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Ägypten: Die schönsten Ausflüge, die ihr nicht verpassen solltet

Ägypten: Die schönsten Ausflüge, die ihr nicht verpassen solltet

Sonnengarantie, wunderschöne Strände und exklusive Hotels: Ägypten ist ein Paradies für Strandurlauber, die einen entspannten Urlaub verbringen möchten. Doch Ägypten hat noch vieles mehr zu bieten als nur Sonne satt. Wenn ihr während eures Urlaubs in Ägypten Ausflüge machen möchtet, habt ihr die Wahl zwischen vielen attraktiven Zielen. Dieses Land besitzt kulturelle Schätze aus längst vergangenen Zeiten wie die Pyramiden und die Sphinx, riesige Wüstengebiete, die sich für abenteuerliche Touren anbieten, und nicht zuletzt Küstenorte, vor denen einige der schönsten Tauch- und Schnorchelgebiete der Welt liegen. Von der Strandliege aufstehen und einmal die Umgebung erkunden lohnt sich daher auf jeden Fall!

Die Pyramiden von Gizeh besuchen und abends die Show an der Sphinx anschauen

Zu den beliebtesten Aktivitäten in Ägypten gehört sicherlich ein Besuch der mehr als 4500 Jahre alten Pyramiden von Gizeh, in denen Pharaonen begraben wurden. Sie sind eines der sieben Weltwunder der Antike und das einzige, das bis heute erhalten ist. Aus diesem Grund zählen sie natürlich zum Weltkulturerbe der UNESCO. Zu den Pyramiden von Gizeh gehören die Cheops-Pyramide, die Pyramide des Mykerinos und die Chephren-Pyramide und drei weitere kleinere Pyramiden, die sogenannten Königinnenpyramiden. Die drei größeren könnt ihr auch von innen besichtigen. Am interessantesten ist die Cheops-Pyramide, in der ihr durch lange Gänge bis zu den Grabkammern geht. Wenn ihr euren Ausflug selbst organisiert, solltet ihr allerdings möglichst früh vor Ort sein, damit ihr Tickets bekommt, denn um Schäden zu verhindern, werden pro Tag nur eine bestimmte Anzahl Besucher eingelassen. Neben der Cheops-Pyramide befindet sich außerdem ein Museum, in dem kleinere Fundstücke ausgestellt sind.

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Ganz in der Nähe der Pyramiden sitzt wie ein Wächter die berühmte Sphinx. Diese rund 20 Meter hohe und 70 Meter lange Statue hat den Körper eines Löwen und den Kopf eines Menschen. Sie war viele Jahre unter dem Sand begraben und ist daher noch gut erhalten. Allein die Nase, der Bart und die Farben fehlen, denn ursprünglich war sie bunt bemalt. An der Sphinx wird abends eine Licht- und Lasershow aufgeführt, bei der sozusagen die Sphinx die Geschichte Ägyptens erzählt. Es lohnt sich daher, Gizeh abends noch einmal zu besuchen. Vor dieser historischen Kulisse wird außerdem oft die Oper Aida von Guiseppe Verdi aufgeführt. Diese Oper spielt im alten Ägypten und handelt von einem ägyptischen Heeresführer, der sich zwischen der äthiopischen Königstochter Aida und der Tochter des Pharao entscheiden muss. Ein Schauspiel, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet!

Die Pyramiden von Gizeh liegen in einer Wüste rund acht Kilometer außerhalb der Stadt Gizeh und circa 15 Kilometer vom Stadtzentrum Kairos entfernt. Sofern ihr die Pyramiden auf eigene Faust besuchen möchtet, könnt ihr daher einen Bus vom Stadtzentrum nehmen. Organisierte Touren werden von so gut wie allen Urlaubsorten in Ägypten angeboten. Selbst während eines Badeurlaubs in Hurghada am Roten Meer habt ihr daher die Möglichkeit, einen Ausflug zu den Pyramiden zu machen.

Die Sehenswürdigkeiten Kairos erkunden und die goldene Totenmaske des Tutanchamun bestaunen

Einen Ausflug zu den Pyramiden von Gizeh könnt ihr sehr gut mit einem Besuch der Hauptstadt Kairo verknüpfen. Dort solltet ihr als erstes einen Spaziergang durch die Altstadt machen, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Auch die Besichtigung einer Moschee sollte bei einem Ausflug in Ägyptens Hauptstadt nicht fehlen. Besonders schön ist die Muhammad-Ali-Moschee mit ihren riesigen Kuppeln und Minaretten, die wegen ihrer mit Alabaster verkleideten Wände auch Alabastermoschee genannt wird. Diese Moschee dürft ihr außerhalb der Gebetszeiten auch als Nicht-Muslime besuchen. Denkt jedoch an angemessene Bekleidung und zieht am Eingang eure Schuhe aus. Möchtet ihr euch die Stadt einmal von oben ansehen, fahrt ihr am besten auf die 160 Meter hohe Aussichtsplattform des Fernsehturms. Er steht auf der Insel el-Gesira, die durch mehrere Brücken mit dem Festland verbunden ist.

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Das interessanteste Museum der Stadt ist das Ägyptische Museum, das auf dem zentralen Tahrir-Platz steht. Seine berühmtesten Ausstellungsstücke sind die goldene Totenmaske, der Streitwagen, der Schmuck und viele weitere Funde aus dem Grab des Pharao Tutanchamun. Im Ägyptischen Museum sind außerdem sogar echte Mumien zu sehen. Ebenfalls etwas gruselig ist ein Ausflug in die Totenstadt, also den Friedhof der Stadt. Dort werdet ihr viele Einheimische sehen, die an den Gräbern ihrer verstorbenen Verwandten ein Picknick machen. Andere leben sogar in der Totenstadt, weil in Kairo nicht genügend Wohnungen zur Verfügung stehen. Auf dem nördlichen Teil des Friedhofs stehen außerdem die besonders schön gestaltete Moschee des Qaitbey und einige prunkvoll gestalteten Mausoleen, in denen Sultane bestattet wurden.

Ausflüge in Ägyptens Hauptstadt Kairo sind von jedem beliebigen Urlaubsort möglich. Diese Stadt ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt des Landes und wird deshalb von unzähligen Bussen, Bahnen und Flugzeugen angesteuert. Bei der Erkundung des Landes kommt ihr daher fast zwangsläufig früher oder später nach Kairo. Aufgrund seiner Lage direkt am Nil erreicht ihr dieses interessante Ausflugsziel aber auch mit dem Schiff. Am Hafen von Kairo legen sogar große Kreuzfahrtschiffe an.

Die Tempel von Luxor besuchen und im Anschluss in die Totenstädte der Pharaonen

Südlich von Kairo und ebenfalls am Nil liegt die Stadt Luxor. Dort könnt ihr euch einen beeindruckenden Tempel anschauen, der zu Ehren des ägyptischen Gottes Amun, seiner Gattin und seines Sohnes erbaut wurde. Der Obelisk am Eingang des Tempels wird euch möglicherweise bekannt vorkommen, denn ein zweiter wurde von Archäologen mitgenommen und steht heute auf dem Place de la Concorde in Paris. Der Tempel von Luxor ist schon tausende Jahre alt, die Moschee auf dem Gelände stammt dagegen aus dem Mittelalter.

Ebenfalls in Luxor befindet sich die Tempelanlage von Karnak mit zahlreichen Tempeln zu Ehren verschiedener Götter. Sie wurden im Laufe von Jahrtausenden im Auftrag der Pharaonen erbaut und immer wieder durch neue Bauten ergänzt. Besonders schön ist der Tempel des Amun-Re mit seinen riesigen Pylonen, die den Eingang in das Heiligtum bildeten. Der Karnak-Tempel war früher durch eine Feststraße mit dem Luxor-Tempel verbunden. Auf ihr fanden zu bestimmten Anlässen Prozessionen statt, bei denen man die Götterfiguren von einem Tempel zum anderen trug. Kleinere Fundstücke aus beiden Tempeln sind in den Museen in Luxor und Kairo zu sehen.

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Ab Luxor erreicht ihr außerdem leicht das Tal der Könige und das Tal der Königinnen, denn diese beiden Totenstädte liegen nur etwa fünf Kilometer außerhalb der Stadt. In ihnen wurden zahlreiche Pharaonen, darunter auch der berühmte Tutanchamun bestattet. Ihre Gräber schlug man direkt in den Fels eines Bergmassivs. Die kostbaren Grabbeigaben wurden schon vor langer Zeit von Grabräubern gestohlen oder befinden sich in Museen. Dennoch ist das Tal der Könige ein lohnenswertes Ziel, denn die Felsengräber sind von innen dekoriert. An ihren Wänden werdet ihr daher Hieroglyphen und Zeichnungen sehen. Das Tal der Könige befindet sich am Westufer des Nils. Ab Luxor könnt ihr mit der Fähre übersetzen oder ein Taxi nehmen. Es überquert die Brücke über den Nil etwas außerhalb der Stadt. Organisierte Ausflüge werden aber natürlich auch angeboten.

In Ägypten Ausflüge in die Beduinendörfer mitten in der Wüste machen

Eine tolle Möglichkeit, das Leben in der Wüste kennen zu lernen, ist ein Ausflug in ein Beduinendorf. Diese Volksgruppe lebte ursprünglich nomadisch, daher stammt auch der Name, der übersetzt „nicht sesshaft“ bedeutet. Inzwischen ist jedoch auch sie größtenteils sesshaft geworden und hat viele Dörfer gegründet, in denen die Mitglieder eines Stamms dauerhaft leben. Beduinen können euch bei einem Besuch aber immer noch in die Geheimnisse der Wüste einweihen. Anstatt wie in früheren Zeiten Vieh zu züchten, sind viele inzwischen als Führer tätig oder betreiben Camps, in denen ihr mehrere Tage verbringen könnt. Auf solch einem Tagesausflug oder in einem Camp werdet ihr euch in längst vergangene Zeiten zurückversetzt fühlen.

Bei einem Ausflug in ein Beduinendorf erfahrt ihr vieles über die Wüste – die einen großen Teil des ägyptischen Staatsgebiets ausmacht – und die Traditionen der Nomaden. Ihr trinkt mit den Einheimischen Tee und raucht mit ihnen eine traditionelle Wasserpfeife, genannt Shisha oder Hookah. Viele Beduinendörfer bieten ihren Besuchern außerdem Folklore-Shows mit Tanz und Live-Musik, die auf traditionellen orientalischen Instrumenten gespielt wird. Darüber hinaus veranstalten sie Grillpartys oder servieren euch ein Abendessen, damit ihr die leckeren Spezialitäten der Beduinen kennenlernt. Gegessen wird oft in großen Zelten, deren Böden mit Decken und unzähligen gemütlichen Kissen ausgelegt sind. Auch ein Ausritt auf dem Kamel, der Tanz eines Derwisch oder der Auftritt einer Bauchtänzerin gehören oft zum Programm. Ein weiteres unvergessliches Erlebnis bei einem Ausflug in ein ägyptisches Beduinendorf ist der Sonnenuntergang in der Wüste. Auf ihn folgt die Betrachtung des Sternenhimmels, der fernab der Zivilisation besonders schön ist.

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Ein Beduinendorf besucht ihr am besten auf einer organisierten Tour, damit ihr euch in der Wüste nicht verirrt. Bei solch einer Tour bringt man euch mit einem Jeep zum Dorf und ihr schaut euch unterwegs ganz in Ruhe die Wüste an. Solch einen Ausflug könnt ihr von vielen Urlaubsorten wie zum Beispiel Hurghada oder Sharm el Sheikh machen. Ein beliebtes Ziel ist zum Beispiel die Oase in der Nähe des Küstenortes El Gouna, der rund 22 Kilometer von Hurghada entfernt ist.

Auf dem Kamel oder mit dem Quad durch die Wüste

Noch aufregender wird der Besuch eines Beduinendorfs, wenn ihr auf dem Kamel hinreitet oder eine Tour mit dem Quad bucht. Ihr habt aber natürlich auch die Möglichkeit, nur einen Kamelritt oder eine Quadtour durch die Wüste zu machen. Auf dem Rücken eines Kamels entdeckt ihr die Wüste ganz entspannt, denn es geht relativ langsam voran. Diese Touren sind außerdem besonders authentisch, denn Kamele waren lange Zeit das wichtigste Fortbewegungsmittel der Region. Darüber hinaus hat ein Kamel den Vorteil, dass es sehr groß ist. Ihr habt daher einen guten Blick auf die Umgebung und seht auch die etwas weiter entfernte Landschaft – vielleicht entdeckt ihr in der Weite sogar eine Oase! Einen Ausritt auf dem Kamel könnt ihr tagsüber machen oder ihr wartet bis zum Abend, um euch gleichzeitig den spektakulären Sonnenuntergang in der Wüste anzuschauen. Neben den Ausflügen auf Kamelen werden in vielen Orten aber auch Ausritte mit Pferden angeboten.

