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Weite Savannen und wilde Tiere: Unsere Tipps für eine Safari in Kenia

Weite Savannen und wilde Tiere: Unsere Tipps für eine Safari in Kenia

Wenn ihr auf der Suche nach unendlichen Weiten, atemberaubender Natur und einer außergewöhnlichen Tierwelt seid, ist Kenia genau das Richtige. Der ostafrikanische Staat liegt am Indischen Ozean und bietet paradiesisch weiße Strände. In der pulsierenden Hauptstadt Nairobi und der zweitgrößten Stadt Mombasa könnt ihr in die Kultur eintauchen und Ausflüge in die vielseitigen Nationalparks unternehmen. Dort erwarten euch nicht nur die berühmten Big Five (Elefanten, Leoparden, Büffel, Nashörner und Löwen), sondern unzählige andere Tiere, wie pinke Flamingos, lustige Affen und grazile Giraffen. Auch saftiges Grün, karge Vulkanlandschaften, weite Steppen und rauschende Wasserfälle und Flüsse werden euch in ihren Bann ziehen. Wir verraten euch in diesem Beitrag alles, was ihr für euren Safari-Urlaub in Kenia wissen müsst.

Inhaltsverzeichnis:

Allgemeine Infos für eure Safari in Kenia

Beste Reisezeit: Die günstigste Reisezeit für Kenia sind die Monate Januar und Februar, da es zu dieser Zeit sowohl im Hochland als auch an der Küste am trockensten ist. Am meisten regnet es in beiden Klimazonen von April bis Juni und im Hochland zusätzlich von Oktober bis November. Im Juli und August ist es in den höheren Regionen am kältesten und an der Küste von Oktober bis Mai am wärmsten.

Anreise/Dauer: Am besten ist die Anreise mit dem Flugzeug zum Jomo Kenyatta International Airport Nairobi oder zum Flughafen Moi Airport Mombasa. Der Flug dauert vom Flughafen Frankfurt am Main nach Nairobi etwa acht und nach Mombasa ungefähr achteinhalb Stunden.

Zebras

Zebras

Einreisebestimmungen: Für die Einreise braucht ihr einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Aufenthaltsende hinaus gültig ist und ein Rück- oder Weiterreiseticket. Deutsche Staatsangehörige, außer Kindern unter 16 Jahren in Begleitung ihrer Eltern, benötigen ein Visum. Das erhaltet ihr bei den kenianischen Botschaften oder online vor der Einreise und an den offiziellen Grenzstationen bei der Einreise. Für 100 US Dollar gibt es ein Multi-Entry-Visum für bestimmte Mitgliedsländer der Ostafrikanischen Union.

Impfbestimmungen: Vor der Anreise solltet ihr euch laut Angaben des Auswärtigen Amts gegen Hepatitis A und Polio, Tetanus und Diphtherie sowie Gelbfieber impfen lassen. Bei längeren Aufenthalten wird noch eine Impfung gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und die Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. Bei eurem Tropeninstitut vor Ort erfahrt ihr dazu Genaueres.

Was muss ins Gepäck? Generell solltet ihr leichte Sommerkleidung einpacken. Morgens und abends kann es aber kälter werden und wegen der Moskitos sind lange Hosen und Oberteile ein Muss. Speziell auf Safaris solltet ihr auf dunkle Kleidung verzichten, da sie Tsetsefliegen anlockt, und stattdessen Erdfarbenes tragen. Außerdem ist ein Adapterkauf eine gute Investition, da die Steckdosen in Kenia vom Typ G sind.

Wie kommt man am besten in Kenia von A nach B?

Auf eurer Rundreise durch Kenia habt ihr die Qual der Wahl: Wollt ihr möglichst flexibel sein und mit dem eigenen Auto selbst bestimmen, wohin die Reise geht oder euch lieber auf einer organisierten Tour im Sitz eures Reisebusses entspannt zurücklehnen und euch am liebsten um nichts kümmern? Wir verraten euch, was ihr bei den verschiedenen Reiseoptionen beachten solltet.

