere Lesetipps für euren Bali-Urlaub:

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