{"id":16940,"date":"2019-05-11T16:41:00","date_gmt":"2019-05-11T14:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/?p=16940"},"modified":"2021-03-11T11:07:37","modified_gmt":"2021-03-11T09:07:37","slug":"reisebericht-sao-miguel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/5vorflug-reisewelt\/europa\/reisebericht-sao-miguel\/","title":{"rendered":"Wandern \u00fcber die gr\u00fcnen Krater von S\u00e3o Miguel \u2013 Vulkansch\u00f6nheit im weiten Ozean"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mitten im Atlantik liegt die Azoreninsel S\u00e3o Miguel, 1.400km vor dem Festland. Drumherum erblickt das Auge nichts als Wasser und Wellenkronen. Au\u00dfer, wenn die winzige Schwesterninsel Santa Maria am s\u00fcdlichen Horizont aus dem Meeresdunst auftaucht \u2013 vor Schlechtwettertagen, wie die Bewohner von S\u00e3o Miguel sagen. F<\/strong><strong>\u00fcr unsere Flitterwochen war das recht einsame Wander-Wunderland im rauen Atlantik genau die richtige Wahl. Wir haben dort dampfende Fumarole und blubbernde Schlammt\u00f6pfe bewundert, unter einem warmen Wasserfall gebadet und waren Schnorcheln, wo Unterseevulkane den kalten Ozean auf Badewannentemperatur erhitzen. Nat\u00fcrlich durfte auch eine ausgiebige Wanderung in den Kraterlandschaften von Sete Cidades nicht fehlen, die zu Portugals sieben Naturwundern z\u00e4hlen. In meinem Reisebericht nehme ich euch mit auf eben diese Wanderung.<\/strong><\/p>\n<h2><a name=\"_Toc252634155\"><\/a>K\u00f6nigliche Ausblicke und kulturelle Einblicke am Miradouro da Vista do Rei<\/h2>\n<p>Eigentlich hatten wir entschieden, heute den Krater der Sete Cidades (\u201eSieben St\u00e4dte\u201c) auf seinem Rand zu umrunden. Vergleichsweise bequeme f\u00fcnfeinhalb Stunden sind f\u00fcr die Tour veranschlagt. Beim Start wissen wir noch nicht, dass unsere eigene Schusseligkeit uns sp\u00e4ter vom geplanten Weg abbringen soll.<\/p>\n<p>Wir stellen den kleinen Mietwagen \u2013 ohne Auto seid ihr auf S\u00e3o Miguel ziemlich aufgeschmissen \u2013 am s\u00fcdlichen Rand des Kraters auf dem <strong>Parkplatz des Aussichtspunktes Miradouro da Vista do Rei<\/strong> ab. Es ist relativ ruhig hier im Vergleich zu anderen Startpunkten f\u00fcr Wanderungen, die ich kenne. Derzeit w\u00e4chst das touristische Interesse an den portugiesischen Vulkaninselchen und wer wei\u00df, vielleicht sieht es in einigen Jahren hier ganz anders aus. Uns sind bislang vor allem Stop-Over-Reisende aufgefallen, die mit Touristentaxis in wenigen Stunden die popul\u00e4rsten Aussichtspunkte der Insel abklappern \u2013 und dabei so viel Sch\u00f6nes verpassen.<\/p>\n<p>Der Miradouro da Vista do Rei, der <strong>\u201eK\u00f6nigsblick\u201c<\/strong>, an dem wir unseren Wandertag beginnen, ist wohl <strong>der bekannteste Aussichtspunkt des ganzen Azoren-Archipels<\/strong> und sein Panorama das meistgew\u00e4hlte Motiv f\u00fcr Reisef\u00fchrer und Reportagen \u00fcber S\u00e3o Miguel. Von hier schweift der Blick den von Hortensien und Ingwerbl\u00fcten buntgetupften Hang hinunter und \u00fcber die Wipfel wuscheliger Sicheltannen hinweg zu den Kraterseen Lagoa Verde und Lagoa Azul, die bis an die 5km entfernte Nordwand reichen. Ihren Namen, <strong>\u201eGr\u00fcner See\u201c<\/strong> und <strong>\u201eBlauer See\u201c<\/strong> machen die beiden Gew\u00e4sser alle Ehre, was umso faszinierender scheint, da sie sich unter der rund 100m langen Steinbogenbr\u00fccke Ponte dos Regos treffen. