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Die besten Sehenswürdigkeiten und Ausflüge in Alaçatı – Der neue Hotspot in der Türkei

Die besten Sehenswürdigkeiten und Ausflüge in Alaçatı – Der neue Hotspot in der Türkei

Alaçatı liegt idyllisch auf der Çeşme-Halbinsel. Die historische Altstadt mit ihren eng verwinkelten Gassen bietet ein beschauliches Bild. Kein Wunder, dass das türkische Dorf bei Urlaubern immer beliebter wird. Ein weiteres Highlight: Alaçatı verfügt über feinsandige Buchten und ist ein Paradies für Sonnenanbeter und Wassersportler. Doch nicht nur die perfekten Bedinungen zum Windsurfen und Badeuraub machen Alaçatı zum neuen Hotspot in der Türkei. Der Urlaubsort verfügt auch noch über spannende Ausflugmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten. Welche das sind, verraten wir euch hier:

Karte von der Türkei

 

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Reiseinfos für Alaçatı

Beste Reisezeit: Wer die Hitze liebt, reist im August bei einer Tagesdurchschnittstemperatur von etwa 32 Grad Celsius nach Alaçatı und badet dann im rund 25 Grad warmen Meer. Juli und August sind die sonnigsten und wärmsten Monate in der Region, während viele Menschen einen Urlaub von Mai bis Juni beziehungsweise von September bis Oktober aufgrund der etwas kühleren Temperaturen bevorzugen. Bereits im Mai erwarten euch Werte um die 25 Grad Celsius und mit etwa 20 Grad lädt das Meer auch dann schon zum Baden und Surfen ein. Im Oktober beträgt die Wassertemperatur im Durchschnitt 21 Grad bei einer Außentemperatur von etwa 23 Grad. Am kältesten ist es im Januar und Februar, denn dann herrscht auch in der Türkei Winterwetter mit mehr Regen und Temperaturen von etwa +13 bis +14 Grad.

Altstadt von Alacati in der Türkei

Anreise: Ihr erreicht Alaçatı von Izmir aus nach etwa 45 bis 60 Minuten mit dem Auto, dem Taxi oder dem Bus. Die Entfernung zum internationalen Flughafen Izmir-Adnan Menderes beträgt etwa 85 Kilometer. Für die Einreise in die Türkei benötigt ihr einen gültigen Reisepass beziehungsweise Personalausweis. Ein Visum ist nicht erforderlich und ihr dürft euch bis maximal 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen in der Türkei aufhalten.

Währung: In Alaçatı bezahlt ihr mit der Türkischen Lira, ihr müsst also am Flughafen oder vor der Reise Geld wechseln. Es besteht natürlich auch an vielen Orten die Möglichkeit, mit der deutschen Bankkarte an den Geldautomaten Geld abzuheben.

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Badeurlaub in Alaçatı – Die besten Tipps

Alaçatı ist das ideale Urlaubsziel für einen Badeurlaub in der Türkei. Warum, zeigen wir euch hier:

1. Tolle Strände

In der Nähe befinden sich viele tolle Bademöglichkeiten, wobei der Kum Beach wohl einer der schönsten Strände in der näheren Umgebung ist. Ihr findet ihn hinter den Surfrevieren in einer schön gelegenen Bucht. Neben dem weichen Sand, der dem Strand seinen Namen verlieh, gibt es hier auch eine etwas größere Grünfläche sowie Pavillons und Lodges zum Entspannen.

Am nähesten an Alaçatı liegt der Cark Beach, der öffentlich zugänglich ist und sich zwischen zwei großen Hotelanlagen mit einer guten Verkehrsanbindung befindet. Der Cark Beach besteht aus feinem, weichem Sand und mündet in ein ruhiges Meer, das vor allem auch Familien mit Kindern fantastische Bademöglichkeiten bietet.

Strand von Alacati in der Tuerkei

Bei Çeşme wartet auf euch der aufgrund seiner hervorragenden Wasserqualität mit der Blauen Flagge ausgezeichnete Strand von Ilica. Am Morgen liegt das Meer zumeist ruhig und klar vor euch, während gegen Nachmittag der Wind die Wellen an das Ufer treibt.

2. Durchtanzte Partynächte

An etlichen Badeorten herrscht eine feierlustige Clubatmosphäre, denn viele Bars, Restaurants und Diskotheken grenzen direkt an den Strand oder verfügen sogar über einen eigenen Küstenabschnitt. Goldener Sand erwartet euch im Fun Beach Club in Altınkum, der wegen seiner regelmäßig stattfindenden Sonnenuntergangspartys, Open Air-Konzerte und weiteren Veranstaltungen beliebt ist.

Der längste Strand in der Aya Yorgi Bay ist Babylon. Den Besucher erwartet hier ein buntes Rahmenprogramm mit viel Musik und kulinarischen Leckerbissen. Von den Gärten weht der Duft der Zitronenbäume hinüber und ihr genießt das milde Klima am Meer bei einem fruchtigen Cocktail. Ebenfalls in der Bucht von Aya Yorgi liegt der Marrakech Beach Club, der sich an einigen Abenden in eine Disco verwandelt.

3. Auspowern  beim Wassersport 

Die besondere geophysikalische Lage macht Alaçatı zu den beliebtesten Surfgebieten der Türkei. In Alaçatı wehen fast immer Nord-Südwinde, die euch den ganzen Tag sowie in fast jedem Monat perfekte Möglichkeit zum Windsurfen bieten.

Windsurfen in Alacati in der Tuerkei

In zehn Surfzentren erhaltet ihr auf Wunsch einen professionellen Unterricht und nutzt somit die Chance, eure Fähigkeiten im Urlaub zu verbessern oder das Surfen von Anfang an zu lernen. In den fabelhaften Surfrevieren vor Alaçatı fanden bereits mehrere Windsurf-Weltmeisterschaften statt. Ebenso profitieren Kite-Surfer und Drachensteiger von den günstigen Windverhältnissen.

Die besten Sehenswürdigkeiten und Ausflugziele in Alaçatı

Keiner hat gesagt, ihr müsst in Alaçati nur am Strand liegen und im Wasser plantschen. In der türkischen Kleinstadt gibt es so einiges zu erleben und zu erkunden, sodass es euch garantiert nicht langweilig wird. Hier findet ihr die besten Ausflugsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten in der näheren Umwegung:

 

 

1. Markt in Alaçatı

Jeden Samstag lädt ein bunter Markt in der Nähe der Moschee Alaçati Pazaryeri Camii zu einem Bummel ein. Der Vormittag beginnt mit einer lautstarken Fischauktion, wobei die Meerestiere teilweise noch zappelnd auf dem Tisch liegen. Die Einheimischen feilschen und handeln nach alter Tradition um die besten Stücke.

Türme von Melonen, säckeweise getrocknete Kräuter und feine Konfitüren und Gemüse warten auf ihre Abnehmer. Es weht ein Duft von frischem Lavendel und Minze durch die Luft. Ein paar Stände weiter riecht es nach Leder und Textilien und anschließens fallen eure Blicke auf farbenfrohe Stoffe und Tücher.

Ein Besuch des Marktes von Alaçatı bietet die Chance, einzigartige Souvenirs zu ergattern und regionale Delikatessen zu kosten. Der bunte Basar findet vor der Kulisse der für Alaçatı typischen griechisch-türkischen Architektur des 19. Jahrhunderts statt und falls ihr immer noch nicht genug geshoppt habt, erreicht ihr nach kurzer Zeit die Antiquitätenläden und Boutiquen in den gepflasterten Nebengassen.

2. Hafen von Alaçatı

Segelfans und Bootsbesitzer, aber auch Spaziergänger sollten unbedingt den Port Alaçatı Marina östlich des Kaps von Akburun und südöstlich von Çeşme besuchen. Der nach dem Vorbild des Port Grimaud bei St. Tropez lagunenartig angelegte Hafen liegt in dem in nördliche Richtung einschneidenden Alaçatı Körfezi, den ihr vom Innenort aus mit dem Dolmus nach etwa drei bis fünf Kilometern erreicht.

Zur Hafenanlage gehören ein Mini-Yachtclub, ein Yachtausrüster, Reparaturwerkstätten und mehrere gastronomische Einrichtungen, darunter auch ein exzellentes Fischrestaurant. Im Süden des Hafens liegt ein spezieller, vor allem in den Sommermonaten stark frequentierter Strand für Windsurfer.

Hafen in Alacati in der Tuerkei

3. Pazaryeri Camii Moschee

Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten in Alaçatı gehört die Pazaryeri Camii Moschee inmitten des historischen Ortskerns. Das Gebäude erinnert an die griechische Vergangenheit von Alaçatı, denn der Sakralbau hieß einst Agios Konstantinos Kirche und entstand in den 1830er Jahren. Im Jahr 1923 wandelten die nunmehr muslimischen Bewohner die Kirche in eine Moschee um. Es handelt sich um ein fulminantes Bauwerk aus Sandstein mit auffälligen Rundbögen, Marmorsäulen und einem Minarett. Stufen führen zu beiden Seiten hinauf in das Gebäude.

Um die Moschee zu besichtigen, entledigt ihr euch eurer Schuhe und tretet ein ins schmuckvoll gestaltete Innere mit den imposanten Ornamenten, Goldverzierungen und Gemälden berühmter historischer Personen, die deutlich den griechischen Ursprung erkennen lassen.

4. Windmühlen von Alaçatı

Die verhältnismäßig gut erhaltenen Windmühlen zählen zu den Highlights in Alaçatı. Sie befinden sich auf einer Anhöhe über der Stadt am Ende einer Straße, so dass ihr von vielen Plätzen aus die historischen Bauwerke sehen könnt. Auch von oben genießt ihr eine fantastische Aussicht auf den Ort.

Die vier fachmännisch restaurierten Windmühlen sind von einem architektonisch schönen Landschaftsgarten umgeben, dem im Jahr 2016 fertig gestellten Yeldeğirmenleri Park. Ihr erreicht das Areal über verschiedene Eingänge, beispielsweise über den Değirmenaltı-Platz mithilfe einer Rampenleiter. Hier findet ihr einen idyllischen Platz zum Erholen und kommt dabei in den Genuss einer grandiosen Aussicht. Es ist geplant, eine der Windmühlen in einen funktionsfähigen Zustand zu versetzen und als Museum zu nutzen.

Windmuehlen in Alacati in der Tuerkei

Die Windmühlen gehören zu den am meisten fotografierten Bauwerken in Alaçatıs, die vor allem auch nach Einbruch der Dunkelheit einen ganz besonderen Reiz entfalten. Nachts sind die imposanten Bauwerke beleuchtet und schon von Weitem zu sehen. Außerdem blickt ihr vom Windmühlenpark auf eine ebenfalls in romantisches Licht getauchte Ortschaft hinab.

5. Ephesos

Rund 70 Kilometer von Izmir entfernt trefft ihr in südlicher Richtung auf die Ruinen von Ephesos, einer der größten Städte des griechischen sowie römischen Altertums. In Efes, wie die Ausgrabungsstätte auf Türkisch heißt, könnt ihr auf den Spuren der antiken Götter wandeln und euch die Ruinen des Artemision ansehen. Um euch die Pracht vergangener Tage vorzustellen, benötigt ihr ein bisschen Fantasie, denn von den imposanten Bauwerken, die aus fast zwanzig Meter hohen Säulen und edlem Marmor bestanden, sind nur noch Fragmente übrig.

Dennoch spürt ihr die geheimnisvolle Aura dieser über 2000 Jahre alten Stadt, die einst direkt am Mittelmeer lag und über einen Seehafen verfügte. Seismische und klimatische Veränderungen sowie die natürliche Sedimentation schoben die Küste immer weiter nach Westen, so dass die Ruinen von Ephesos heute mehrere Kilometer landeinwärts liegen.

Etliche der Bauwerke sind noch relativ gut erhalten und weisen interessante Details auf. Dazu gehört beispielsweise die Celsus-Bibliothek mit dem Südtor der Agora und ein großes Amphitheater. Gut erhalten sind zudem die Mosaike und Wandmalereien in den großen Wohnhäusern, die Brunnen- und Toilettenanlagen sowie der Hadrianstempel. Ephesos zählt seit 2015 zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO.

Ephesos in der Tuerkei

6. Tempel der Artemis

In Ephesos befindet sich der Tempel der Artemis, auch Artemision von Ephesos genannt. Ihr betretet die Ruinen des Heiligtums der olympischen Göttin des Waldes, der Jagd sowie der Hüterin der Kinder und Frauen und der Fruchtbarkeit. Der Legende nach gründete die Amazonenkönigin Otrere das Heiligtum, das wegen seiner enormen Größe zu den Sieben Weltwundern der Antike gehörte.

7. Burg von Çeşme

In der Altstadt von Çeşme befindet sich eine stattliche Burganlage, die auch als Veranstaltungsort dient und ein Museum mit archäologischen Fundstücken aus Erythrai beherbergt. Die Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde als genuesische Festung errichtet, ehe sie von Beyazit II. unter osmanischer Herrschaft ihr jetziges Erscheinungsbild erhielt.

Die Burg von Çeşme ist einer der kulturellen Mittelpunkte der Stadt. In der Anlage befindet sich eine Freilichtbühne für regelmäßig stattfindende Events wie das Internationale Çeşme Musikfestival Anfang Juli. Auch Partys, Fashionshows sowie Sport- und Musikwettbewerbe stehen auf dem gut gefüllten Programmkalender.

8. Antike Stadt Erythrai

Eine weitere antike Stadt, die auf eure Besichtigung wartet, ist Erythrai am Fluss Aleon etwa 20 Kilometer nordöstlich von Çeşme. Die Erbauer der im Rahmen des Ionischen Bundes im 7. Jahrhundert vor der Zeitrechnung politisch bedeutsamen Stadt kamen vermutlich aus Kreta. Etwa um 133 vor Christus gehörte Erythrai zur römischen Provinz Asia und erlebete in dieser Zeit Erdbeben und Plünderungen, die letztendlich deren Untergang besiegelten.

Bei Ausgrabungen kamen zahlreiche Fundstücke ans Licht, darunter Amphoren, Grabsteine, Goldblätter, Marmorbüsten, Götterstatuen sowie Silber- und Bronzemünzen, die nun im Archäologischen Museum in der Burg von Çeşme lagern. Vor Ort seht ihr die Überreste eines einstigen Prunkgrabes und die Ruinen eines Theaters. Fragmente der Stadtmauer sind ebenfalls noch vorhanden. Wenn ihr die Stufen des Theaters emporsteigt, blickt ihr von dort aus bis zur etwa 13 Kilometer entfernten griechischen Insel Chios.

Erythrai in der Tuerkei

9. Thermalquellen von Ilica

Der kleine, aber feine Ferienort Ilica ist nicht nur für seinen zwei Kilometer langen und flach ins Meer fallenden Strand bekannt, sondern auch wegen seiner heißen Thermalquellen. In Ilica sprudeln die Quellen an manchen Orten aus dem Meeresboden und sorgen somit für ein angenehm temperiertes Meer. Bei einem Bad im Meer spürt ihr etwa auf der Höhe des Sheraton Hotels, wie das Wasser deutlich an Wärme gewinnt.

Schon die alten Römer kannten und nutzten die Thermalquellen von Ilica, denen Mediziner eine heilsame Wirkung bei diversen Stoffwechselerkrankungen nachsagen. Und wenn ihr schon in der Nähe von Çeşme seid, könnt ihr auch gleich ein echtes türkisches Hamam besuchen und dort die Wellness in vollen Zügen genießen. Mit einer Fläche von mehr als 3500 Quadratmetern befindet sich die größte orientalische Dampfsauna der Region im Radisson Blu Resort & Spa.

10. Weingut in der Region um Urla

Als Liebhaber eines guten Tropfens solltet ihr das Weingut bei Urla besichtigen. In der Urla Winery erwartet euch in einer stilvoll eingerichteten Atmosphäre eine überraschend große Auswahl an Weinsorten, wovon ihr einige auch probieren dürft. Die Weine sind exzellent. Bei einer Weinbewertung im Jahr 2011 erhielt der Urla Chardonnay zweimal die Auszeichnung in Silber.

Weinregal mit verstaubten Weinflaschen

Ihr besichtigt die Produktionsstätten und erhaltet interessante Informationen über die Herstellung hochwertigen Weins. In der Vinothek stehen ausgesuchte Produkte aus lokaler Erzeugung. Die Weinherstellung blickt in dieser Region auf eine lange Tradition zurück, denn schon in der Antike war der alkoholhaltige Rebsaft weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Bereits die Hethiter hielten auf ihren Keilschrifttafeln und Steinreliefs schriftlich fest, dass um das Jahr 4000 vor der Zeitrechnung auf dem heutigen türkischen Gebiet der Weinanbau florierte.

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