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Radurlaub im Sommer – Die schönsten Regionen

Radurlaub im Sommer – Die schönsten Regionen

Nicht nur im beruflichen Alltag, sondern speziell auch auf Reisen wird das Fahrrad als Fortbewegungsmittel immer beliebter. Kein Wunder, denn anders als mit Autos oder Bussen steht ihr mit eurem Fahrrad nie im Stau. Fahrradfahren während des Sommerurlaubs ist daher die perfekte Alternative für diejenigen unter euch, die gerne unabhängig sind. Im Folgenden haben wir für euch einen kleinen Ratgeber mit den wichtigsten Tipps und Tricks für einen Fahrradurlaub im Sommer zusammengestellt. Außerdem stellen wir euch die schönsten Regionen für einen rundum gelungenen Sommer-Radurlaub vor.

Was muss man bei Radtouren im Sommer besonders beachten?

Angesichts der in der Regel hohen Temperaturen zwischen Juni und September in vielen deutschen und europäischen Regionen empfiehlt sich grundsätzlich ein möglichst früher Start in den Tag, um somit der großen Hitze in den Nachmittagsstunden zu entkommen. Insbesondere die mehr oder weniger senkrechte Sonneneinstrahlung zwischen ca. 11.00 und 15 bis 17.00 Uhr belastet Körper und Kreislauf stark und kann zu Problemen führen. Deshalb solltet ihr also spätestens zwischen etwa 7.00/8.00 Uhr morgens aufbrechen und euch mit zunehmendem Sonnenschein nach Möglichkeit auch schattige Wege für eure Touren suchen. Sind solche in der Urlaubsregion überhaupt nicht oder geografisch nicht passend vorhanden, solltet ihr euch in der Mittagszeit unbedingt eine zwei oder besser noch dreistündige Pause außerhalb der Sonne gönnen. Regelmäßiges Eincremen mit Sonnencreme ist natürlich trotzdem Pflicht. Euren Hunger stillt ihr während dieser längeren Rast am besten mit frischem Obst und Gemüse sowie generell leichten und gut bekömmlichen Speisen. Ein frischer knackiger Salat oder ein neue Kraft weckendes Müsli sind zum Beispiel ideal für die mittägliche Verpflegung bei der Sommerurlaub-Radtour. Auch eine Kaltschale oder Suppe verleihen wieder Elan und Kondition für die nächsten Kilometer.

Welche Ausrüstung sollte man beim Radfahren im Sommer dabei haben?

Die allererste Faustregel für den Radurlaub im Sommer lautet „Schutz, Schicht und wenig Gewicht“. Schutz bezieht sich dabei primär auf das Eincremen der Haut mit Sonnencreme, aber auch auf möglichst atmungsaktive, bequeme und leichte Kleidung. Sonnenschutz in Form von Creme, Öl oder als schnell aufzutragendes Spray darf in keinem Reisegepäck für eine Sommerurlaub Radtour fehlen. Wir empfehlen euch daher, sich morgens vor dem Start besonders gewissenhaft einzucremen und vor allem Gesicht, Ohren, Nacken und Hände während des Tages etwa alle zwei bis drei Stunden erneut zu pflegen. Ein häufig von Neuem genässtes Tuch kann auch gut unter dem unbedingt ebenfalls anzuratenden Fahrradhelm getragen werden. Die restliche Kleidung sollte vor allem leicht sein und schichtenweise an- bzw. ausgezogen werden können. Helle Farben schützen vor Hitze. Gut beraten seid ihr auch, wenn in eurem Reisegepäck ausreichend Wasser, ein paar kleine Snacks, eine Luftpumpe und ein Reparaturset für Notfälle vorhanden sind.

Welche Länder und Regionen eignen sich vor allem für Radtouren im Sommer?

