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Die Kanaren: Reisetipps für einen Urlaub mit Sonnengarantie

Die Kanaren: Reisetipps für einen Urlaub mit Sonnengarantie

Die sieben Kanareninseln im Atlantischen Ozean könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch bilden sie eine harmonische Einheit. Subtropische Naturschönheiten, kilometerlange Sand- und Lavastrände, türkisblaues Wasser und eindrucksvolle Berglandschaften sprechen sämtliche Urlaubstypen mit unterschiedlichen Budgets gleichermaßen an. Und noch etwas haben die Kanarischen Inseln gemeinsam: Die beste Reisezeit herrscht hier von Januar bis Dezember. Angenehme Temperaturen, die sich ganzjährig zwischen 20°C und 28°C bewegen, machen die Kanaren zu einem Reiseziel für Sonnenanbeter, Familien, Aktivurlauber und Naturliebhaber. Es ist also kein Wunder, dass sich die Kanaren als „Inseln des ewigen Frühlings“ einen Namen gemacht haben.

Inhaltsverzeichnis

Die Kanaren von ihrer schönsten Seite erleben

Pauschalreisen sind die beliebteste Variante, um die die Kanarischen Inseln kennenzulernen. Doch als besonderer Reisetipp für die Kanaren gelten organisierte Rundreisen und Kreuzfahrten, denn so könnt ihr gleich mehrere Inseln in nur einem Urlaub entdecken. Mietwagen sind auf den Kanarischen Inseln dank der moderaten Treibstoffpreise eine gute Option. Zu einer Sonderhandelszone gehörend, profitieren die Kanaren von reduzierten Steuersätzen, was sich auch auf die Benzinpreise auswirkt. Leihwagenstationen findet ihr an den Flughäfen und in allen größeren Urlaubsorten der Insel. Aber auch die Linienbusse, von den Canarios Guaguas genannt, bringen euch verlässlich ans Ziel. Für längere Strecken bieten die Überlandbusse auch Stauraum für Gepäck.

Die Spezialitäten der einheimischen Küche solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Wer sich nur auf die Hotelbuffets beschränkt, verpasst eine authentische Attraktion, nämlich die traditionelle Kochkunst. Denn hier kommen vor allem Produkte aus der Region auf den Tisch. Auch wenn Fisch die kanarische Küche bestimmt, kommen auch Fleischliebhaber auf ihre Kosten. Vegetarier genießen viel frisches Gemüse und haben die Wahl zwischen 50 Kartoffelsorten aus heimischem Anbau.

La-Palma-Kaktus

Sieben Inseln und doch eine Einheit: die Kanaren überzeugen mit Vielfalt

Gran Canaria

Die wohl am besten erschlossene Insel ist Gran Canaria. Das fast kreisrunde Eiland besitzt eine ausgezeichnete Infrastruktur rund um die Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria und die bekannten Urlaubsorte Maspalomas und Playa del Inglés. Egal, ob entspannte Badetage an kilometerlangen Stränden, Wüstenerlebnisse bei einer Jeep-Safari oder Feiern in der Nacht: Gran Canaria richtet sich an sämtliche Zielgruppen gleichermaßen. Kein Wunder, dass sie eine der beliebtesten Urlaubsinseln der Deutschen ist. Während der Süden mit Wüstencharme besticht, gedeiht im feuchteren Norden eine üppige Flora und Fauna. Die Küsten werden von wunderschönen Sandstränden gesäumt und der Golfstrom hält das Meer hier in ständiger Bewegung. Die wohl bekanntesten Ferienorte auf Gran Canaria sind Las Palmas, Maspalomas und Playa del Inglés. Die ausgereifte Infrastruktur ermöglicht es, die Umgebung zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad bequem zu erkunden. Wenn Sie auf der Suche nach Unterhaltung und einem regen Nachtleben sind, finden Sie dies auf Gran Canaria, denn die Auswahl an Nachtclubs und Bars ist hier größer als auf den Nachbarinseln. Doch auch naturverbundene Urlauber kommen auf Gran Canaria auf ihre Kosten. Im Inselnorden bei Agaete findet ihr im Botanischen Garten Huerto de las Flores unzählige exotische Pflanzenarten. Nicht minder eindrucksvoll ist der Lorbeerwald in der Nähe von Moya. Ein gut strukturiertes Wanderwegenetz begeistert sportliche Gäste im Pinar de Tamadaba Nationalpark im Nordosten von Gran Canaria. Die bergige Inselmitte überragt der erloschene Vulkan Pico de las Nieves (Gipfel des Schnees), der mit 1.949m um über 1.500m kleiner als sein größerer Bruder auf Teneriffa ist. Eindrucksvolles Wüstenambiente erlebt ihr in den berühmten Wanderdünen von Maspalomas bei Jeep-Safaris oder Kameltouren. Durch den immerwährenden Wind ständig in Bewegung gehalten, wechseln die bis zu 2km mal 6km langen Sandberge täglich ihr Erscheinungsbild. Doch auch der kilometerlange Stadtstrand Las Canteras, der nahtlos an das Ortszentrum von Las Palmas de Gran Canaria grenzt, begeistert die Urlauber mit hellem, feinem Sand.

