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Reisetipps für den Oman – endlose Wüste und malerische Küsten

Reisetipps für den Oman – endlose Wüste und malerische Küsten

Majestätische Bergketten durchziehen die weite Wüste, an feine Sandstrände spülen rauschende Wellen weiße Muscheln, in üppig grünen Oasen gedeihen Schatten spendende Kokosnusspalmen – diese malerischen Bilder machen Lust auf einen Urlaub im Oman. Wenn ihr euren Strandurlauburlaub um entdeckungsreiche Städtetrips und Ausflüge ans Meer erweitert, bietet euch das Land auf der arabischen Halbinsel die besten Bedingungen für eine abwechslungsreiche Zeit. Das friedliche Sultanat birgt urtümliche Schätze, wie das Hadschar-Gebirge und die Salala-Wüste. Alles, was ihr über euren Traumurlaub im Oman wissen solltet, erfahrt ihr hier in unseren Oman-Reisetipps.

Inhaltsverzeichnis

Wissenswertes über eine Reise in den Oman

  • Visum: Ein Visum für die Einreise in den Oman müsst ihr online bei der Royal Oman Police beantragen. Es kostet umgerechnet circa 11 Euro. Beantragt das Visum aber nicht zu früh, denn ihr müsst spätestens einen Monat nach Ausstellungsdatum in den Oman einreisen. Voraussetzung für das Visum ist ein gültiger Reisepass, der ab eurem ersten Urlaubstag noch sechs Monate gültig ist.
  • Anreise: Wenn ihr euch für die Anreise per Luftweg entscheidet, geht es beispielsweise in Frankfurt am Main oder München los. Von hier aus werden regelmäßig Verbindungen ohne Zwischenlandungen angeboten, die euch nach Maskat bringen, der Hauptstadt des Landes. Die Metropole verfügt über eine gute Infrastruktur an öffentlichen Verkehrsmitteln, sodass ihr die Weiterfahrt bis zu eurem Hotel direkt nach dem Flug fortsetzen könnt. Um nach Salalah zu kommen, müsst ihr entweder in Maskat oder in einer anderen Stadt auf der Arabischen Halbinsel umsteigen.
  • Währung: Im Oman bezahlt ihr mit omanischem Rial, der nationalen Währung. Wollt ihr Bargeld umtauschen, ist das an den Flughäfen sowie in den Wechselstuben und Banken der größeren Gemeinden möglich. Zwar könnt ihr eure Rechnung in Großstädten und Hotels auch mit der Kreditkarte begleichen, dennoch ist etwas Bargeld in der Tasche vorteilhaft, beispielsweise für Trinkgelder und bei kleinen Besorgungen.

Corniche in Maskat im Oman

  • Sprache: Vor eurer Reise lohnt es sich, ein paar arabische Vokabeln zu lernen. So kommt ihr mit den Omanern leichter ins Gespräch und könnt euch in ländlichen Gegenden einfacher an den Straßenschildern orientieren und Speisekarten besser deuten. In beliebten Urlaubsregionen und den Metropolen des Sultanats verständigt ihr euch bestens auf Englisch, da es wie in Deutschland die erste Fremdsprache ist.
  • Knigge: Wenn ihr die Kultur und die Omaner kennen lernen möchtet, ist es wichtig, dass ihr euch den hiesigen Gepflogenheiten etwas anpasst und auf eure Kleidung achtet. Bei einem Besuch der prächtigen Moscheen sind für Männer lange Hosen und mindestens kurze Ärmel angemessen. Frauen sollten ihre Knie und Schultern bedecken.

Typisch für den Oman: kultureller Reichtum und landschaftliche Gegensätze

Die Kultur des Sultanats ist geprägt durch die 5.000-jährige Geschichte des Seehandels. Denn schon in der Antike lieferten Schiffe die Schätze des Omans an die Häfen der damaligen Welt. Die Einflüsse des damaligen Handels von materiellen Kostbarkeiten und kulturellen Eindrücken machen sich immer noch bemerkbar. Man erkennt beispielsweise an den Bauwerken indische Ornamentik und auf der Kleidung afrikanische Muster.

Bei einem Städtetrip nach Maskat begegnet ihr vor allem der modernen Kultur des Sultanats, die sich aufgrund des Ölgeschäfts ab 1970 rasant entwickelte.

