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Griechenland –  Das Land der tausend Möglichkeiten

Griechenland – Das Land der tausend Möglichkeiten

Fällt der Name GRIECHENLAND, denkt der Freund des Schönen an das Postkartenidyll Santorin. Freunde der Geschichte denken an das reichhaltige Vermächtnis der antiken Hochkultur. Sportler denken an Segeln oder Klettern, Gourmets an Wein und regionale Gerichte. Aber was gibt es noch? Lasst uns einen kurzen Blick auf das Land und seine vielen Möglichkeiten werfen.

Griechenland – nicht nur ein Sommerziel

Die Geographie Griechenlands mit seinen Gebirgen, der Halbinsel Peloponnes und den vielen Inseln verfügt über verschiedene Klimazonen. Die ideale Reisezeit hängt entscheidend davon ab, was Ihr unternehmen wollt. Grundsätzlich herrscht ein gemäßigtes Mittelmeerklima vor. Im Sommer kann es sehr heiß und trocken sein, im Winter kann im Gebirge des Festlands Wintersport betrieben werden. 

Für den Badeurlaub ist die Zeit von Juni bis September empfehlenswert. Die Wassertemperatur liegt bei mindestens 21°C und die Zahl der Sonnenstunden zwischen 7 und 11. Wanderfreunde und Kletterer sollten die gemäßigten Temperaturen des Frühjahres und Herbstes bevorzugen, ebenso die Golfer, Mountainbiker und Entdecker.

Nach Griechenland reist Ihr ohne langwierige Vorbereitung. Der Staat ist Mitglied der Europäischen Union und der Eurozone. Rein in den Flieger und z.B. mit einem Nonstop-Flug von Frankfurt/Main nach Athen in 2:45 Std. oder von Hamburg nach Kreta in 3:05 Std. Bucht Ihr einen Leihwagen oder den Transfer zum Hotel schon zu Hause, erspart Ihr Euch vor Ort das Vergleichen. 

Griechenland für Entdecker

Ob Städte, Fischerdörfer, Inseln oder die wilde Natur – in Griechenland gibt es vieles zu erkunden. Archäologische Stätten, Museen, Klöster und Schluchten sind interessante Ausflugsziele. 

Athen, die Hauptstadt Griechenlands, gilt als eine der ältesten Städte Europas und ist reich an historischem und kulturellem Erbe wie der Akropolis mit dem 438 v. Chr. fertiggestellten Tempel der Athene, dem Parthenon Tempel. Einst Sitz der Götter zählt die Akropolis seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ein weiteres Weltkulturerbe findet sich nur wenige Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums: das Kloster Daphni, eines der drei wichtigsten Sakralbauten des 11. Jahrhunderts. Bekannt ist es wegen der noch erhaltenen byzantinischen Mosaike. Sehenswert ist auch die Plaka, die Altstadt Athens am Fuße der Akropolis. Viele Grundmauern der seit den 1990er Jahren aufwändig sanierten Häuser stammen aus der Antike. 

Akropolis Athen

Weltbekannt: die Akropolis in Athen

Thessaloniki, zweitgrößte Stadt Griechenlands, wartet mit einigen bereits in der Bibel erwähnten frühchristlichen und byzantinischen Kirchen auf, die, auch wegen ihrer teilweise hervorragenden Mosaike und Malereien, Weltkulturerbe sind. Wahrzeichen der 315 v. Chr. gegründeten Stadt ist der Weiße Turm. Heute beherbergt er ein Museum. 

Die Metéora-Klöster nahe der Stadt Kalambaka zählen ebenfalls zum Weltkulturerbe. 24 Klöster und Eremitagen sind auf hohen Felsen errichtet und bilden eine Gesamtanlage. Sechs von ihnen sind heute noch zugänglich.

Eine antike Stätte mit beeindruckendem Panoramablick ist das Kap Sounion, rd. 70 km von Athen entfernt. Auf einer steil ins Meer abfallenden Landspitze steht die Ruine des marmornen Tempels des Poseidon aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. 

