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Naxos: Versteckte Traumbuchten und Hippie-Feeling

Naxos: Versteckte Traumbuchten und Hippie-Feeling

Griechenland ist vieles, nur kein Geheimtipp mehr. Neben dem eindrucksvollen Festland gibt es über 3.000 Inseln, 87 davon bewohnt und über die Jahre dem Massentourismus verfallen. Alle? Nein! Gleich dem unbeugsamen gallischen Dorf, das den römischen Eindringlingen Widerstand leistet, schafft es auch Naxos nach wie vor, eine vor zu vielen Urlaubern bewahrte Idylle inmitten der touristischen Inselgruppe der Kykladen zu bilden. Dies mag dem Umstand geschuldet sein, dass seit Jahren nahezu keine direkten Flugverbindungen mehr zwischen den wichtigsten europäischen Flughäfen und dem kleinen Flughafen Naxos bestehen. Einen Besuch ist das kleine Inselidyll dennoch wert. Wieso, verrät euch unsere Autorin.

Ankunft im Paradies

Mit einer Länge von 32,5km und einer Breite von 21,7km ist Naxos zwar die größte Insel der Kykladen, in einer Gesamtbetrachtung aber doch recht überschaubar. Wer kein Problem mit Zwischenstopps hat, erreicht die Insel am schnellsten mit dem Flugzeug von Athen aus, dessen Flughaften so gut wie kontinuierlich von allen europäischen Fluglinien angeflogen wird. Eine zweite Option ist die Anreise per Fähre, die Fahrt von Athens Hafen Piräus dauert etwas über 3h. Wer mit der Fähre anreist, hat einen Vorteil: Er trifft auf einen unglaublich malerischen, in typisch griechischem Baustil gehaltenen Hafen, der den Reisenden sofort zum Träumen und Wohlfühlen einlädt. Hinter den weißen Gebäuden der Insel-Hauptstadt erhebt sich eine malerische grüne Gebirgskette, die man auf einer mediterranen Insel so gar nicht erwartet. All das erfasst ihr mit einem Blick, wenn sich die Fähre Richtung Hafen bewegt: das Weiß der Häuser, das glitzernde Türkis des Meeres und das satte Grün der Berge. Viele, die einmal hier waren, sprechen auch von der Liebe auf den ersten Blick und das verwundert nicht.

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Die passende Unterkunft für einen Traumurlaub auf Naxos

Wenngleich es in Naxos nicht auf den ersten Blick feststellbar ist: Auch hier hat der Tourismus Einzug gehalten. Das bedeutet, dass Reisende hinsichtlich der Unterkunft die Qual der Wahl und sehr viele Möglichkeiten haben. Von komfortablen Hotels über Frühstückspensionen bis hin zu Selbstverpflegungs-Appartments gibt es hier alles, wovon Urlauber träumen. Die meisten Unterkünfte befinden sich auf der Westseite des Eilands und so gut wie alle bieten auf dieser kleinen Insel einen Abholservice vom Flughafen oder Hafen an. Wir wurden von unserem netten Privatvermieter verlässlich vom Hafen abgeholt, bei der Anfahrt zu unserem Ferienbungalow wurden uns bereits die ersten Highlights der Insel gezeigt. Welche Unterkunft ihr wählt, hängt ganz von den individuellen Wünschen und Vorstellungen an den Urlaub ab. Doch was ihr in Naxos keinesfalls verpassen solltet, ist euch die Insel genauer anzusehen. Die meisten Unterkünfte bieten Shuttleservices in die Hauptstadt an: Sie ist fast der einzige Ort der Insel, an dem es Restaurants, Marktstände und Souvenirshops gibt. Doch noch „echter“ wird es, wenn ihr euch ein Moped leiht. Auch das wird von den meisten Unterkünften problemlos organisiert. Ihr braucht für euren Traumurlaub auf Naxos noch die passende Unterkunft? Dann schaut am besten einmal bei unseren 5vorFlug-Naxos Angeboten vorbei!