Royal Opera House in Maskat im Oman

Moderner geht es kaum: Das Royal Opera House in Maskat

In den ländlichen Gebieten seht ihr, wie die Omanis trotzdem ihre Traditionen bis heute bewahren. Solche Siedlungen beherbergt beispielsweise Al-Batina, ein fruchtbares Küstengebiet entlang des Golfes von Oman, das sich auf insgesamt 250km zwischen Suhar und Maskat erstreckt.

Unser Ausflugstipp: Um euch ein Bild vom ursprünglichen Oman zu machen, bietet sich ein Ausflug nach Nizwa und ins Gebirge an. Was ihr bei diesem Ausflug alles erleben könnt, erfahrt ihr in Lisas Reisebericht.

Jebal Akhdar im Oman

Gut zu wissen: Die Landschaft im Südwesten des Omans hebt sich aufgrund des Monsuns von den restlichen Gebieten des Landes ab. Vor allem in der Region rund um Salalah sorgt das tropische Klima für eine deutlich grünere Natur als im Rest des Landes.

Den Gegensatz zu dieser artenreichen und bunt blühenden Region findet ihr im Osten des Landes, in der Rimal Al Wahiba. Die Wüste erstreckt sich auf bis zu 180km und gilt als beliebtes Reiseziel für Abenteurer. Packt viel Wasser ein, wenn ihr euch auf eine geführte Wanderung oder eine rasante Tour mit dem Jeep macht. Hier erwarten euch endlos weite Dünen, in die der Wind täglich neue Muster malt.

Die neben der Wüste für den Oman typischste Landschaft ist das Gebirge. Da es hier deutlich kühler ist als im Rest des Landes, wird die Region teilweise sogar zum Obst- und Gemüseanbau genutzt. Wenn ihr im omanischen Gebirge seid, besucht auf jeden Fall auch ein Wadi. Besonders empfehlen können wir das Wadi Bani Khalid, eine kleine Oase mitten im Gebirge.

Ein Naturerlebnis der entspannteren Art erlebt ihr an den feinsandigen Stränden des Landes. Das Küstengebiet von insgesamt 1.700km verspricht einsame Badebuchten, die erholsame Stunden am Meer garantieren.

Sonnenuntergang am Strand der Souly Eco Lodge im Oman

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Sultanat

Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Omans befinden sich in der Hauptstadt Maskat. Unbedingt gesehen haben solltet ihr den Al-Alam-Palast und die Große Sultan-Qabus-Moschee. Von außen wie von innen beeindruckt das Royal Opera House Muscat, das einzige seiner Art in den Golfstaaten. Die aufwendig inszenierten und klangvoll begleiteten Aufführungen ziehen Besucher in den Bann.

Sultan Qabus Mochee in Maskat im Oman

Die ehemalige osmanische Hauptstadt Salalah zieht jährlich zahlreiche Urlauber in ihren Bann. Auf einer Sightseeingtour erfahrt ihr, warum: Die Metropole am Fuße des Dhofar-Gebirges und direkt am Arabischen Meer verzaubert mit tropischen Plantagen, historischen Häusern aus Kalkstein und lebhaften Souks.

Obststaende in Salalah

Besucht unbedingt den von der UNESCO als Weltkulturerbe prämierten Weihrauchhafen. Naturliebhaber freuen sich auf eine Entdeckungstour im Westen der Gemeinde, denn die Lagunen von Khor Salalah gewähren einer Vielzahl an Vögeln einen Rückzugsort.

Eine weitere beliebte Sehenswürdigkeit im Oman ist die Festung Hisn Tamah in der Königsstadt Bahla. Das mächtige Bauwerk gleicht in seiner Farbe und Form einer gigantischen Sandburg. Das altehrwürdige Gebäude wurde im 17. Jahrhundert errichtet und im Jahr 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Infolgedessen wurde die Burg von 1988-2007 rundum renoviert, sodass sie heute im ursprünglichen Glanz erstrahlt.

Hisn Tamah in Bahla im Oman

Aktivurlauber packen Wanderschuhe mit in den Reisekoffer, um sich nach dem Flug nach Omar auf ins Hadschar-Gebirge zu machen. Hier stellt vor allem der markante Dschabal Mischt mit seinen Felsen und einer Höhe von 2.090m eine Herausforderung für Bergsteiger dar. Für gemächlichere Wanderungen folgt ihr dem Wadi, der euch in tiefe Canyons, zu gurgelnden Bachläufen und an die Ufer idyllisch gelegener Teiche führt.