Gepard

Gepard

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf Kenia Rundreise

Die kenianische Bahn bietet eine 2017 modernisierte Verbindung zwischen Mombasa und Nairobi. Diese kostet circa 25 Euro und dauert etwa 5 Stunden. Eine weitere Möglichkeit wären Überlandbusse unterschiedlicher Gesellschaften. Die Tickets für verschiedene Komfort- und Preiskategorien gibt es stets vor Ort. Bequem und günstig könnt ihr euch per Inlandsflug mit verschiedenen Fluggesellschaften fortbewegen.

Elefanten

Elefanten

Außerdem gibt es noch den kultigen „Matatu”, einen Minibus, in den ihr ein- und aussteigen könnt, wo ihr möchtet. Bezahlt wird beim Fahrer während der Fahrt. Dieses Sammeltaxi ist aber eher für Abenteuerlustige, da der Fahrstil ziemlich rasant ist und es keinen festen Fahrplan gibt.

Wichtiger Hinweis: Auch wenn die Straßen im Süden gut erschlossen sind, sind Busse weniger zu empfehlen – diese entsprechen häufig nicht den aktuellen Sicherheitsstandards.

Kenia-Rundreise mit dem Mietwagen

Wenn ihr in Kenia in eurem eigenen Tempo unterwegs sein möchtet, könnt ihr bei verschiedenen Agenturen ein passendes Gefährt mieten. Wir empfehlen Allrad-Geländewagen, da die Straßen abseits der Autobahnen in weniger gutem Zustand sind.

Wenn ihr wollt, könnt ihr euch auch einen Guide oder Fahrer mieten, der Land und Leute kennt und euch Insider-Tipps gibt. In die meisten Nationalparks kann man mit dem eigenen Wagen fahren und so flexibler Halt machen und auch Tiere jenseits der Big Five beobachten. Am besten erkundigt ihr euch vorher beim jeweiligen Park.

Löwe

Löwe

Mietwagenanbieter in Kenia: Euren Leihwagen könnt ihr schon vor der Abreise online buchen und ihn bei der Ankunft gleich am Flughafen bei gängigen Firmen, wie Avis oder Sixt, abholen. Ein weiterer guter Anbieter ist Sunworld Safaris, dort bekommt ihr robuste Landcruiser und, wenn ihr wollt, sogar mit Dachzelt zum Campen.

Verkehr in Kenia: In Kenia herrscht Linksverkehr, an Kreuzungen aber rechts vor links. Es gibt keine Promillebegrenzung und der Verkehr kann, vor allem in Großstädten, chaotisch sein. Auf Autobahnen gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 Stundenkilometern und Tunnel, Brücken, Autobahnen sind gebührenpflichtig.

Wichtiger Hinweis: Bei der Reise mit dem eigenen Auto, solltet ihr aus Sicherheitsgründen Nachtfahrten vermeiden.

Organisierte Kenia-Grupenrundreise

Am stressfreisten ist eine organisierte Rundreise durch Kenia. Ihr müsst vor der Abreise nicht ewig lange Reiseführer wälzen und eure Reise im Voraus bis ins kleinste Detail planen. Außerdem müsst ihr euch beim Fahren nicht auf die Straße konzentrieren und könnt mehr von der faszinierenden Landschaft und vielfältigen Tierwelt des Landes sehen. Abgesehen davon, ist es auch nicht unbedingt teurer eine Tour zu machen als selbst zu fahren.

Zebras

Zebras

Ihr müsst euch um nichts kümmern und könnt euch zurücklehnen, während erfahrene Guides die Planung übernehmen. Vor allem wenn ihr noch nie in Kenia wart und euch nicht gut auskennt, ist es ratsamer, die Reise in die Hände eines Fachmanns zu legen. Auf einer Rundreise werdet ihr auf sicheren Straßen ans Ziel gebracht und verliert keine Zeit, falls ihr euch verfahrt oder den Weg nicht findet.

Die perfekte Route für eure Kenia-Safari: Von Nairobi bis Mombasa

Tag 1: Ihr startet in der quirligen Hauptstadt Nairobi. Hier lernt ihr nicht nur das pulsierende Stadtleben und die Kultur kennen, sondern könnt auch den nahe am Flughafen gelegenen Nairobi-Nationalpark erkunden.