Nicht antik, dafür aber imposant ist der Kanal von Korinth. Der im ausgehenden 18. Jahrhundert mühsam gegrabene Kanal diente der Verkürzung der Seewege und trennt bis auf einige Brücken die Halbinsel Peloponnes vom Festland. Bis zu 79 Meter ragen die Steilwände des engen Kanals in die Höhe. 

Verlassen wir das Festland und besuchen einige Sehenswürdigkeiten der griechischen Inseln. 

Wir beginnen mit Kreta, der größten Insel Griechenlands. Hier finden wir quirlige Städte und idyllische Fischerdörfer ebenso wie viele historische Stätten. Weltbekannt ist der minoische Palast von Knossos, zwischen 2100 und 1800 v. Chr. errichtet, mit farbigen Fresken und vielen Mythen.  Die zahlreichen Wohnhöhlen in der Bucht von Mátala bieten Euch neue Erkenntnisse: in der Jungsteinzeit wurden sie in das poröse Gestein gegraben, in den 1960er Jahren dienten sie Hippies aus aller Welt als alternative Unterkunft.  Einen Besuch wert ist das bedeutendste Nationaldenkmal Kretas, das wehrhafte Kloster Arkadi. Das aus dem 14. Jahrhundert stammende Anwesen thront auf einem 500 m hoch gelegenen Bergplateau 25 km südlich der Stadt Rethymno.  Nicht vergessen solltet Ihr die Erkundung der lebendigen Inselhauptstadt Heraklion und der alten Hafenstadt Chania. Ebenso interessant sind die historische Handelsstadt Rethymno und die malerische Hafenstadt Agios Nikolaos.

Wir können übersetzen zur Insel Mykonos mit ihren bekannten fünf noch erhaltenen Windmühlen. Oder zur Insel Santorin für den Tanz auf dem Vulkan. Auf Naxos und Paros warten geschichtsträchtige Ruinen, Klöster, Ausgrabungen. Vor Kalymnos könnet Ihr nach Schwämmen tauchen und auf Kos erinnert einiges an Hippokrates. Jede der griechischen Inseln hat ihren ganz besonderen Reiz. Alle aufzuführen, würde hier den Rahmen sprengen.

Windmühlen Mykonos

Griechenland für Sonnenhungrige

Den Badefreuden könnt Ihr an so vielen Traumstränden frönen, dass eine Aufzählung schier unmöglich ist. Einige der schönsten Strände wollen wir uns ansehen. 

Der Strand von Elafonisi, einer kleinen Insel vor Kreta, zählt mit seinem hellblauen Wasser und dem durch winzige Muschelteilchen rosa gefärbten Sandstrand als einer dieser Traumstrände. Ebenfalls auf Kreta findet Ihr den Balos Beach – eine Lagune mit flachem, karibisch blauem Wasser und weichem Sandstrand.

Ideal für den Familienurlaub mit Kindern ist die Bucht von Pelekas an der Westküste Korfus. Der breite und sehr flach ins türkisblaue Wasser abfallende Sandstrand lädt zum Plantschen und Sandburgenbauen ein. 

Feierwütige kommen während der Hauptsaison in Faliraki auf Rhodos auf Ihre Kosten. Der langgezogene Strand lädt zum Sonnen und Baden ein, im Zentrum von Faliraki gibt’s anschließend Party.

Einen etwas anderen Badeaufenthalt bietet die auch „Schmugglerbucht“ genannte Navagio-Bucht auf Zakynthos. Sie ist nur per Boot vom Meer zugänglich und hat einen kleinen, von steilen Felswänden umrahmten Sandstrand. Dort liegt das Wrack der Panagiotis, einem Schmugglerschiff, das 1980 bei stürmischer See strandete. 

Einer der schönsten Strände des Peloponnes befindet sich in der Voidokilia, auch Ochsenbauchbucht genannt. Mit ihrem feinen Sandstrand, dem klaren Wasser, den imposanten Felsen und der beeindruckenden Dünenlandschaft bietet die Bucht mehr als nur Badefreuden.