Teneriffa

Teneriffa ist flächenmäßig die größte Insel der Kanaren und wird gerne als Minikontinent bezeichnet, denn die Urlaubsorte und die Landschaft warten mit besonderer Vielfalt auf. Das Klima auf Teneriffa ist zweigeteilt und spaltet die Insel in den heißen und trockenen Süden und den milderen Norden. Während den Süden mit seiner Sonnengarantie vor allem Badeurlauber schätzen, verwandelt die feuchtere Luft den Norden in ein subtropisches Blütenparadies.

Bergpanorama-Teneriffa

In der Inselmitte und von nahezu allen Küsten aus sichtbar, thront das Wahrzeichen der Insel. Der 3.718m hohe Vulkan Pico del Teide ist ein beliebtes Ausflugsziel – wenn er sich nicht gerade unter einer Wolkendecke versteckt. In den Wintermonaten ist es nicht unüblich, dass es auf dem Vulkangipfel schneit. Die Einheimischen sind stolz auf ihren Vulkan und es gibt kaum eine Postkarte, auf der er nicht abgebildet ist. Bei einem Ausflug zum Krater gelangt ihr mit einer Seilbahn zum 2.000m hohen Aussichtspunkt. Sportliche Urlauber können den Gipfel bei einer geführten Tour erklimmen. Die Mühe lohnt sich: Oben angekommen, werdet ihr von einer bizarren Mondlandschaft erwartet, die ihr sonst nur aus Science-Fiction-Filmen kennt. Wer gerne wandert, sollte unbedingt auch den Teide-Nationalpark besuchen. Hier kann man bei leichten und mittelschweren Wanderungen das imposante Vulkanmassif bestaunen.

Ein weiterer Reisetipp für Teneriffa ist die Steilküste Los Gigantes im Inselwesten. Hier hat man einen fantastischen Blick auf das Schauspiel der Naturgewalten. 300m bis 600m tief, ergießen sich hier die mächtigen Klippen ins Meer. An den Küsten der Insel bilden weiße Sand- und schwarze Lavastrände einen unvergleichlichen Kontrast zum tiefblauen Meer. Im Inselsüden versprechen die Orte Playa de Las Américas, Los Cristianos, Costa Adeje und Las Galletas entspannte Strandtage mit guter Infrastruktur. Sämtliche internationale Hotelketten haben hier ihre Resorts eröffnet und profitieren von der Lage in der Nähe zu Einkaufszentren, Themenparks, Unterhaltungseinrichtungen und einem regen Nachtleben. Neben der Hauptstadt Santa Cruz laden Puerto de la Cruz, La Orotava, San Cristóbal de La Laguna und Garachico dazu ein, kanarische Dorfromantik hautnah zu erleben. Naturliebhaber brechen zu Wanderungen durch Lorbeerwälder im Anaga-Gebirge oder zu Erkundungstouren der heimischen Flora und Fauna im Teno-Gebirge auf. Abenteurer gelangen vom Bergdorf Masca zur gleichnamigen Schlucht. Etwas gemütlicher ist ein Besuch des 1.000 Jahre alten und 17m hohen Drachenbaums in Icod de los Vinos oder der Pyramiden von Güímar. Noch mehr Infos zu einem Urlaub auf Teneriffa könnt ihr hier nachlesen.

