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Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Köln – nicht nur für Karnevalsjecken ein Muss!

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Köln – nicht nur für Karnevalsjecken ein Muss!

Köln ist die viertgrößte Stadt in Deutschland. Die Stadt ist nicht nur für ihre bunten, ausschweifenden Karnevalsfeiern bekannt, sondern hat eine fast 2000 Jahre alte Stadtgeschichte zu bieten. Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Köln, wie ihr dort hinkommt und was euch erwartet, stellen wir euch in diesem Artikel vor:

Generell empfehlen wir während eures Aufenthalts den Nahverkehr zu nutzen oder die Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu besichtigen. Parkplätze in der Innenstadt sind entweder nicht leicht zu finden oder können unter Umständen sehr teuer sein. Falls ihr doch mit dem Auto anreist, solltet ihr am besten in einem Parkhaus etwas außerhalb des Zentrums parken und dann auf Bus und Bahn umzusteigen.

Kölner Dom – Das Wahrzeichen der Stadt

Eine Reise nach Köln ohne den Dom zu besichtigen wäre für viele kaum vorstellbar. Das Bauwerk mit dem offiziellen Namen Hohe Domkirche Sankt Petrus zählt nicht nur zu den am häufigsten besuchten Sehenswürdigkeiten in Köln, sondern auch in ganz Deutschland.

Der geschichtsträchtige Bau gilt als einer der größten Kathedralen im gotischen Baustil. Seit 1996 zählt sie zum UNESCO Weltkulturerbe. Fast 650 Jahre hat der Bau der Kathedrale gedauert. Die markanten, 157 Meter hohen Domspitzen sind schon vom Weiten deutlich zu erkennen und überragen die Altstadt.

Der Dom befindet sich unmittelbar neben dem Hauptbahnhof von Köln. Den Kölner Dom könnt ihr kostenlos besichtigen. Für den Turm und die Domschatzkammer benötigt ihr jedoch Tickets. Die Kombikarte ist lohnenswert, denn sie umfasst beide Eintrittskarten und kostet 8 € für Erwachsene, während die Einzelkarte jeweils 6 € kostet. Für Familien gibt es ein spezielles Kombi-Angebot zum Preis von 16 €.

Groß St. Martin – Kirche auf historischem Fundament

Das Groß St. Martin befindet sich in der Kölner Altstadt und ist zum Rhein hin ausgerichtet. Vom Kölner Dom kommenden sind es rund 500 Meter zu Fuß. Die nächstgelegenen Haltestellen sind Rathaus oder Heumarkt.

Seit den 70er Jahren hat sich das Kölner Stadtbild in der Altstadt deutlich verändert und die Kirche ist inzwischen von vielen Wohnhäusern und Geschäften umringt, überragt diese mit ihren 75 Metern jedoch deutlich, sodass ihr sie kaum übersehen könnt.

Groß St. Martin in Köln

Der Eintritt zur Kirche ist ebenso wie im Kölner Dom grundsätzlich frei. Abgesehen von Montagen und außerhalb der Gottesdienste könnt ihr die Kirche täglich zwischen 8:30 und 19:30 besichtigen. Für die fast 2000 Jahre alten Ausgrabungen unterhalb des Kirchengebäudes hingegen benötigt ihr eine Eintrittskarte, die 0,50 € pro Person kostet.

Altstadt – Viele Sehenswürdigkeiten Kölns an einem Ort

Rund um Groß St. Martin erstreckt sich die Kölner Altstadt. Nicht nur bei Reisenden ist sie in vielerlei Hinsicht Dreh- und Angelpunkt. Zur Karnevalszeit aber auch an Weihnachten spielt sich ein Großteil der Feierlichkeiten in der Kölner Altstadt ab. Doch auch außerhalb dieser besonderen Zeiten, könnt ihr hier viel entdecken.

Kölsch in der Kölner Altstadt

Bei einem Besuch in Köln ein Muss: Kölsch trinken

Die Altstadt und ihre zahlreichen verwinkelten Gassen erkundet ihr am besten zu Fuß. Achtet dabei auch auf die eigenwillig anmutenden Gesichter aus Stein, die an einigen Hauswänden zu erkennen sind. Um diese so genannten Schundmasken ranken sich so manche Legenden.

Wenn ihr auf Shopping-Tour seid oder Fachgeschäfte sucht, die es nicht unbedingt an jeder Ecke gibt, dann seid ihr in der Altstadt genau richtig. Ob Feinkost, Bekleidung, ausgefallenes Mobiliar, Antiquitäten oder Musikinstrumente, in der Kölner Altstadt lässt sich beinahe alles finden.

