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Salalah – Die besten Reisetipps für das Trendreiseziel im Oman

Salalah – Die besten Reisetipps für das Trendreiseziel im Oman

Schier endlos wirkende weiße Strände, an denen sich die Palmen sanft im Wind wiegen. Hört sich das für euch nach dem Paradies an? Dann kommt mit uns auf eine Reise in den Süden der arabischen Halbinsel in den Oman. Entdeckt mit uns die Region Salalah, die noch viel mehr zu bieten hat als Palmen und Meer. Was ihr in Salalah sonst noch erleben könnt, erfahrt ihr in unseren Salalah-Reisetipps.

Karte vom Oman auf der Arabischen Halbinsel

Inhaltsverzeichnis

Der Oman wird als Urlaubsziel immer bekannter und beliebter. Zu Recht, denn ihr findet hier tolle Strände mit türkisblauem Wasser, das in der Sonne glitzert. Die luxuriösen Hotels lassen keine Wünsche offen und im Landesinneren gibt es überraschenderweise nicht nur Wüste. Wir können euch ganz besonders einen Urlaub in Salalah empfehlen, denn diese Region ist reich an Naturschätzen und Kultur und damit eines der schönsten Ziele für einen entspannten Strandurlaub auf der arabischen Halbinsel.

Allgemeine Reiseinfos für Salalah

Lage: Das Sultanat Oman liegt im Süden der arabischen Halbinsel und grenzt an die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und den Jemen. Die Region Salalah liegt im Süden zwischen dem Indischen Ozean und beeindruckenden Bergen.

Beste Reisezeit: Die Temperaturen in Salalah sind das ganze Jahr über irgendwo zwischen warm und heiß. Daher bietet sich eine Reise nach Salalah besonders im Winter an, wenn es bei uns kalt und grau ist. Von c.a. Anfang Juli bis Ende September ist Monsun. In dieser Zeit, die Kahreef (arabisches Wort für Herbst) genannt wird, zieht es verständlicherweise viele Besucher aus anderen arabischen Ländern hierher, weil die natürlich begeistert sind, wenn es einmal regnet.

Landschaft in Salalah

Anreise: Von Deutschland aus fliegt ihr in nicht ganz 7 Stunden ins Urlaubsparadies. Öffentliche Verkehrsmittel wie wir sie kennen gibt es im Oman nicht. Für längere Strecken innerhalb des Landes gibt es moderne, klimatisierte Expressbusse. Ansonsten nimmt man ein Taxi. Ihr solltet aber den Taxipreis aushandeln bevor ihr einsteigt. Taxameter sind weitgehend unbekannt. Der Oman verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz und so könnt ihr das Land auch mit einem Mietwagen erkunden.

Einreise: Für die Einreise in den Oman benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist und ein Visum, das ihr aber sehr einfach online ordern könnt. Im Oman zahlt ihr mit Omani Rial 1 Euro entspricht etwa 0,43 OMR. (Stand Juli 2019).

Gut zu wissen:

  • In den Restaurants ist es üblich ca. 10% der Gesamtrechnung als Trinkgeld zu geben.
  • Um ein Hotelzimmer reservieren zu können, muss mindestens eine Person im Zimmer 21 Jahre alt sein.
  • Ihr solltet auch nicht vergessen, dass der Oman zwar ein liberales Land ist, aber dennoch vom Islam geprägt. Badeklamotten sind also nur am Strand und am Pool akzeptiert. Ansonsten gilt: weniger nackte Haut ist mehr. Übrigens Camouflage und andere militärisch aussehende Kleidung und Accessoires sind seit Januar 2019 verboten. Ihr müsst hier ja auch nicht im Dschungel kämpfen.

Kamele an einem Fluss in der Naehe von Salalah

Badeurlaub in Salalah

Wir haben euch ja bereits von den Traumstrände der Region vorgeschwärmt. Aber wo sind die zu finden? Wir stellen euch unsere vier Favoriten vor:

1. Salalah Beach – Endloser Traum in weiß

Hier kommen sie nun, die versprochenen Palmen, die sich im Wind wiegen. Durch die zahlreichen Papayabäume und den weißen Sand des Salalah Beachs werdet ihr euch wie in der Karibik fühlen. Ein weiteres Highlight: Das schillernde grün-blau des Meeres, das ihr hier antrefft, sucht seinesgleichen.