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Versteckte Traumbuchten auf Naxos

Naxos war Teil einer größeren Griechenlandreise, dementsprechend nahmen wir an, das Land und die Vegetation schon ganz gut zu kennen. Wir dachten wir wüssten, was uns erwartet – doch weit gefehlt! In einem Gespräch mit unserem Vermieter, der uns eindringlich nahegelegt hatte, ein Moped zu nehmen, erfuhren wir von den vielen versteckten Buchten, die es auf der Insel gibt. Von der Straße aus sind diese nicht einmal ansatzweise erkennbar. Man muss also wissen, wo man sucht. Der Vermieter beschrieb uns genau, wo wir im Süden der Westküste suchen müssten und an welchen Gebäuden wir uns orientieren sollten, um den richtigen Zugangspunkt zu finden. Gesagt, getan. Zugegeben, ein bisschen abenteuerlustig muss man dabei schon sein, doch es lohnt sich! Wir parkten unser Moped am Straßenrand, packten die Badesachen und kämpften uns durch ein paar Meter mediterranes Geäst. Waren wir hier wirklich richtig? Und ob! Nach ein paar Minuten Wanderung standen wir plötzlich an einer Klippe: vor uns das weite, dunkelblaue Meer, unter uns eine riesengroße, einsame und versteckte Bucht mit weißem Sandstrand. Das Wasser so türkis, der Strand so glänzend weiß, dass wir uns fragten, ob wir uns überhaupt noch in Europa befanden oder vielleicht irgendwo ganz falsch abgebogen waren. Ein kleiner, steiniger Weg führte hinunter und plötzlich standen wir mitten im Paradies. Eine Bucht etwa 200m breit und so schön, dass man hier auch den Film „The Beach“ hätte drehen können. Außer uns waren da nur noch ein Pärchen am linken Ende der Bucht, die die letzten Sonnenstrahlen genossen und ein Gitarre spielender Hippie, der sich strategisch günstig auf einem erhobenen Felsansatz positioniert hatte und die Bucht mit angenehmen musikalischen Klängen beschallte. Mehr geht nicht! Wenn ihr auf eine derartige Entdeckungsreise gehen wollt, solltet ihr neben Badesachen zwei Dinge keinesfalls vergessen: eine Flasche Rotwein und eine gute Kamera. Denn wenn eine Sache diese wunderschöne Bucht noch übertreffen konnte, dann war es der atemberaubende, glutrote Sonnenuntergang, den die Westküste von Naxos bietet.

Hungrig vom Abenteuer?

Wer tagsüber die Schönheit der Insel erkundet, freut sich abends auf ein typisch griechisches Abendessen. Einige der Hotels und Pensionen bieten kleine, authentische Restaurants an. So hat man den Vorteil, die griechische Küche genießen und anschließend sofort ins Bett fallen zu können. Wenn ihr noch genügend Energie übrig habt, solltet ihr abends jedoch Naxos-Stadt erkunden. Das idyllische Hafenstädtchen, das ihr schon von der Ankunft kennt, erleuchtet abends und erwacht dann zum Leben. Alle Reisenden und viele Einheimische treffen sich hier, um zu plaudern, zu trinken und zu essen. Entsprechend eng kann es hier schon werden, aber genau das macht den Charme dieses kleinen Städtchens aus. Hier reiht sich ein griechisches Lokal ans nächste, gerade Fischliebhaber werden auf ihre Kosten kommen: Direkt in erster Reihe am Meer gibt es einige sehr gute Fischrestaurants, die den Fang des Tages mit Stolz servieren. Neben guten Restaurants finden sich hier auch einige gemütliche Bars, viele davon bieten eine Happy Hour an. Langeweile kommt dabei keinesfalls auf. Wir hatten im Gegenteil während unseres Aufenthalts auf Naxos ständig das Gefühl, viel zu kurz hier zu sein.

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Fazit: Wir kennen viele schöne griechische Inseln. Doch Naxos ist und bleibt unser Liebling. Nirgendwo anders haben wir eine derart ideale Kombination aus Natur, Ruhe, Idylle und Nachtleben gesehen. Und nirgendwo sonst hat uns das Herz so geblutet, als wir abreisen mussten.

Ihr wollt noch mehr Infos und Tipps zu eurem Griechenland-Urlaub? Dann ist unser Griechenland-Guide genau das Richtige für euch! Seid ihr kulturell interessiert und plant einen Kultururlaub auf Griechenland? In unserem Beitrag „Auf den Spuren der griechischen Götter“ haben wir einige nützliche Tipps für euch!

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