Polen: An der Ostseeküste entlangradeln

Radurlaub im Sommer entlang der gut 500 Kilometer langen polnischen Ostseeküste ist in vielen traditionsreichen Badeorten bestens und im Vergleich zu Deutschland erstaunlich günstig möglich. Landschaftlich könnt ihr euch auf zahlreiche beeindruckende Dünen, Kliffe und Nehrungen sowie viele Binnengewässer freuen, die das Radeln auch optisch zum Hochgenuss machen. Die stetige sanfte Seebrise sorgt im Sommer für angenehme und wohltuende Abkühlung. Wenn es trotzdem zu heiß werden sollte, könnt ihr an vielen Stellen kurz in das weite Meer springen und danach ganz entspannt weiter fahren. Da es fast keine hohen Berge und Steigungen gibt, können auch Anfänger und weniger gut trainierte Radler längere Tagesetappen absolvieren. Von euren Radtouren ausruhen könnt ihr euch in den meist gut besuchten Ferienorten wie etwa Świnoujście, Sopot, Międzyzdroje Kołobrzeg, Łeba, Władysławowo und Jurata. Vom mondänen und luxuriösen Hotel mit Meerblick über kleine gemütliche Pensionen bis zu einfachen Campingplätzen sind an der Küste alle Arten von Unterkünften vorhanden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte jedoch speziell in den Urlaubsmonaten Juli und August seine Zimmer vorher reservieren. Am besten haltet ihr euch bei eurer Tour an die Strecken der gut ausgeschilderten „EuroVelo-Route EV10 (Baltic Sea Cycle Route)“, die sich über 470 Kilometer von Świnoujście an der deutschen Grenze bis nach Gdynia in der Danziger Bucht ziehen. Für diese Distanz könnt ihr etwa 10 Tage bei Tagesetappen von ca. 50 bis 60 Kilometern rechnen. Wenn ihr noch mehr Zeit habt, könnt ihr die Tour über Gdańsk, Kadyny, Frombork und Gronowo bis zur russischen Grenze fortsetzen. Zu sehen und entdecken gibt es in den Städten und Gemeinden entlang der Route mehr als genug. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind zum Beispiel das Museum für Fischerei und das Reservat für Wasservögel am See Liwia Łuża in Niechorze bei Rewal.

Ostseekueste-von-oben

England: Radfahren in den beiden traumhaft grünen Grafschaften Devon und Cornwall

Anders als der eher kühle und nasse Norden der britischen Insel begeistert der grüne und milde Südwesten Englands seine Besucher mit sommerlich warmen Temperaturen und fast schon mediterran anmutenden Landschaften. Hier wachsen teilweise sogar Palmen und exotische sowie subtropische Pflanzen. Besonders Cornwall ist für seine zahlreichen prächtigen Gärten und Parkanlagen bekannt. In der benachbarten Grafschaft Devon sind die beiden von Heidegewächsen, weiten Wiesenflächen und vielen Gewässern geprägten Nationalparks Exmoor und Dartmoor berühmte Publikumsmagnete. Für Fahrradfahren im Sommerurlaub in dieser sehenswerten Region empfehlen wir euch vor allem die als „Heritage Coast“ ausgewiesenen Küstenabschnitte in Cornwall und Devon. Hier gibt es zahlreiche Natur- und Kulturdenkmäler zu bewundern. Diese findet ihr in den Distrikten East und North Devon sowie South Hams und Torridge in Devon und rund um Rame Head, Gribbin Head-Polperro, The Roseland, The Lizard, Penwith, Godrevy-Portreath, St Agnes, Trevose Head sowie Pentire Point-Widemouth und Hartland in Cornwall. Besonders berühmte Attraktionen an diesen Küstenabschnitten sind etwa die Landzunge Hartland Point am Bristol Channel und die vorgelagerte, gut 4 km² große Insel Lundy im nördlichen Devon. Auch die Landspitze Rame Head am Plymouth Sound, die Halbinsel The Lizard bei Helston und die von majestätischen Felsen und Klippen gesäumte Landzunge Land’s End bei Penzance in Cornwall sind einen Abstecher wert. Von Penzance aus könnt ihr auch die unter Tauchern bekannten Scilly-Inseln besuchen, Räder können auf den regelmäßig verkehrenden Fähren mitgeführt werden. Unterkünfte für Radtouren in der Region gibt es auch im touristisch geprägten Ferienort Penwith. Der wohl bekannteste Radweg durch Devon und Cornwall ist der insgesamt gut 1.000 Kilometer lange „South West Coast Path“. Zu den schönsten Teilstrecken zählt sicherlich die ca. 150 Kilometer lange und als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannte „Jurassic Coast“ zwischen Exmouth und Swanage. Eine tolle Möglichkeit, die Gegend auf dem Rad kennenzulernen, sind auch Touren auf stillgelegten Bahntrassen, die ihr beispielsweise bei Portreath, Devoran, Truro, Padstow, Bodmin, Mevagissy, Ilfracombe, Barnstaple, Holsworthy, Okehampton, Lydford, Tavistock, Plymouth und Clearbrook findet.

