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Prag in drei Tagen: Mit dieser Route holt ihr das Meiste aus eurer Zeit raus

Prag in drei Tagen: Mit dieser Route holt ihr das Meiste aus eurer Zeit raus

Mittelalterlich, vielseitig und reich an historischen und kulturellen Highlights – so beschreibt man Tschechiens Hauptstadt Prag wohl am besten! Die Stadt, die wegen ihrer zahlreichen Türme aus Sandstein wahlweise als „Goldene Stadt“ oder „Stadt der hundert Türme“ bezeichnet wird, ist eine der bekanntesten Städte Europas und zieht Gäste aus aller Welt in ihren Bann.

Auch mich verschlug es für ein verlängertes Wochenende nach Prag – und ich war begeistert. In meinem folgenden Reisebericht zeige ich euch, wie schön die Stadt wirklich ist, was ihr nicht verpassen dürft und wie ihr die Zeit in der tschechischen Hauptstadt am besten nutzt. Los geht’s!

Die ideale Route durch die bezaubernde Altstadt Prags

Da ich den Anreisetag so gut wie möglich nutzen wollte, hatte ich schon lange vor der Reise den ersten freitäglichen Zug von München nach Prag gebucht. Ich stieg im Münchner Morgengrauen am gerade erwachenden Hauptbahnhof in den Zug und holte erstmal etwas Schlaf nach. Nach einer circa fünfstündiger Fahrt, fuhr der Zug auch schon im Prager Hauptbahnhof ein.

Trotz der etwas in die Jahre gekommenen Dachkonstruktion über den Gleisen, ist der „Praha hlavni nadrazi“, der Prager Hauptbahnhof, recht modern.
Beeindruckendes Highlight: Das historische kuppelartige Eingangsportal im Jugendstil.

Blick auf die Altstadt in Prag

Blick auf die Altstadt in Prag

Man braucht auch gar nicht weit gehen, um gleich die nächsten Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Nur einige hundert Meter Richtung Süden passiert man die Staatsoper, die mit ihrer aufwändig verzierten Fassade (Säulen, Statuen und Ornamente) glänzte, sowie das Nationalmuseum und das Neue Nationalmuseum. Ich schoss erste Erinnerungsfotos und war pragtechnisch kurz nach meiner Ankunft schon mittendrin, statt nur dabei!

Wenzelsplatz in Prag

Wenzelsplatz

Denn am Nationalmuseum endet der langgezogene Wenzelsplatz und damit einer der wichtigsten Orte Prags! Hier befindet sich auch das St.-Wenzels-Denkmal: Mit Lanze und Ritterrüstung thront die Statue des böhmischen Landespatrons und Heiligen vor der imposanten Fassade des Nationalmuseums – ein ikonischer Anblick!

Links und rechts ist der Wenzelsplatz von Straßen flankiert, wo das Leben tobt – Fast-Food-Filialen, einheimische Restaurants, Straßencafés und kleine Kioske reihen sich hier aneinander. Als ich den Wenzelsplatz (der wegen seiner Form eher einer Prachtstraße gleicht) verließ und bis zur Metro-Station „Mustek“ ging, holte ich mir dann auch meine erste Stärkung des Tages in Form von Prager Schinken im Brötchen.
Ich überlegte kurz, die Prager Metro (die unter Gästen und Einheimischen gleichermaßen einen guten Ruf genießt) zu nehmen, entschloss mich aber, gen Osten weiterzugehen. Ich flanierte über die von Geschäften gesäumte Fußgängermeile Na Prikope und erreichte nach etwa 10 Minuten direkt das nächste Highlight:

Am Platz der Republik erhebt sich der 65 Meter hohe Pulverturm in den Prager Himmel. Einst war der Turm und sein integriertes Tor Teil des Verteidigungswalls um Prag, heute ist der ebenso mächtige wie prachtvolle Turm die Grenze zwischen der Prager Altstadt und der Neustadt.

Pulverturm in Prag

Pulverturm in Prag

Besonders beeindruckend fand ich die gotische Architektur des Bauwerks mit ihren steinernen Ornamenten und das mit Spitzen verzierte Dach des Turms. Der Pulverturm, der seinen Namen übrigens dem Umstand verdankt, dass hier bis zum 17. Jahrhundert Schwarzpulver gelagert wurde, war nur ein erster Vorgeschmack darauf, was die Prager Altstadt zu bieten hat. Ich durchquerte das Tor des Pulverturms und begab mich dort hin.