Elafonisi Strand

Traumstrand von Elafonisi

Griechenland für Aktive

Das Land bietet mit seinen vielen Gebirgen und langen Küstenlinien unzählige Möglichkeiten für Aktivitäten und zudem klimatische Bestbedingungen. 

Wir beginnen zu Land. Das können wir auf endlosen Pfaden durchwandern. Schöne Trecking-Routen befinden sich zum Beispiel im Olymp, dem Sitz der Götter. Eine andere Erfahrung machen wir in der längsten Schlucht Europas, der Samira-Schlucht auf Kreta mit ihren überwältigenden Steilwänden. 

Die Insel Kalymnos bietet eines der weltweit begehrtesten Klettergebiete. Auch die Felsen von Metéora sind bei Kletterern äußerst beliebt. 

Reich an Schluchten ist Griechenland ein Paradies für Rafting und Canyoning. Die Angebote reichen von einfachen Wildwasser-Routen wie dem Voidomatis bis zu Profi-Strecken wie dem Arachthos oder dem Aliakmonas, für das Canyoning von Tsoutsouros für Anfänger bis zur Schlucht von Ha, die nur erfahrenen Schluchtlern empfohlen wird. 

Mountainbiken lässt es sich prima in Parnitha bei Athen, aber auch in Litohoro und Samothraki.

Golfen könnt Ihr auf sieben 18-Loch Plätzen und einem 9-Loch-Platz. Ziele sind Korfu, die Costa Navarina und Messinia. Und wenn Euch Golf nicht aufregend genug ist, betreibt Extremsport auf hunderten Off-Road-Routen oder beim Fallschirmspringen.

Im Winter hält Griechenland ein Angebot von 21 Skigebieten bereit. Dabei zählen die Gebiete am Parnassos, Kalavryta, Evrytania und in Vasilitsa in der Nähe von Grevena als besonders schneesicher. 

Dank der vielen Küsten Griechenlands kommt dem Sport auf und unter Wasser eine große Bedeutung zu. Segelt durch die Ägäis oder das ionische Meer von Insel zu Insel, in belebte Orte und einsame Buchten. Taucht nach Wracks und Riffen, reitet auf den Wellen beim Wind- oder Kitesurfen oder lernt Wasserski vor den griechischen Inseln. 

Segelboot Griechenland

Mit dem Segelboot durch die Ägäis

Shopping und Nachtleben in Griechenland

Gut Einkaufen könnt Ihr überall in Griechenland. Typisch sind die kleinen, inhabergeführten Läden und die bunten Märkte. Setzt Euch z.B. auf den Monastirakiplatz in Athen und beobachtet das Treiben in den Gässchen, der Einkaufsstraße, am und im Zentralmarkt. So kaufen Griechen ein. Tut es ihnen gleich und hütet Euch vor vermeintlichen Schnäppchen!

Das Nachtleben ist so vielfältig wie das Land. Clubs, Bars und Diskotheken locken in den großen Städten ebenso wie auf den Inseln, wobei Rhodos und Kreta als Partyinseln angesagt sind. All-In-Ressorts und Clubanlagen verfügen über eigene Lokalitäten. Egal, wohin Ihr fahrt, Nachtleben findet Ihr fast überall.

Typisch griechisch

Überaus gastfreundlich sind sie, die Griechen und in allen Dingen des Lebens so unendlich gelassen. Aufregung kommt erst in wirklich brenzligen Situationen auf. Normale Diskussionen werden allerdings in einer Lautstärke geführt, die in unseren Ohren nach heftigem Streit klingt. Aber nein, typisch griechisch ist der Müßiggang, im Gegensatz dazu der anstrengende Volkstanz Sirtaki. Der Frappé, der Ouzo und der Tsipouro sind Nationalgetränke wie der griechische Wein. Oliven, Bauernbrot, Tomaten, Fisch und Lammfleisch zählen zu den typischen Gerichten, aber auch Bauernsalat, Gyros oder Calamares. Gewürzt wird mit frischen Kräutern und Knoblauch. Und alles wird mit griechischem Olivenöl zubereitet. Lecker!

Griechisches Essen

 

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