Tag 2 und 3: Dann geht die Reise weiter in das Naturschutzgebiet Masai Mara, das Teil der Serengeti ist. Das Reservat bietet die meisten Tierarten und Einzeltiere, die abhängig von der Trocken- und Regenzeit zwischen September und November durch die Serengeti ziehen. Hier lohnen sich zwei Übernachtungen.

Tag 4: Den vierten Tag verbringt ihr am weltberühmten Nakuru-See im Lake-Nakuru-Nationalpark. Hier solltet ihr die unzähligen pinken Flamingos am Seeufer nicht entgehen lassen.

Flamingos

Flamingos

Tag 5: Der Amboseli-Nationalpark ist auch einen Besuch wert und für sein Elefanten-Forschungsprojekt bekannt. Dabei wird das soziale Verhalten der Dickhäuter unter die Lupe genommen und ihr könnt es den Wissenschaftlern gleich tun.

Tag 6: Weiter geht es dann zum Tsavo-East-Nationalpark, wo bei Angeboten von 5vorFlug oft eine Pirschfahrt und die Nationalparkgebühren eingeschlossen sind. Der größte Nationalpark Kenias hat auch dementsprechend viel zu bieten.

Tag 7: Den letzten Tag verbringt ihr in der Hafenstadt Mombasa. Zu den Highlights der zweitgrößten Stadt Kenias zählen, die verwinkelte Altstadt, das Fort-Jesus-Museum und das beeindruckende Wahrzeichen: Die riesigen Stoßzähne auf der Moi Avenue wurden einst für den Besuch von Queen Elizabeth errichtet.

Strand in Kenia

Kenia hat eine traumhaft schöne Küste, daher lohnt sich eine Badeverlängerung

Das sind die Safari-Highlights in Kenia

Was wäre ein Urlaub in Kenia ohne Safari? Wir geben euch einen Überblick, dann könnt ihr selbst entscheiden, welche Nationalparks und Reservate ihr euch nicht entgehen lassen möchtet.

1. Amboseli-Nationalpark

Der Park liegt im Südwesten Kenias an der Grenze zu Tansania. Bei klarer Sicht bietet sich eine beeindruckende Aussicht auf den höchsten Berg Afrikas, den Kilimandscharo. Hier erwartet euch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Akazienwäldern, grünem Sumpfland und erfrischenden Quellen, weiten Savannen und felsigen Dornbüschen. Der namensgebende See des Nationalparks ist nur saisonal mit Wasser gefüllt.

Auch wenn es natürlich eine große Vielfalt an Wildtieren zu beobachten gibt, kommen Elefantenfans hier besonders auf ihre Kosten. Da das Gebiet dank dem Volk der Massai vor Wilderern weitgehend verschont geblieben ist, gibt es hier besonders viele Elefanten jeden Alters. Außerdem findet ihr in diesem Nationalpark einen Zeltplatz und im Parkzentrum Safari-Unterkünfte.

2. Masai Mara Nationalreservat

Das Nationalreservat befindet sich in einer offenen hügeligen Savanne. Es grenzt an den Serengeti Naitonalpark in Tansania. Der Marafluss, in dem viele Krokodile lauern, trennt die beiden Parks. Hier findet auch jährlich im Juli und August die berühmte Tierwanderung statt.

tierwanderung in Kenia

So beeindruckend: Die Tierwanderung in Kenia

Diese weltweit einzigartige Tierwanderung solltet ihr einmal miterlebt haben. Bei diesem Spektakel begeben sich unzählige Gnus, Zebras und Gazellen auf die Suche nach Wasser. Je nach Verlauf der Regenzeit kann sich der Beginn und die Strecke etwas unterscheiden. Manchmal fallen die Tiere, die von dem langen Marsch erschöpft sind, tragischerweise anderen Wildtieren, die hier ihre Chance wittern, zur Beute.

3. Serengeti-Nationalpark

Wie der Name schon vermuten lässt, liegt der bekannte Nationalpark in der Serengeti, im Norden Tansanias an der Grenze zu Kenia. Abgesehen davon, dass das Gebiet Teil der großen jährlichen Tierwanderung durch das Masai Mara Nationalreservat und zurück ist, zählt der Nationalpark zum UNESCO Weltnaturerbe.