Costa-Adeje-Teneriffa

Fuerteventura

Dass es sich bei Fuerteventura um eine Wüsteninsel handelt, merkt ihr auf den ersten Blick, denn überall schlängeln sich Sandstrände mit meterhohen Dünen entlang der Küsten. Ihren vulkanischen Ursprung kann Fuerteventura nicht leugnen, denn überall auf der Insel ziehen sich Lavarücken durch die Landschaft. Die berühmten Wanderdünen findet ihr südlich von Corralejo. Der Nordpassat, der ihr Aussehen permanent verändert, hat den Sandbergen ihren Namen gegeben. Ihre eigenwillige rosa Farbgebung verdanken die Dünen den Muschelstückchen und Kalkpartikeln, die dem Sand beigemischt sind. An einigen Stellen sind die Dünen auf eine beachtliche Höhe von 10m angewachsen. Seit 1982 stehen die imposanten Sandberge unter Naturschutz und bieten der heimischen Vegetation einen artgerechten Lebensraum. Dennoch könnt ihr auf ausgewiesenen Wanderwegen romantischen Dünenzauber erleben. Die Strände Fuerteventuras gehören zu den schönsten in ganz Europa und nicht nur das. Viele von ihnen wurden mit der Blauen Flagge ausgezeichnet, einem Gütesiegel, das beste Wasser- und Strandqualität bescheinigt. Die Halbinsel Jandía mit dem gleichnamigen Strand an der Südspitze Fuerteventuras ist geprägt von kilometerlangen Stränden, die flach in den Atlantik abfallen. Vor allem Familien und Badeurlauber zieht es hierher. An ausgewiesenen Strandabschnitten darf auch ohne Kleidung gebadet werden, denn FKK hat auf Fuerteventura eine lange Tradition. Die perfekte Welle für die Ausübung ihrer Wassersportart finden Surfer an der Playa del Médano im Norden der Insel. Unter Surfern wird dieser Strand wegen seiner wellenreichen Küste „Hawaii Europas“ genannt.

Lanzarote

Lanzarote ist bekannt für schwarze Lavastrände, bizarre Kraterlandschaften und den Timanfaya-Nationalpark mit seinen leuchtend roten Feuerbergen. Die Insel gilt als die ursprünglichste unter den Kanarischen Inseln. Bei schweren Vulkanausbrüchen im 18.Jh. wurde das ehemals grüne Lanzarote fast komplett unter Lavagestein begraben und präsentiert sich seither in Schwarz. Aber auch das hat seinen Reiz, denn auf sonst keiner Insel werden Feuer, Asche, Sand und Lava so eindrucksvoll in Szene gesetzt wie hier. Dazu beigetragen hat César Manrique, ein einheimischer Künstler und der berühmteste Sohn der Insel. Er erwirkte durch die Flachbauweise und durchgängig weiße Fassaden der Inselhäuser einen wirkungsstarken Kontrast zum schwarzen Lavagestein.

Roter-Berg-Lanzarote

Eine der Hauptattraktionen im Südwesten Lanzarotes ist der Timanfaya-Nationalpark, der durch leuchtend rote Feuerberge berühmt geworden ist. Bei einer Busfahrt oder etwas abenteuerlicher auf dem Rücken von Kamelen, könnt ihr in eine Welt aus Kratern und Lava eintauchen, die an eine verlassene Mondlandschaft erinnert. Der letzte große Vulkanausbruch liegt fast 300 Jahre zurück, doch tief unter der Erde brodelt es auch heute noch. Indem man Wasser in eine Felsspalte schüttet, lassen sich meterhohe Geysire entfachen. In der „Teufels Küche“, dem Restaurant Diabolo ganz oben am Aussichtspunkt, garen Hähnchen über einem Loch im Boden nur durch Erdwärme. Südöstlich der roten Feuerberge liegt inmitten einer schwarzen Lavalandschaft das Weinanbaugebiet La Geria – unser kulinarischer Reisetipp für die Kanaren. Dank einer raffinierten Anbaumethode entsteht hier ein edler Tropfen, von dessen Qualität ihr euch vor Ort selbst überzeugen solltet. Der bekannteste und zugleich quirligste Urlaubsort der Insel ist Playa del Carmen mit einer Einkaufsmeile und einer Promenade, die die hellbraunen Strände umrahmt. Im Süden Lanzarotes findet ihr die idyllische Costa Blanca mit den Playas de Papagayo, den wohl schönsten Stränden Lanzarotes.