Der Strand ist so groß, dass ihr hier euch auch in der Hochsaison schön breit machen könnt und auch eure Kleinen können hier sicher plantschen. Nur in der Zeit des Kahreef kann es sein, dass der Strand für Schwimmer gesperrt ist. Aber wer will schon bei wolkenbruchartigen Regenfällen ins Wasser?

Gut zu wissen: Der Salalah Beach ist auch sehr populär bei den Einheimischen. Hier solltet ihr also ein bisschen darauf achten, angemessen gekleidet zu sein und lieber einen Badeanzug als einen Bikini wählen.

Kueste von Salalah im Oman

2. Mughsail Beach – Schwimmen mit Dromedaren

Noch so ein Traumstrand, an dem ihr schier endlose Spaziergänge machen könnt – um genauer zu sein acht Kilometer weit. Der Strand ist eingerahmt durch Felsen, die an beiden Enden in die Höhe ragen. Durch die Weitläufigkeit des Mughsail Beachs findet hier jeder ein ruhiges Eckchen für sich, in dem er die Abgeschiedenheit von der restlichen Welt genießen kann.

Auf der ganzen Länge des endlos wirkenden Strandes gibt es nur ein Restaurant, das dafür aber mit leckeren Snacks aufwarten kann. Also sucht euch einen Platz in der Nähe des Restaurants oder aber bringt euer eigenes Picknick mit.

Unser Highlight am Mughsail Beach: Am Strand gibt es zahlreiche Dromedare, die ihr beobachten könnt. Witzig zu sehen, wie sich die Tiere am Strand entspannen und es sich gut gehen lassen! Ein echt lustiges und faszinierendes Schauspiel.

3. Hawana Salalah – Der etwas exklusivere Strand

Diese Resortstadt, die ihr euch wie das ägyptische El Gouna in Klein vorstellen könnt, ist noch im Entstehen. Den Gästen der Hotels stehen hier fünf Strände mit Hängematten  und Wasserschaukeln zur Verfügung, du zum Faulenzen und Entspannen einladen.

Vor allem die von Palmen gesäumten Sandstrände links und rechts der künstliche Lagune bestechen mit weißem Sand. Unter südländischen Sonnenschirmen könnt ihr das Ambiente auf euch wirken lassen und Dank des flachen Wassers können auch kleine Urlauber hier toll baden.

Für die Gäste der Hotels wird hier auch ein Sportprogramm angeboten. So könnt ihr hier wunderbar Schnorcheln oder in Kajaks über das Wasser rudern.

4. Mirbat Beach – Einsamer Strand mit perfekten Tauchspots

Wenn ihr absolute Ruhe haben wollt, findet ihr hier den perfekten Strand. Außer den Fischern und ein paar Locals verirren sich nur wenige Menschen an diesen Strand, der in mehrere kleine Buchten unterteilt ist und einen etwas urigen Charme versprüht.

Der perfekte Ort für einen romantischen Strandtag zu zweit, begleitet vom sanften Rauschen der Wellen. An diesem Strand werdet ihr aber keine sanitären Anlagen oder sonstige Einrichtungen finden – Ursprünglichkeit pur eben!

Übrigens: Wenn ihr gerne taucht, ist der Mirbat ein toller Spot für euch! Vor der Küste gibt es eine einmalige und lebhafte Unterwasserwelt mit etlichen Fischarten und einigen Schiffswracks.

Schildkroete beim Tauchen

Abtauchen in die Unterwasserwelt von Salalah

Noch nicht so bekannt, dafür aber ein echter Hingucker ist die Unterwasserwelt vor allem bei Mirbat. Taucher und Schnorchler finden hier eine bunte Welt, in der auch einige Wracks erkundet werden können.

Im KAIRABA Mirbat Resort gibt es die Extra Divers Tauchschule, die euch zu den besten Spots fährt. Als Tüpfelchen auf dem i steht diese Schule unter deutschsprachiger Leitung.

Im Wasser erkundet ihr Korallenriffe, an denen sich Muränen, Oktopusse, Schnapper, Schildkröten und manchmal Delfine zeigen. Mit etwas Glück trefft ihr sogar auf Haie und Wale. Zu bestimmten Jahreszeiten wird das dann noch mit Kelpwäldern getoppt.