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Deutschland: Einmal um den Bodensee herum

Der mit über 530 km² Fläche größte See Deutschlands ist schon seit gut 150 Jahren eine überregional und international bekannte und gut besuchte Urlaubsregion. Warmes Wetter im Sommer lädt zum Baden, Surfen und Tauchen ein. Die sanfte und leicht hügelige voralpine Landschaft bietet unvergessliche Panoramen. Für Radfahrer besonders toll: Das Radwegenetz ist hier besonders mustergültig ausgebaut und gut beschildert. Außerdem ist es grenzüberschreitend konzipiert, sodass hier viele verschiedene und abwechslungsreiche Radtouren möglich sind. Der regionale Klassiker ist natürlich der 260 Kilometer lange Bodensee-Radweg, der mit über 220.000 Radlern im Jahr zu den beliebtesten Radwegen in Europa zählt. In der Schweiz ist der Bodensee-Radweg teilweise mit dem Rheinradweg (EV15) bzw. der Rheinroute identisch, sodass ihr diese beiden Wege gut miteinander kombinieren könnt. Insgesamt bietet der Bodensee-Radweg sieben Etappen mit 30 bis 40 Kilometer Länge, die angesichts der wenigen Steigungen jeweils an einem Tag absolviert werden können. In Städten wie Konstanz, Steckborn, Radolfzell, Überlingen, Friedrichshafen, Bregenz und Rorschach erwarten euch schöne Ausflugsziele und interessante Sehenswürdigkeiten. Die vielen regionalen Schlösser sind nicht nur beliebte Fotomotive, sondern auch eine angenehme kulturelle Abwechslung für eure Radfahrpausen. Unbedingt ansehen solltet ihr euch die beiden „Blumeninseln“ Mainau und Reichenau. Eine imposante Attraktion ist auch das Pfahlbaumuseum in Uhldingen-Mühlhofen. Der Bodensee-Radweg ist darüber hinaus mit diversen weiteren Radwegen vernetzt, mit denen ihr euch nach persönlichen Vorlieben eine ganz individuelle Route zusammenstellen könnt. Von Osten kommend bietet sich etwa der 418 Kilometer lange Bodensee-Königssee-Radweg an, der durch die malerische Altstadt von Lindau sowie vorbei an den beiden „Märchenschlössern“ Hohenschwangau und Neuschwanstein bei Füssen führt. Vom Norden aus ist hingegen der knapp 190 Kilometer lange Hohenzollern-Radweg von Esslingen durch das Donautal und den Hegau bis an den Bodensee empfehlenswert. Nicht minder reizvoll ist der 153 Kilometer lange Radwanderweg Donau-Bodensee zwischen Ulm und Friedrichshafen, der durch das Naturschutzgebiet Wurzacher Ried und das Moorgebiet Federseebecken verläuft. Von Heidelberg aus könnt ihr auf dem 303 Kilometer langen Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg durch die fruchtbare „Kornkammer“ Kraichgau und den vielerorts geheimnisvollen Schwarzwald bis nach Radolfzell am nordwestlichen Bodensee radeln.