Nachdem ich der von historischen Bürgerhäusern gesäumten Fußgängergasse Celetna 10 Minuten gefolgt war, fand ich mich auf dem wohl bekanntesten Platz der Stadt wieder! Der Altstädter Ring ist der älteste Platz im historischen Zentrum von Prag, dementsprechend gibt es hier einiges zu bestaunen!

Der Altstädter Ring ist umgeben von bürgerlichen Stadtpalästen, die aufwändig mit Stuck und Ornamenten verziert wurden und in verschiedensten Farben erstrahlen. Außerdem befinden sich zwei bekannte und schöne Kirchen hier: Die im Stil des böhmischen Barocks erbaute St. Nikolaus Kirche, deren Inneres aufwändige Statuen, Säulen und Goldelemente zieren, sowie die Teynkirche, deren gotische spitze Türmchen die Szenerie prachtvoll überragen.

Teynkirche in Prag

Teynkirche

Für die Kunstbegeisterten unter euch: Direkt am Altstädter Ring könnt ihr auch die Nationalgalerie Prag besuchen – das Museum ist dank pompöser Fassade und Dachstatuen auch von außen ein echter Eyecatcher! Egal wie oft ich den Blick über den riesigen Platz wandern ließ, jedes Mal entdeckte ich etwas Neues.

Vor allem das Jan-Hus-Denkmal zu Ehren des tschechischen Reformators zog mich immer wieder in den Bann. Das Werk von Ladislav Saloun zählt zu den wichtigsten Jugendstilarbeiten der böhmischen Bildhauerei. An der Westseite des Altstädter Rings befindet sich, idyllisch unter Bäumen gelegen, ein kleiner Markt. Hier könnt ihr im Angebot der Souvenir- und Kunststände stöbern oder ihr macht es wie ich: Ich steuerte einen der zahlreichen Essensstände an und gönnte mir die etwas eigenwillige Kombination aus Baumstriezel (das süße Gebäck in Form eines Baumkuchens gibt es in Prag wirklich ÜBERALL zu kaufen) und einem frisch gezapften tschechischen Pils – einfach herrlich …

Bamstriezel

Bamstriezel

Frisch gestärkt verließ ich den zentralen Altstadtplatz und passierte dabei das Altstädter Rathaus und seinen mittelalterlich-gotischen Turm, der in der Sonne fast schon surreal gelblich funkelte – langsam dämmerte mir, dass Prag seine berühmten Spitznamen wirklich nicht umsonst trägt.

Am Altstädter Rathaus bewunderte ich eines der Wahrzeichen Prags: Die Prager Rathausuhr, die auch Astronomische Uhr genannt wird, befindet sich an der Südmauer des Rathauses und wurde bereits 1410 erbaut.

astronomische Uhr in Prag

Astronomische Uhr in Prag

Das pompöse Ziffernblatt mit goldenen Elementen, Zahlen, Sonne, Mond und Tierkreiszeichen gilt als eines der größten Meisterwerke gotischer Wissenschaft und Technik – völlig zu Recht, wie ich finde. Nur wenige Meter weiter entdeckte ich das wohl berühmteste Haus Prags. Das Haus zur Minute ist für seine kunstvolle Außenfassade und durch den Umstand, dass hier der weltbekannte Schriftsteller Franz Kafka zwischen 1889 und 1896 lebte, berühmt.

Nachdem ich in einem böhmischen Restaurant (dazu später mehr) den Tag ausklingen ließ, suchte ich mein Hotel auf. Dabei spazierte ich durch die engen mittelalterlichen Gässchen der Altstadt und war erstaunt, wie viele Sehenswürdigkeiten ich schon an meinem Ankunftstag bewundern konnte.

Lesetipp: Noch mehr Sehenswürdigkeiten und nützliche Tipps für Prag haben wir euch hier zusammengefasst.

Highlights an der Moldau an einem Tag entdecken

Nach einer erholsamen Nacht und einem leckeren Frühstück im Hotel, steuerte ich im Westen der Altstadt direkt mein erstes Tagesziel an: die Karlsbrücke gehört zu den schönsten Brücken der Welt und ist wohl das bekannteste Bauwerk in Prag.

Ich spazierte durch die Gasse Karlova, wo sich Souvenirshops, Restaurants, Cafés und Fast-Food-Lokale aneinanderreihen und kam mit einem der zahlreichen Straßenkünstler kurz ins Gespräch. Nach dem netten Plausch, der mir erneut die Gastfreundschaft der Prager bestätigte, setzte ich meinen Weg fort. Schon von Weitem erblickte ich den Altstädter Brückenturm, der den Kopf der Brücke östlich der Moldau markiert.