Rathaus Köln – Traditionsreich und kurios

Ebenfalls in der Altstadt befindet sich das Rathaus. Vielleicht würdet ihr annehmen, dass ein Rathaus nicht unbedingt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Köln gehören könnte. Doch das aus zwei verschiedenen Gebäudekomplexen bestehende Rathaus sieht mit seinen 130 Steinstatuen nicht nur beeindruckend aus, sondern hat auch einige Besonderheiten zu bieten.

Rathaus in Köln

Immer zur vollen Stunde streckt hier der berühmte Platzjabbeck, ein aus Holz geschnitztes Gesicht unterhalb der Rathausuhr, den Besuchern auf dem Rathausplatz die Zunge heraus. Darüber hinaus erklingen hier anstelle des klassischen Glockenspiels, wie sollte es auch anders sein, typisch kölsche Melodien bekannter Musikgruppen aus der Region.

Wenn ihr das historische Rathaus von innen besichtigen und etwas über seine fast 900 Jahre alte Geschichte erfahren wollt, ist das nur über eine im Vorfeld gebuchte Führung möglich.

Hohenzollernbrücke – Die Brücke der Liebenden

Wer von der rechten Rheinseite über die Hohenzollernbrücke geht oder mit dem Zug einfährt, dem wird nicht nur der Kölner Dom sofort ins Auge springen. Seit einigen Jahren schmückt die Brücke ein Meer aus Vorhängeschlössern. Nicht nur bei frisch verliebten Paaren ist es Brauch, ein vorzugsweise graviertes Vorhängeschloss an das Geländer der Hohenzollernbrücke zu befestigen. Es soll ein Symbol für ewige Liebe und Treue sein. Mit Blick auf den Rhein und dem Kölner Dom ist es eine sehr romantische Geste.

Kölner Dom und Hohenzollernbrücke

Die Hohenzollernbrücke ist beidseitig des Rheins leicht zu erreichen. Ihr könnt entweder von der rechten Rheinseite kommend an der Haltestelle Bahnhof Deutz/Messe oder linksrheinisch entsprechend am Kölner Hauptbahnhof aussteigen.

Schokoladenmuseum – Nicht nur für Naschkatzen verlockend

Kein Museum in Köln hat jährlich so viel Zulauf wie das Schokoladenmuseum. Hier erfahrt ihr alles rund um Schokolade, vom Anbau der Kakaobohne bis zur veredelten Praline und vieles mehr. Doch es bleibt nicht nur beim Anschauungsmaterial. Das Schokoladenmuseum bietet seinen Besuchern einen großen Schokoladenbrunnen, von dem ihr mit kleinen Waffeln naschen dürft.

Pralinen

Der Eintritt kostet für Erwachsene wochentags 12,50 €, an den Wochenenden 13,50 €. Die Familienkarte kostet 31,50 € oder entsprechend zum Wochenendtarif 34 €.

Um zum Schokoladenmuseum zu gelangen könnt ihr an der Haltestelle Heumarkt aussteigen. Vom dort sind es rund 600 Meter zu Fuß zum Schokoladenmuseum. Alternativ könnt ihr vom Heumarkt oder auch am Hauptbahnhof den Bus der Linie 106 in Richtung Marienburg/Südpark nehmen und an der Haltestelle Schokoladenmuseum aussteigen. In dem Fall spart ihr euch den Fußweg.

Rheinauhafen – das moderne Vorzeigeviertel

Der Rheinauhafen ist eines der modernsten Viertel Kölns. Die Flaniermeile mit Yachthafen, schicken Restaurants und exklusiven Galerien lockt viele Besucher an. Besonders auffällig und ein beliebtes Fotomotiv sind die drei rund 60 Meter hohen Gebäude direkt an der Uferpromenade, die in ihrer Form an Kräne erinnern und den Hafencharakter vergangener Tage aufrechterhalten.

Rheinauhafen in Köln

Im Rheinauhafen befinden sich einige Sehenswürdigkeiten Kölns wie zum Beispiel das Schokoladenmuseum oder das Deutsche Sport- und Olympia-Museum. Rechtsrheinisch könnt ihr an der Haltestelle Severinsbrücke aussteigen und über die Brücke zum Rheinauhafen laufen. Befindet ihr euch auf der linken Rheinseite gilt die gleiche Wegbeschreibung wie zum Schokoladenmuseum.

Köln Triangle – die beste Aussicht über Köln

Das rund 103 Meter Hohe gläserne Gebäude auf der rechten Rheinseite wurde erst 2006 erbaut. Auf der 400 Quadratmeter großen Aussichtsplattform im 29. Stockwerk habt ihr einen einmaligen Ausblick auf die Altstadt, den Dom und viele andere Sehenswürdigkeiten in Köln. Wenn das Wetter es zulässt, könnt ihr sogar über die Stadtgrenzen hinaus bis nach Düsseldorf und ins Bergische Land blicken.