Bodensee

Niederlande: Mit dem „Fiets“ die Region Holland an der blauen Nordsee entdecken

Wohl in keinem anderen europäischen Land besitzt Rad fahren einen so hohen kulturellen Stellenwert wie bei unseren niederländischen Nachbarn. Radwege ziehen sich dicht an dicht durch das gesamte Land, im Berufsverkehr sieht man deutlich mehr Räder als Autos auf den Straßen und jeder Bürger besitzt statistisch betrachtet aktuell 1,3 Räder („Fiets“). Bei einer Sommerurlaub Radtour in den Niederlanden könnt ihr euch grundsätzlich gut an dem landesweiten Radwegenetz „Landelijke Fietsroutes (LF-Routen)“ orientieren. Besonders auch für Radler mit nicht ganz so viel Ausdauer geeignet, sind die westlichsten Provinzen Nord- und Südholland nahe der Nordsee, da es dort so gut wie keine Steigungen und Erhebungen gibt. Beliebt ist zum Beispiel der 409 Kilometer lange niederländische Teil des Nordseeküsten-Radwegs (EV12), der größtenteils auf reinen Radwegen durch weitläufige Dünengebiete verläuft. Hier bieten sich vor allem die beiden Fernradwege Noordzeeroute (LF 1, 280 Kilometer) und Waddenzeeroute (LF 10, 270 Kilometer) als schöne Strecken an. Unterkünfte entlang der LF 1 findet ihr in den Städten und Gemeinden Den Helder, Camperduin, Katwijk, Hoek van Holland, Brouwersdam sowie Middelburg und Sluis. An der LF 10 liegen die Orte Callantsoog, Harlingen, Holwerd, Lauwersoog sowie Delfzijl und Bad Nieuweschans. Sehenswert und mit vielen schönen Radwegen bestens für den Urlaub auf dem Fahrrad geeignet ist auch die Region rund um die Stadt Leiden in Südholland. Bei Touren von Leiden nach Noordwijk bekommt ihr zum Beispiel die vielen Wohnboote auf dem Kanal Haarlemertrekvaart zwischen Amsterdam und Haarlem sowie das populäre Erholungsgebiet Oestgeest zu Gesicht. Ganz in der Nähe liegt auch das Gebiet Hollandse Duinen mit breiten Dünenstreifen, naturgeschützten Wäldern und bunten Blumenfeldern. Auch die Region nördlich von Amsterdam hält ein gut beschildertes Rad- und Wandernetz parat, als Ausflugsziele sind die Städtchen Enkhuizen sowie Hoorn und Medemblik empfehlenswert. Alljährlich im Mai finden rund um die Stadt Hoorn in der Provinz Nordholland in der Region Westfriesland außerdem die traditionsreichen „FietsVierdaagse“ statt, bei denen ihr die Radwege der Gegend bei geführten Touren kennenlernen könnt.

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Holland

Irland: Hoch im irischen Norden im grünen County Donegal radeln

Das knapp 5.000 km² große County im Nordwesten Irlands stellt sowohl landschaftlich als auch kulturell gewissermaßen den „Wilden Westen“ des Landes dar. Durch die Nordsee und die britisch regierte Provinz Ulster (Nordirland) ein wenig vom Rest der Republik Irland isoliert, hat sich hier über die Zeit eine eigenständige Identität entwickelt. Außerhalb der größeren Städte ist das Gebiet eher dünn besiedelt, sodass ihr auf euren Touren vor Ort durch herrlich ruhige Gegenden fahren könnt. Geografisch charakteristisch für die Region ist vor allem die stark zerklüftete Küste mit zahlreichen Buchten, Klippen und Halbinseln. Ein im Sommer gut besuchtes Ausflugsziel, welches ihr mit dem Rad bzw. Mountainbike erreichen könnt, sind etwa die gut 600 Meter hohen Klippen von Slieve League in der Nähe der Stadt Teelin im Westen von Donegal. Fast keine Menschen, dafür aber hunderte von friedlich auf grünen Wiesen weidenden Schafen könnt ihr auch bei Touren auf der 800 km² großen Halbinsel Inishowen ganz im Norden des Countys beobachten. Mit dem Malin Head liegt hier auch der nördlichste Punkt auf dem irischen Festland. Besonders wenn ihr beim Radeln im Sommer eher milde Temperaturen bevorzugt, ist Donegal die richtige Adresse für euch, steigt das Thermometer hier auch im Hochsommer doch nur selten auf über 20 Grad Celsius. Wind und gelegentliche Regenschauer müssen aber immer bedacht werden, eine leichte Regenjacke solltet ihr also dabei haben. Naturfreunden ans Herz gelegt seien speziell Touren durch den 160 km² großen Glenveagh National Park in den Derryveagh Mountains bei Letterkenny. Hier könnt ihr das altehrwürdige Glenveagh Castle am See Lough Veagh besichtigen sowie große Rotwildherden beobachten. Tagestouren mit Distanzen zwischen ca. 50 und 80 Kilometer Länge könnt ihr auch gut rund um die Stadt Donegal in der gleichnamigen Bucht an der Westküste unternehmen. Falls ihr in eurem Irland-Urlaub nicht nur Radfahren möchtet, sondern auch noch einige Sehenswürdigkeiten erkunden möchtet, haben wir hier einige Tipps für euch.

Tipps und die schönsten Regionen für einen Radurlaub im Frühjahr findet ihr hier.