Das gotische Bauwerk ist ziemlich wuchtig und hat die für Prag typischen kleinen Dachspitzen, außerdem zieren Statuen und Wappen seine Fassade. Ich durchschritt das Tor des Turms und befand mich nun auf der Karlsbrücke. Natürlich hat man eine solche Sehenswürdigkeit nie ganz für sich alleine, dennoch blieben aufgrund der frühen Tageszeit die befürchteten Massen aus.

Karlsbruecke in Prag in Tschechien

Karlsbrücke in Prag

Mein Tipp: Wenn ihr unvergleichliche Fotos von der menschenleeren Karlsbrücke machen wollt, solltet ihr bei Sonnenaufgang schon da sein – es lohnt sich!

Liebesschloesser auf der Karlsbrücke

Liebesschlösser bei der Karlsbrücke

Die Brücke, die bei ihrer Einweihung noch gar keinen Schmuck trug, kommt heutzutage sehr prachtvoll und majestätisch daher. Insgesamt zieren 30 Statuen, die symmetrisch angeordnet sind, die Karlsbrücke. Sämtliche dieser Skulpturen zeigen Heilige und christliche Patronen, stammen von verschiedenen Bildhauern und sind im barocken Stil gehalten.

Das berühmteste dieser Kunstwerke ist die Nepomuk-Statue, das Berühren des Bildreliefs darunter soll Glück bringen. Da ich mir Zeit nahm, um alles genau anzuschauen und den Ausblick auf die Moldau zu genießen, brauchte ich für die Überquerung der 516 Meter langen Brücke fast eine Stunde.

Die Brücke endet im westlich der Moldau gelegenen Stadtteil Kleinseite mit dem Kleinseitner Brückenturm. Die Gestaltung dieses Bauwerks lehnt sich an der Optik des östlichen Turms an, besteht aber aus zwei Türmen und einem zinnbesetzten Torbogen.

Nachdem ich diesen Torbogen durchschritten hatte, fand ich mich in den malerischen und mittelalterlichen Gässchen der Kleinseite wieder. Mein Ziel war klar: Die Prager Burg Hradschin (in tschechischer Landessprache auch „Hradcany“ genannt), die ich ehrwürdig über der Stadt thronend bereits von der Karlsbrücke aus erblickte.

Prager Burg

Prager Burg

Der zu Fuße liegende Stadtteil ist touristisch noch nicht so erschlossen wie das Ostufer der Moldau, hier lassen sich sehr viele uriger Prager Kneipen und alteingesessene Böhmische Restaurants finden. Auf meinem Weg zum Hradschin passierte ich die St. Nikolaus Kirche, eine prachtvolle Kirche, an der insgesamt drei Generationen von Architekten gearbeitet hatten und die folglich verschiedenste Stile vereint. Ich begab mich gen Norden und kämpfte mich dort die Anhöhe rauf, ehe ich mich auf dem weitläufigen Platz vor dem Hradschin wiederfand. Von hier aus hat man einen beeindruckenden Blick auf die Dächer Prags und kann auch einige bekannte Gebäude in der Ferne erspähen.

Der Hradschin, dessen Festungsanlage einst sogar als eigener Stadtteil gesehen wurde, ist ein tschechisches Nationalheiligtum und dementsprechend gesichert: Soldaten bewachen den Eingang in die Anlage, außerdem müsst ihr eine Sicherheitsschleuse durchqueren. Nachdem ich das tat, fand ich mich in einem beeindruckenden Burgkomplex wieder, der vor prachtvollen Bürgerhäusern, historischen Brunnen und kunstvollen Statuen nur so strotzte.

Ausblick von der Prager Burg

Ausblick von der Prager Burg

Angesichts dieses Pomps konnte ich kaum glauben, dass die Prager Burg bereits im 9. Jahrhundert erbaut wurde! Unbestrittenes Highlight im Inneren der Festungsmauern ist der Veitsdom, der die Kathedrale des Bistums Prags und das größte Kirchengebäude Tschechiens ist.

Der Veitsdom wurde ab 1344 unter König Wenzel vom mehreren Architekten nach dem Vorbild einer französischen Kathedrale erbaut und war zu Zeiten des Böhmischen Königreichs die letzte Station des sogenannten Königswegs, der sich aus der Prager Altstadt über die Karlsbrücke bis hin zum Hradschin zog.