Ausblick vom Köln Triangle auf den Kölner Dom

Diesen Blick habt ihr vom Köln Triangle auf die Stadt

Für die Anreise stehen euch verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Vom Dom kommend, geht ihr über die Hohenzollernbrücke und seid bereits in wenigen Minuten am Köln Triangle. Wenn ihr euch auf der rechten Rheinseite befindet, sind die nächstgelegenen Haltestellen entweder Bahnhof Deutz/Messe oder Bahnhof Deutz/Kölnarena. Der Eintritt kostet 3 € pro Person, Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt. Vom Köln Triangle ist es nur ein Katzensprung in den Rheinpark und zum Rheinauboulevard, das Gebäude liegt zwischen diesen beiden Sehenswürdigkeiten in Köln.

Rheinpark – einer der interessantesten Parks der Stadt

Der Rheinpark liegt auf der rechtsrheinischen Seite zwischen den Stadtteilen Deutz und Mülheim. Er bietet so viel Fläche, dass die unterschiedlichsten Aktivitäten hier bequem Platz finden. Hier findet ihr unter anderem einen großen Abenteuerspielplatz für Kinder, einen Skatepark, die Wellness-Oase Claudius Therme, kunstvolle Gärten, Wasserfälle und Skulpturen, sowie den berühmten Kölner Tanzbrunnen, der besonders im Sommer für verschiedene Konzerte und Veranstaltungen genutzt wird.

Rheinpark in Köln in Deutschland

Ebenfalls beliebt ist die Rheinseilbahn, die über den Rhein hinweg verläuft und Rheinpark mit dem linksrheinisch liegenden Botanischen Garten Flora verbindet. Die Einzelfahrt mit der Seilbahn kostet für Erwachsene 4,80 €, für die Hin- und Rückfahrt müsst ihr 7 € bezahlen. Kinder ab 4 Jahren brauchen ebenfalls ein Ticket, welches 2,70 € beziehungsweise 4 € kostet.

Der Rheinpark ist über die Bushaltestellen Im Rheinpark oder Thermalbad erreichbar, die von den Linien 150, 250 oder 260 angefahren werden.

Rheinboulevard Deutz – Stadtpanorama am Rheinufer

Der Rheinboulevard in Deutz liegt am Rheinufer, etwas südlich vom Köln Triangle. Daher könnt ihr den Besuch dieser beiden Sehenswürdigkeiten in Köln gut miteinander kombinieren. Besonders an warmen Sommertagen und am späten Nachmittag sind die Steintreppen auf der rechtsrheinischen Seite sehr beliebt. Denn von hier habt ihr einen schönen Blick auf das Kölner Altstadtpanorama und den Dom.

Rheinboulevard in Köln

Eröffnet wurde der Rheinboulevard mit seinen tribünenartigen Treppenstufen 2015 und ist seitdem bei Reisenden und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Zum Rheinboulevard könnt ihr vom Hauptbahnhof aus zu Fuß über die Hohenzollernbrücke gehen und diese Sehenswürdigkeiten so gut miteinander verbinden. Befindet ihr euch bereits auf der rechtsrheinischen Seite, dann könnt ihr vom Rheinpark aus immer weiter flussabwärts, vorbei am Kölner Triangle, ebenfalls bis zum Rheinboulevard spazieren.

Flora – grüne Oase im Herzen der Stadt

Direkt neben dem Kölner Zoo und gegenüber des Rheinparks befindet sich die Flora. Sie ist der Botanische Garten der Stadt Köln und beherbergt auf 11 Hektar Land rund 10.000 verschiedene Pflanzenarten. Die Anlage ist in verschiedene Themengärten unterteilt wie zum Beispiel dem Rosengarten, Dahliengarten oder Arzneimittelgarten.

Park mit Bäumen

Darüber hinaus gibt es viele versteckte Ecken mit kunstvoll angelegten Blumenbeeten, Brunnen und Skulpturen sowie verschiedene Gewächshäuser mit exotischen Pflanzen aus aller Welt.

Der Eintritt zur Flora ist frei und besonders im Frühling zur Blütezeit besonders attraktiv. Um zur Flora zu gelangen, nehmt ihr entweder die Tram-Linien 16 oder 18 und entsprechend mit dem Bus die Linien 118 oder 140 und steigt an der gleichnamigen Haltestelle aus. Vom Rheinpark kommend geht es über die Zoobrücke in Richtung Flora. Der Eingang zum Garten befindet sich hinter dem Zoo. Die Seilbahn ist eine weitere Alternative, um vom Rheinpark zur Flora zu gelangen.

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