Die Sicht ist hier zwar nicht so gut wie im Roten Meer, aber bei der Artenvielfalt und den Farben können die Spots rund um Mirbat mithalten!

Clownfisch beim Tauchen

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Salalah

Wenn ihr mal etwas Abwechslung zu den faulen Strandtagen braucht, hat die Region um Salalah einiges für euch zu bieten. Faszinierende Landschaften und kulturelle Sehenswürdigkeiten warten darauf, von euch entdeckt zu werden. Unsere Highlights verraten wir euch hier:

1. Die Souks von Salalah

Orientalische Märkte sind ein Fest für die Sinne. Farbenfroh und voller exotischer Gerüche.

Einer davon dominiert die gesamte Region und das ist der von Weihrauch (der Duft, der manchmal durch katholische Kirchen wabert). Die Region Dhofar, in der Salalah liegt, gilt als größtes Anbaugebiet von Weihrauch weltweit. Auf dem Weihrauch-Souk Al Hafah entdeckt ihr Räuchermischungen denen noch Myrrhe und Sandelholz beigemischt werden.

Ein weiteres Markt-Highlight: Der Souk al Husn in der Altstadt ist sehr traditionell sowohl in seiner Architektur, als auch im Warensortiment.

Souk in Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Der Souk Al Hirafiyyin in der Nähe der Sultan Qaboos Moschee wurde zwar erst 1999 eröffnet, ist aber ganz gar dem traditionellen Handwerk verschrieben. Von Leder über Keramik, Wolle, Gold und Silber, Duftstoffe bis hin zu traditionellem Gebäck, hier erlebt ihr den Mythos aus 1001 Nacht in einem modernen Umfeld.

2. Al Haffa – ein beeindruckendes Stadtviertel

Wenn ihr schon auf dem Souk Al Hirafiyyin bummelt, solltet ihr euch den Rest des Stadtviertels gleich mit anschauen. Die Hauptsehenswürdigkeit ist die Sultan Qaboos Moschee, die Hauptmoschee des Oman. Diese wurde erst 2001 eröffnet und gilt als eine der größten Moscheen der Welt. Beeindruckend ist vor allem das Hauptminarett das imposant in den Himmel ragt und die architektonisch wertvolle Kuppel.

Gut zu wissen: Als Nichtmuslim könnt die Moschee von Samstag bis Donnerstag von 8 bis 11 Uhr besichtigen. Der Eintritt ist frei, aber haltet euch unbedingt an die Regeln, die am Eingang erläutert werden!

Ein weiteres Highlight in Al Haffa ist der rechteckige Glockenturm Burj an-Nahdah, der vor allem durch seine Fenster und sein Durchgangstor das Flair von 1001 Nacht versprüht. Die Fenster und die Uhr sind vor allem in der Nacht sehenswert: dann werden sie beleuchtet und sie offenbaren ihr buntes Farbenspiel.

In Al Haffa könnt ihr außerdem noch einen echten Sultanspalast bewundern. Der Al Husn Palast verfügt über eine weitläufige Maueranlage aus weißem Stein. Kleine Zinnen und ein malerischer Glockenturm machen das Gesamtambiente einmalig. Vor der Mauer könnt ihr bestimmt das ein oder andere Erinnerungsfoto machen. Einziger Wermutstropfen: Da der Palast das Sommerdomizil von Sultan Qaboos ist, in das er sich oft zurückzieht, ist das Innere des Palastes für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

3. Nabi Ayub – das Grabmal Hiobs

Circa dreißig Autominuten nordwestlich von Salalah wartet eine weitere kulturelle Perle der Region auf euren Besuch. Inmitten einer bergigen Landschaft, die mit einer überraschend vielseitigen Flora aufwartet, befindet sich das Mausoleum des Hiobs (ja genau, der mit der Botschaft), unter Einheimischen auch als Nabi Ayub genannt.

Fahrt entweder auf eigene Faust mit dem Mietwagen dorthin oder nehmt an einer geführten Tour durch das Jabal Qara-Gebirge teil. In der näheren Umgebung werdet ihr grüne Mangobäume, Akazien und Oleander erblicken und ab und zu verirren sich auch Dromedare hierher.