Dabei durchschritten sie die Goldene Pforte, das mit Mosaiken besetzte Eingangsportal des Veitsdoms, in dem dann auch die Krönung erfolgte. Während der Eintritt in den Burgkomplex kostenlos ist, müsst ihr eine Eintrittskarte kaufen (gegenüber des Eingangsportals des Doms), um den Sakralbau von innen zu sehen.

Ich investierte die 350 Kronen (ca. 13 Euro) und freute mich, dass dieses Ticket auch noch für den Zugang zum Alten Königspalast, zur St. Georgsbasilika und zum Goldenen Gässchen berechtigte – all diese Sehenswürdigkeiten befinden sich nämlich im Inneren der Prager Burg!

Im Dom bestaunte ich die mittelalterliche Architektur, die von Rippengewölben und Kreuzgängen geprägt ist. Die gläsernen bunten Fenster faszinierten mich besonders, ein überaus kunstvolles stellte zum Beispiel „die Erschaffung der Welt“ dar.

In der Kirche, die es auf die beeindruckenden Maße von 124 Meter Länge und 60 Meter Breite bringt, finden sich auch zahlreiche Heiligtümer aus der Geschichte Böhmens. Völlig beeindruckt von diesem mächtigen Bauwerk und der Vielseitigkeit der Prager Burg, begab ich mich durch die Kleinseite zurück zur Karlsbrücke, von der aus ich einen atemberaubenden Sonnenuntergang über dem Hradschin bewunderte und tolle Erinnerungsfotos schoss – ein wahrhaft krönender Abschluss meines zweiten Tages in Prag!

Tour durch das Jüdische Viertel in Prag

Nachdem ich unter den zahlreichen Eindrücken schlief wie ein Baby, verließ ich gut erholt mein Hotel und machte mich auf ins Jüdische Viertel von Prag, das unmittelbar nördlich des Altstädter Rings liegt.

Jüdisches Viertel in Prag

Jüdisches Viertel in Prag

Der Stadtteil, der offiziell den Namen Josefov (Josefsstadt) trägt und 1850 in Prag eingemeindet wurde, entsprang der historischen Prager Judenstadt. Diese entstand im 13. Jahrhundert und wurde schnell zu einem der bedeutendsten jüdischen Zentren in Europa.

Ich flanierte durch die Gassen und stellte überrascht fest, dass viele Gebäude des eigentlich historischen Viertels sehr modern und gutbürgerlich sind – selbst die Fassaden von Wohnhäusern erstrahlten von zahlreichen Ornamenten geschmückt in verschiedensten Farben. Der Grund liegt in der Geschichte: Um einer Verelendung von Josefov vorzubeugen, riss man zwischen 1893 und 1913 etliche Häuser ab und baute sie im Stile der prachtvollen K.& K.-Architektur wieder auf.

Dennoch ist das jüdische Erbe überall zu greifen: Mit der Altneu-Synagoge, der Hohen Synagoge, der Maisel-Synagoge, der Klausen-Synagoge, der Pinkas Synagoge und der Spanischen Synagoge befinden sich in dem kleinen Stadtteil gleich sechs Synagogen – allesamt so nahe beieinander gelegen, dass ich sie innerhalb von einer Stunde alle erreichen und besichtigen konnte.

Dabei kam ich auch am Jüdischen Rathaus vorbei, das mit seiner verspielten Turmuhr und hübschen Fassade einen Fixpunkt von Josefov darstellt. Die berühmteste Sehenswürdigkeit des Jüdischen Viertels entdeckte ich wenige Meter weiter westlich: Den Alten Jüdischen Friedhof.

alter juedischer friedhof in prag

Alter jüdischer Friedhof in Prag

Hier befindet sich auch das Jüdische Museum (der Eintritt in das überaus interessante Museum kostet umgerechnet 13,10 Euro und berechtigt zum Besuch der Friedhofanlage und einiger Synagogen), das den Friedhof verwaltet und die Jüdische Zeremonienhalle. Letztere ist ein steinerner Neorenaissance-Bau aus dem 20. Jahrhundert, der mich etwas an ein verwunschenes Märchenschloss erinnerte – ein echter Blickfang!

Der Alte Jüdische Friedhof selbst ist ein parkartiges Areal, in dem sich auf Grünflächen und unter Bäumen unzählige eng zusammenliegende Grabsteine befinden – zum Teil aus dem 15. Jahrhundert!