Liebt ihr Action und hohe Geschwindigkeiten, ist dagegen eine Tour mit dem Quad zu empfehlen. Diese Ausflüge in Ägyptens Wüste können eine Stunde, einen halben oder einen ganzen Tag dauern. Bei den längeren Touren wird oft ein Stopp in einem Beduinendorf eingelegt, wo ihr mit Essen und Getränken versorgt werdet. Dort habt ihr gleichzeitig die Möglichkeit, euch mit den Beduinen zu unterhalten, um deren Sitten und Gebräuche kennenzulernen. In manchen Dörfern könnt ihr darüber hinaus einen kurzen Ritt auf einem Kamel machen.

Wüsten finden sich in allen Teilen Ägyptens, deshalb könnt ihr auch Kamelritte und Quadtouren in vielen Orten buchen. Auf diesen Ausflügen tragt ihr am besten alte Kleidung, denn vor allem beim schnellen Fahren mit dem Quad wird reichlich Staub aufgewirbelt. Denkt außerdem an eine Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung. Mit einer traditionellen Kufiya oder Kefije, die bei uns auch unter der Bezeichnung Palästinensertuch bekannt ist, schützt ihr nicht nur euren Kopf vor der Hitze. Sie hält auch den Staub von Mund und Nase fern.

Schnorchelausflüge in Ägyptens beeindruckende Unterwasserwelt

Weitere beliebte Aktivitäten in Ägypten sind Schnorcheln und Tauchen. Solche Ausflüge in die farbenfrohe Unterwasserwelt mit Korallen und vielen bunten Fischen könnt ihr in den Küstenorten am Roten Meer machen. Dort ist das Wasser kristallklar und selbst in den Wintermonaten angenehm warm. Das Rote Meer zeichnet sich außerdem durch einen relativ hohen Salzgehalt aus. Er hält euch oben auf dem Wasser, sodass ihr die schöne Unterwasserwelt ganz in Ruhe betrachten könnt.

Ein besonders attraktives Schnorchelgebiet, das auch viele Taucher anlockt, ist das Ras Mohammed in der Nähe von Sharm El Sheikh. Dort werdet ihr beeindruckende Korallenlandschaften und riesige Fischschwärme sehen. Das Ras Mohammed ist außerdem die Heimat von Thunfischen, Grauhaien und Schildkröten. Ebenso schön ist aber auch das Schnorchelgebiet Abu Dabab bei Marsa Alam. In seinen Riffen seht ihr mit etwas Glück sogar Dugongs, eine besondere Gattung von Seekühen. Bei Tauchern und Schnorchlern sehr beliebt ist außerdem der Badeort Hurghada. Vor seiner Küste liegt das Gota Abu Ramada, in dem unzählige bunte Fische, Schildkröten und die etwas gruselig anmutenden Muränen leben.

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An den Küsten am Roten Meer könnt ihr natürlich allein schnorcheln. Noch schöner sind jedoch die Schnorchelausflüge, bei denen ihr mit dem Boot zu einem Riff und bei längeren Touren zu mehreren Riffen fahrt. Auf diesen Ausflügen seht ihr auch größere Fische wie Haie oder Delfine, die naturgemäß nicht bis an die Küste schwimmen. Darüber hinaus kennen die Veranstalter die besten Spots. Ihr könnt euch aber auch ein Hotel mit einem sogenannten Hausriff aussuchen. Wenn ihr in solch einem Hotel wohnt, seid ihr mit wenigen Schritten an einem Strand, wo euch eine tolle Unterwasserwelt erwartet. Hotels mit eigenem Hausriff befinden sich zum Beispiel in El Gouna. In Ägypten findet ihr außerdem zahlreiche Hotels mit Tauchbasis, falls ihr nicht nur an der Wasseroberfläche bleiben wollt. Sie bieten Kurse und Tauchgänge für Anfänger und Fortgeschrittene. In dieser einmaligen Umgebung macht das Erlernen dieser Sportart besonders viel Spaß.

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