Das Grabmal selbst ist eine kleine Moschee, die zugegebenermaßen nicht mehr ganz „taufrisch“ wirkt. Allerdings ist die historische Bedeutung sehr hoch und das Mausoleum für Muslime eine bedeutende Pilgerstätte. Im Inneren der Moschee befindet sich der Sarkophag Hiobs. Hiob wurde übrigens sowohl in der Bibel als auch im Koran erwähnt wurde. Direkt neben der Moschee könnt ihr auch den 40 Zentimeter langen Fußabdruck Hiobs anschauen – offensichtlich müssen die Menschen früher Riesen gewesen sein…

4. Sumhuram – historische Stätte in zauberhafter Lage

Wenn ihr Salalah gen Osten mit dem Auto verlasst, erreicht ihr in circa einer Stunde die Ruinen von Sumhuram, auch Khor Rori genannt. Sumhuram war einst eine wichtige Stadt Südarabiens, die archäologische Stätte ist seit 1998 Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

Gut zu wissen: Wegen der großen Mittagshitze im Oman könnt ihr das Areal morgens und nachtmittags wieder ab 16 Uhr besichtigen. Der Eintritt ist übrigens kostenpflichtig, denkt also daran etwas Geld mitzunehmen.

Sumhuram bei Salalah im Oman

Innerhalb der Stätte gibt es einiges zu besichtigen: Schaut euch die Überreste der Stadt an und entdeckt die altertümliche Architektur aus groben Steinen, Treppen, Säulen und Befestigungsanlangen. Außerdem erfahrt ihr auf zahlreichen informativen Tafeln Interessantes über den Aufbau von Sumhuram, die Geschichte der Region und die damaligen Handelsrouten.

Die Stätte liegt übrigens direkt an der Meermündung des Flusses Wadi Darbat . Neben im Wasser badenden Dromedaren und beeindruckender Wüstenlandschaft habt ihr hier vor allem durch das Zusammenspiel zwischen dem Fluss und dem Meer ein einmalig natürliches Ambiente.

5. Mirbat – charmantes Küstenstädtchen

Östlich von Salalah liegt das Städtchen Mirbat, direkt an der Küste. Mirbat bedeutet übersetzt Pferdemarkt, kein Wunder, dass ihr bereits am Ortseingang eine Pferdestatue erblickt.

Mirbat war seit dem 10. Jahrhundert ein Handelszentrum und vertrieb hauptsächlich Weihrauch. Neben seiner etwas rustikaler Küste, die euch tolle Ausblicke auf die See beschert (vor allem am Fischhafen macht es Spaß, die Boote zu beobachten), hat Mirbat auch einige kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Erwähnenswert ist vor allem das Mausoleum des Scheichs Muhammad bin al-Alawi, das vor allem durch seine schneeweiße Farbe und spitzen Dächern ein besonderes Flair verströmt. An der Küste könnt ihr euch eine kleine Festungsanlage anschauen, die sogar noch mit altertümlichen Kanonen bestückt ist.

Taucher aufgepasst: Mirbat ist ein toller Spot für euch! Vor der Küste gibt es eine einmalige und lebhafte Unterwasserwelt mit etlichen Fischarten und einigen Schiffswracks.

6. Mughsail Blowholes – ein einmaliges Naturschauspiel

Gute fünfzig Minuten westlich von Salalah befindet sich mit dem Mughsail Beach einer der schönsten Strände der gesamten Region. Hier glitzert das Wasser türkis und dank seiner riesigen Ausmaße findet ihr hier ganz bestimmt ein ruhiges Plätzchen zum Baden und Sonnen.

Am felsigen Ende des Strandes wartet außerdem noch ein beeindruckendes Naturschauspiel auf euch: die berühmten Blowholes! Der Weg dorthin ist etwas umständlich und führt euch vom Stand über einen Parkplatz über einen Steg auf ein Felsplateau.

Mughsail Blowholes bei Salalah im Oman

Dort sind zahlreiche Löcher im Boden, die durch die Unterspülung des Meeres entstanden sind. Durch diese „bläst“ die unterirdische Brandung des Meers Wassermassen in die Luft. Die Löcher variieren in ihrer Größe und gurgeln unaufhörlich. Bei entsprechend starkem Seegang kann es vorkommen, dass die Fontänen bis zu zehn Meter nach oben schießen – ein beeindruckender Anblick! Hierher werden übrigens auch von Salalah aus Tagestouren angeboten.