Obwohl ich hier gemeinsam mit vielen anderen Touristen war, herrscht hier eine eigenartige friedvolle Stille, die mir eine Gänsehaut bereitete. Mit diesem Eindruck verließ ich den Friedhof und schlenderte ein letztes Mal durch die Gässchen der Altstadt und inhalierte das ganz eigene Flair Prags – obwohl ich mir schwor, wiederzukommen, war ich etwas traurig, als ich den Zug gen Heimat bestieg, und diese ebenso faszinierende wie historische Stadt hinter mir ließ.

Meine Restaurant-Tipps in Prag

Wie ihr vielleicht vermutet, habe ich während meines Prag-Aufenthalts nicht nur die paar Snacks zu mir genommen, die ich in meinem Bericht bereits beschrieben habe.

Kneipe in Tschechien

Bier und ein deftiges Essen

Vielmehr habe ich meine Pausen vom Sightseeing ausgiebig zelebriert und dabei die eine oder andere tolle Lokalität kennengelernt. Hier hat es mir am besten gefallen:

Staromestska restaurace – Tschechische Küche in bester Lage

Das tschechische Restaurant liegt in bester Lage am Altstädter Ring. Wenn ihr nicht auf der Terrasse sitzen und das bunte Treiben auf dem Hauptplatz beobachten wollt, findet ihr im Inneren des Restaurants einen restaurierten historischen Bierkeller mit schicken Holzelementen vor. Auf der Karte stehen hauptsächliche deftigere Gerichte (für Vegetarier unter euch ist der Laden also nichts): Gulasch mit Serviettenknödeln, Schweinshaxe, Suppen im Brotlaib, Ente mit Kraut, Grillpfannen – und natürlich tschechisches Bier!

Gulaschsuppe

Gulaschsuppe im Brot ist auch ein beliebtes Gericht in Prag (nicht in einem der genannten Restaurants probiert- trotzdem lecker!)

Klub Lavka – Genießen vor der Karlsbrücke

Direkt südlich der Karlsbrücke liegt mit dem Klub Lavka einer meiner Lieblingsorte in Prag, an dem ich gleich zweimal eine Pause einlegte. Das Lokal, dessen Konzept eine Verschmelzung aus Bar und Restaurant darstellt, kann vor allem mit seiner tollen Terrasse punkten, von der aus ihr einen herrlichen Blick auf die Karlsbrücke und die darunter fließende Moldau habt. Hier könnt ihr einen leckeren Cocktail oder ein kühles Bier genießen und einfach das bezaubernde Ambiente auf euch wirken lassen. Das kulinarische Angebot reicht von tschechischen Klassikern über internationale Küche bis hin zu kleinen Snacks.

Lokal U Bile kuzelky – urige Bierkneipe in Kleinseite

Nur wenige Meter vom Kleinseitner Brückenturm entfernt, kommen Freunde des tschechischen Gerstensafts voll auf ihre Kosten! Im Lokal U Bile kuzelky geht es trotz des nahen Touristenstroms immer gemütlich zu – dabei hilft bestimmt auch das berühmte Pilsner Bier, das ihr in der ursprünglichen Atmosphäre der Kneipe genießen könnt. Auch die Karte des holzvertäfelten Restaurants, das auch über ein imposantes Kellergewölbe verfügt, fällt unter die Kategorie „einfach, aber gut“: Hier gibt es tschechische Brotzeitgerichte wie Mettbrötchen mit Zwiebeln, Salzkartoffeln in Bratensauce oder rote Bratwürste mit Schwarzbrot und Senf.

Fazit zu drei Tagen in Prag

Ihr seht also, dass ihr in drei Tagen (die nicht einmal komplett waren) in Prag eine ganze Menge besichtigen, erleben und (auch kulinarisch) genießen könnt! Seid ihr rein an den Highlights der Stadt interessiert, empfehle ich euch eine ähnliche Route wie die im Bericht aufgezeigte. Wollt ihr auch die zahlreichen Museen der Stadt besichtigen und dabei nicht hetzen, empfehle ich euch noch einen Tag länger in der „Goldenen Stadt der hundert Türme“!

Wenn ihr Lust bekommen habt und die Stadt mit eigenen Augen sehen wollt, findet ihr hier passende Angebote für euren Städtetrip nach Prag! 

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Über Andreas Schendel

Dem Rauschen des Meeres lauschen und am Strand entspannen – so verbringe ich meinen Erholungsurlaub meistens ganz „klassisch“ in südlichen Gefilden. Zwischen diesen Urlauben bin ich ein passionierter Städtereisender, der schon viel rumgekommen ist und dabei so manches an Kultur, Kulinarik und Historie kennenlernen konnte.
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