Papagayo-Beach-Lanzarote

La Palma

La Palma wird von ihren Bewohnern als „La Isla Bonita“ (die schöne Insel) bezeichnet. Kein Wunder, denn sie gilt wegen ihrer üppigen Vegetation als grünes Herz der Kanaren. Die Natur ist hier so überwältigend, dass Wanderer und Aktivurlauber ein wahres Paradies vorfinden. Durch massive Gebirgszüge und vorbei an beeindruckenden Meerespanoramen entlang der Küste ziehen sich Wanderwege und Radrouten sämtlicher Schwierigkeitsgrade. Dank ganzjährig milder Temperaturen und einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit erinnert die Vegetation an den Garten Eden. Neben Bananenplantagen, Lorbeerwäldern und Drachenbaumhainen wachsen hier Papayas, Ananas und Mangos. Wie alle anderen Kanareninseln auch, ist La Palma vulkanischen Ursprungs. Daran erinnert hier eigentlich nur der 2.400m hohe Krater Roque de los Muchachos. Bereits seit 2002 steht die gesamte Insel unter Naturschutz und wurde zum UNESCO-Weltbiosphärenreservat erklärt.

La Palma

La Gomera

Kueste-von-La-GomeraLa Gomera wird als „Insel des Columbus“ bezeichnet, denn der berühmte Seemann begann hier einige seiner Reisen. Die zweitkleinste Insel besticht mit dichten Lorbeerwäldern, zerklüfteten Bergen und bunten Blüten. Für Naturliebhaber ist La Gomera daher der Kanaren-Reisetipp schlechthin. Der Garajonay Nationalpark auf La Gomera nimmt ungefähr 10% der Fläche der Insel ein und wurde aufgrund seiner Schönheit zum Weltnaturerbe erklärt. Besonders empfehlenswert ist es, hier die sogenannten „Orgelpfeifen“ zu besichtigen. Das sind die circa 80m hohe Basaltröhren Los Organos, die sich auf der Klippe von Punta de las Salinas am Felsen aneinanderreihen und an den vulkanischen Ursprung der Insel erinnern.

El Hierro

Kueste-El-HierroFür Individualurlauber ist El Hierro ein toller Reisetipp für die Kanaren, denn vor allem in den Wintermonaten eignet sich die westlichste kanarische Insel zum Wandern und für ausgedehnte Streifzüge durch die unverfälschte Natur. Naturfreunde sollten unbedingt den Pinar-Wald und der Brezal-Fayal-Wald besuchen, da sie die beeindurckendsten Ausflugsziele der Insel sind. Mit 1.500m Höhe ist der Malpaso die größte Erhebung der Insel und eignet sich für Wanderungen, die durch Wälder und Farnhaine führen. Vor der Küste von El Hierro finden Taucher und Schnorchler neben bester Wasserqualität ein intaktes Ökosystem vor und treffen mit etwas Glück auf Delfine und Wale, die sich in Sichtweite im Meer tummeln. Seit 2000 zählt El Hierro auch zu den Biosphärenreservaten der UNESCO. Das Naturparadies ist allerdings etwas schwer zu erreichen: Um nach El Hierro zu gelangen, fliegt ihr zunächst nach Teneriffa, um dann von Los Cristianos mit dem Schiff auf die Insel überzusetzen. 

Im Sommer und im Winter auf die Kanaren

Nur 4,5 Flugstunden trennen die Kanarischen Inseln von Deutschland. Vor allem das Klima lockt sonnenhungrige Urlauber ganzjährig hierher, denn die Inseln haben bei Temperaturen zwischen 20°C und 28°C mehr als 350 Sonnentage im Jahr. Von Mai bis August gibt es auf den Kanaren die wenigsten Niederschläge. Durch die angemehmen Temperaturen ist diese Zeit besonders attraktiv für Strandurlauber. Der Wüstenwind Calima, der sporadisch vom afrikanischen Festland herüberweht, kann die Temperaturen kurzfristig auf über 40°C ansteigen lassen. Aktivurlauber, wie beispielsweise Wanderer, setzen auf die Wintermonate und erkunden dann die Inseln bei immer noch angenehmen 20°C bis 24°C. Vereinzelte Regentage zwischen November und März verwandeln ganze Landstriche der Kanarischen Inseln in ein subtropisches Blütenparadies. Dann blüht auch die Strelitze , die besser bekannt als Papageienblume die Nationalpflanze der Kanaren ist. Noch mehr Tipps für einen Aktivurlaub auf den Kanaren findet ihr hier.

Ihr wollt auch auf einer der Inseln des ewigen Frühlings euren Urlaub verbringen? Dann haben wir auf 5vorFlug einige tolle Kanaren-Urlaubsangebote für euch!

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