7. Wadi Dawkah – die Quelle des Weihrauchs

Eine halbe Stunde entfernt von Salalah liegt hinter den Bergen im Norden der Stadt die „Wiege des Weihrauchs“, das Wadi Dawkah. Auf dem ersten Blick wirkt das Wüstental etwas unspektakulär – Felsen und knorrige Weihrauchbäume soweit das Auge reicht.

Allerdings hat der Ort, der zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, für den Oman eine große geschichtliche Bedeutung: Er liegt an der legendären Weihrauchstraße, die vom Oman über Jemen und Saudi-Arabien entlang des roten Meeres führt und im ägyptischen Alexandria endet. Sowohl die Bibel als auch der Koran berichten vom ersten Transport des wertvollen Harzprodukts im 10. Jahrhundert vor Christus.

Für alle Wissensdurstigen: Vor Ort erwarten euch Guides, die euch interessante und wissenswerte Informationen über die Geschichte und Produktion des Weihrauchs in diesem geschichtsträchtigen Tal geben.

8. Ain Razat Park – die grüne Paradies des Omans

Der Ayn Razat Park liegt im Hinterland von Salalah eingebettet in bergiger Umgebung. Das gesamte Areal ist sehr gepflegt. Vor allem nach der Monsunzeit, wenn der Regen die Flora reichlich bewässert hat, erstrahlen die Bäume, Wiesen und Blumen in der Parkanlage in ganzer Pracht und auch die grünen Quellen und Teiche mit Seerosen sorgen für schönes Flair.

Unser Tipp: Besucht den Ain Razat Park nicht in Omans Hitzemonaten, da der Ort dann viel seines Charmes einbüßt.

Ihr könnt euch hier sogar eine Höhle anschauen, die sich am Rande des Razat Parks befindet. Neben dieser abwechslungsreichen Natur ist auch die Tierwelt der kleinen Oase sehr vielseitig – Libellen, Vögel und Schmetterlinge haben hier ihr Zuhause und wenn ihr Glück habt, könnt ihr sogar eine der gelegentlich vorbeiziehenden Kamelkarawanen aus nächster Nähe beobachten.

Kamele in der Wueste bei Salalah im Oman

9. Jeep-Safari – der perfekte Mix

Wie wäre es einmal, die Vielseitigkeit des Omans auf eine ganz besondere Art und Weise kennenzulernen? Perfekt dafür geeignet ist eine Jeep-Safari. Je nach Route (und euren Vorstellungen) erkundet ihr die Hauptstadt und Metropole Maskat, fahrt entlang der malerischen Küste, betretet Moscheen, entdeckt historische Bauten und Wüstenoasen oder streift durch die unendlichen Dünen der Wüsten.

Bei manchen Reisen übernachtet ihr sogar in einem authentischen Beduinenzelt in der Wüste – ein unvergessliches Erlebnis! Während der Safari begleiten euch selbstverständlich geschulte Guides, die euch zahlreiche Anekdoten und Mythen des Landes erzählen werden und interessantes über Land und Leute zu berichten wissen.

10. Delfin-Safari – ab aufs Meer

Die Küste vor dem Oman gilt als sehr vielfältig, was die Meeresbewohner und die Unterwasserwelt angeht. So haben auch Delfine ihr zuhause in den Gewässern des Sultanats.

In Salalah gibt es unzählige Anbieter, die Delfinbeobachtungen mit dem Boot anbieten. Schon für recht kleines Geld schippert ihr aufs Meer und sucht auf dem Wasser nach den Meeressäugern.

 

Da die Kapitäne der Boote sich gut auskennen, wissen sie, an welchen Spots die Delfine am liebsten auftauchen. Neben diesem faszinierenden Delfin-Schauspiel steuern viele Anbieter auch Küstenabschnitte an, an denen das Wasser besonders klar ist und türkisfarben funkelt – hier macht ein Sprung ins kühle Nass so richtig Spaß. Übrigens: Wenn ihr ganz viel Glück habt, könnt ihr bei einer Delfin-Safari auch Wale beobachten, die regelmäßig vor dem Oman gesichtet werden!

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