In dem Nationalpark könnt ihr Giraffen, Büffel, Paviane, Elefanten und das vom aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn antreffen. Aber auch Wildtiere sind natürlich nicht weit und am südöstlichen Rand des Parks liegt der Ngorongoro-Krater, an dem  insbesondere majestätische Löwen beheimatet sind. Nichtsdestotrotz könnt ihr hier auch Strauße, Marabus, Flamingos, Adler und Geier beobachten.

4. Tsavo-Ost-Nationalpark

Dieser Nationalpark ist Teil des Tsavo Nationalparks mit einer Gesamtfläche von ca. 22.000 Quadratkilometern. Ein Jahr nach seiner Gründung 1948, wurde der Tsavo in Ost und West geteilt. Der östliche Teil ist etwas größer als der westliche, und auch etwas karger. Hier findet ihr ein besonderes Highlight, die rote Erde und die damit eingestäubten roten Elefanten.

Elefant

Elefant

Auch riesige rote Ameisenhügel werden euch beeindrucken und vielleicht auch ein wenig gruseln. Die üblichen Verdächtigen, wie Löwen, Geparden, Leoparden, Zebras, zahlreiche Affenarten, Vogelsträuße und Hyänen fehlen natürlich auch nicht. Am Fluss Galana könnt ihr Krokodile und Flußpferde beobachten. Und die Lugards-Fälle mit ihren ungewöhnlichen Felsformationen sind auch einen Besuch wert.

5. Tsavo-West-Nationalpark

Der westliche Teil des Tsavo Nationalparks ist im Gegensatz zum östlichen viel grüner und bewachsener. Nach Ende der Regenzeit sprießen hier sogar zahlreiche weiße Blüten. Die üppige Pflanzenwelt verhindert aber auch, dass ihr eine uneingeschränkte Sicht auf die Tiere in freier Wildbahn habt. Am einfachsten könnt ihr deshalb die größeren Tiere sehen.

Die landschaftlichen Highlights machen dies aber wieder wett. Seht euch unbedingt die schwarzen Shetani-Lavafelder, den Chaimu-Krater und die Mzima Springs, eine Wasserquelle aus dem Schmelzwasser des Kilimandscharos, an. Außerdem erwartet euch im Norden ein Schutzgebiet für die stark bedrohten Spitzmaulnashörner.

Nashorn

Nashorn

6. Nakuru-Nationalpark

Dieser Park liegt im Südwesten des Landes und ist ideal für eine Tages-Safari, wenn ihr gerade in Nairobi seid. Der Nakurusee ist für die Tiere besonders wichtig. Hier nisten und leben ungefähr 450 Vogelarten. Vor allem die unzähligen pinken Flamingos am Ufer des Sees sind eine wahre Augenweide.

Vom „Pavian-Felsen” aus hat man eine großartige Aussicht auf den Nakurusee. Der Nationalpark bietet außerdem vielen Tieren ein Zuhause, unter anderem auch bedrohten Tierarten, wie der Rothschildgiraffe und dem Breitmaulnashorn. Weiter sehenswert ist der riesige Vulkankrater Menengai und der tosende Wasserfall Makalia.

7. Samburu-Nationalpark

Im Zentrum Kenias erwartet euch im Great Rift Valley am Flusslauf des Uaso Nyiro der Samburu-Nationalpark. Der Fluss wird von Doumpalmen und Galeriewäldern gesäumt. Vor allem majestätische Büffel und Nashörner könnt ihr in diesem Park bestaunen. Aber auch Hyänen, Zebras, Kudus und Antilopen gehören zur bunten Tierwelt in diesem Park.

Aber auch gefiederte Freunde wie Adler, Geier, Strauße und Marabus, kommen hier nicht zu kurz. Ein erwähnenswertes Plus ist, dass es Leoparden-Fans hier leichter haben, ihre Lieblinge zu beobachten. Die Raubkatzen sind weniger scheu als in anderen Parks.

Egal wie ihr reist und ob ihr abenteuerlich auf dem Campingplatz oder in einer komfortablen Lodge im Reservat übernachtet – an euren Safari-Urlaub in Kenia werdet ihr noch lange freudig zurückdenken. Auf 5vorFlug.de findet ihr übrigens die passenden Angebote für euren Urlaub in Kenia.

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