Die bunte Unterwasserwelt des Omans

Farbige Korallen, gigantische Fischschwärme und elegant durchs Wasser gleitende Rochen und Muränen begrüßen euch bei eurem Tauchgang an den Küsten des Omans. Unter Tauchern ist das Sultanat oft ein Geheimtipp, denn die Unterwasserwelt birgt noch völlig intakte Korallenlandschaften, die sich beispielsweise an den steilen Felswänden der Halbinsel Musandam erstrecken.

Tauchen

Bei eurer Erkundungstour entlang der Küste begleiten euch Makrelen, Schildkröten und Clownfische. Wenn ihr euch auch ins offene Meer traut, beobachtet ihr mit ein wenig Glück Wal- oder Schwarzspitzenhaie. Der Oman ist außerdem ein super Ziel für Wal- und Delfinbeobachtungen.

Unser Tipp: Nehmt euch genug Sonnencreme und eine Kopfbedeckung mit, da es etwas dauern kann, bis sich die Buckelwale blicken lassen. Sobald aber ein riesiger Schatten unter euch das Wasser verdunkelt und sich eine meterlange Schwanzflosse aus dem Meer erhebt, hat das Warten ein Ende. Oftmals könnt ihr den Gesang der Wale auch an der Küste hören, wenn ihr euch unter Wasser vorbei an Mantas, Wimpelfischen, Schildkröten und Zackenbarschen schlängelt.

Unser Tipp für Kinder: Um mehr über die Lebewesen zu erfahren, denen ihr unter Wasser begegnet, ist das Aquarium and Marine Science and Fisheries Centre genau das Richtige. In dem Museum der Hauptstadt Maskat lernt ihr Wissenswertes über die Aquakultur des Landes.

Taucher aufgepasst: Das KAIRABA Mirbat Resort hat direkt am Hotelstrand eine Tauchschule.

Unser Reisetipp für den Oman: Eine Wüstensafari

Weniger bunt, aber deshalb nicht weniger eindrucksvoll ist die größte Sandwüste weltweit. Safaris durch die vom Wind verwehten Dünen versprechen einzigartige Erlebnisse und phänomenale Fotomotive. Die Rub al-Khali, bekannt auch als „das leere Viertel“, zählt zum beliebtesten Gebiet für eine Tour durch den heißen Sand.

Es ist keine Fata Morgana, wenn ihr unter der gleißenden Sonne die Spuren einer Stadt entdeckt. Ihr befindet euch dann in dem Gebiet der ehemaligen Stadt Urbar, die der Legende nach im Erdboden versank und lange Zeit als das „Atlantis des Sandes“ galt. Satellitenbilder konnten das Geheimnis des Ortes schließlich lüften: 1992 legten Archäologen einen Teil der Gebäude frei. Bis heute bleibt Urbar jedoch größtenteils im Sand vergraben.

Um die Schönheiten der Wüste kennen zu lernen, stehen euch übrigens verschiedene Transportmittel zur Verfügung. Wer über Dünen sausen möchte, entscheidet sich für einen Jeep oder schließt sich einer rasanten Tour mit dem Quad an. Wollt ihr lieber die Stille und Einsamkeit der unendlichen Landschaften genießen, könnt ihr dies auf den langsam dahin schreitenden Kamelen tun. Ausflüge auf den Rücken der Karawanentiere werden sogar auf Deutsch angeboten. Ihr erfahrt so alles über die Geheimnisse der sandigen Welt.

Oman-sonnenuntergang-kamele

Besonders ruhig wird es nachts, wenn sich mit der untergehenden Sonne auch die wenigen Tiere und Abenteurer zurückziehen. Um den klaren Sternenhimmel vom sandigen Boden aus zu beobachten, solltet ihr einen Trip in die Wahiba-Wüste einplanen.

Dort übernachtet ihr mitten in der trockenen Landschaft in luxuriösen Zelten, die sogar ein eigenes Bad mit Dusche haben. Die Sensation wartet jedoch außerhalb der Zeltwände, wenn der reich geschmückte Sternenhimmel in der Nacht zum Vorschein kommt. Umgeben von unendlich weiten Sanddünen und dem Funkeln der Gestirne sitzt ihr gemütlich auf weichen Kissen und könnt die Märchen von Scheherazade lebendig werden lassen.

Ihr wollt jetzt die Schönheiten des Omans mit den eigenen Augen entdecken? Dann haben wir für euch die passenden Pauschalreiseangebote für den Oman auf 5vorFlug.de.

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