Radurlaub im Sommer – Blogger verraten ihre Tipps

Nicht nur wir sind in unserem Sommerurlaub leidenschaftliche Radfahrer! Viele der deutschen Radblogger verreisen im Sommer gerne mit dem Rad im Gepäck. Wo es sie dann hinverschlägt und was sie sonst noch für Geheimtipps für euren Radurlaub im Sommer haben, verraten sie euch am besten selbst!

Petra von Freeride Inc.Austria

petra-free-ride-incPetra stellt auf Freeride Inc. Austria verschiedene Biketouren vor. Das besondere dabei ist, dass sie jede Biketour in eine Höhenmeter-Kategorie einteilt und so jeder Leser die passende Tour für sein Fitnesslevel findet. Zusätzlich testet Petra noch verschiedene Bike-Ausrüstungen und teilt ihre Ergebnisse mit ihren Lesern. 

Im Sommer schätzen wir neben unseren Hausbergen in der Gegend von Kitzbühel v.a. die Region Tolmezzo in Italien, diese liegt kurz hinter dem bekannten Plöckenpass auf dem Weg in Richtung Udine, doch noch bevor ihr zu den richtig touristischen Orten kommt solltet ihr hier unbedingt einen Stopp einlegen! Die Region um Tolmezzo gehört unserer Meinung nach zu den Top Bikegebieten in den Alpen. Zum einen ist man dort als Biker noch so richtig, richtig willkommen, die Trails sind gekennzeichnet, die Leute grüßen einen und wollen einem sogar helfen und Bikeverbotsschilder wird man dort auch nicht finden. Zusammengefasst: EIN TRAUM! Zum anderen gibt es dort dank der Militärstraßen vom 1. WK ein großes Tourenrepertoire und viele tolle Trails. Einer unserer Lieblinge ist der Monte Chiavals. Die Tour hat ca. 67 km und 2200 hm, von denen man ca. 1.600 hm treten kann, der Rest muss geschoben und getragen werden. Belohnt wird man mit einer genialen Aussicht und einer wirklich atemberaubenden Abfahrt. Der Trail ist mittelschwer, bewegt sich im Bereich S2-S3 und macht so richtig Spaß. Trotz seiner Länge macht er sogar Lust auf mehr und wem zu warm geworden ist, der findet eine super Abkühlung in den smaragdblauen Gumpen im Tal. Die genauen Daten inklusive GPS Track und weiterer Bilder findet Ihr direkt auf unserem Blog – viel Spaß beim stöbern! RIDE ON!

Patrick von Born2Bike

Born2Bike-sommerPatricks Blog born2.bike existiert seit 2016 und ist ein Blog für Bike-Enthusiasten. Er schreibt hier vor allem über Technik und seine Touren mit dem Fahrrad. Die führen ihn in die abgelegensten Orte Bayerns aber auch bis nach Japan. Auch Städtetouren sind ein wichtiges Thema auf seinem Blog. 

Das Abenteuer auf einem Rad ist immer schön. Drei Faktoren gibt es allerdings, die das Radfahren beeinträchtigten können: Wind, Niederschlag und Temperatur. Wenn zwei Faktoren nicht passen, dann macht das Radeln nicht mehr so viel Spaß. Im Sommer passt es eigentlich immer. Vielleicht wird es ein bisschen heiß. Also bieten sich vor allem zwei Routen an: am Wasser entlang und hoch auf die Berge. Am Wasser entlangzufahren, hat natürlich den schönen Nebeneffekt, dass es meist recht flach ist. Diese Strecken (z.B. Flußradwanderwege an der Donau, am Rhein, Main oder der Wesel entlang) sind zumeist auch gut ausgebaut. Auch im Voralpenland gibt es einige schöne Mountain-Bike Routen, die in ganz unterschiedlichen Leistungsklassen gefahren werden können. Besonders schön sind dabei Tagestouren rund um die Schlösser von Ludwig II, durch das Karwendelgebirge, zum Spitzingsee und zum Tegernsee.

Tipp für Einsteiger und eMTB-Fahrer: Sucht euch Touren aus, die möglichst konstant ansteigen. Wenn die Batterie leer wird (der Akku oder die Beine), dann kann man einfach umdrehen und wieder mit Rückenwind zurückfahren. Ihr verbringt den Sommer in der Stadt? Dann sucht euch doch eine Biergarten-Tour oder Urban Bike Tour. Eine Biergarten-Tour bringt Euch direkt zur grünen Lunge der Stadt.

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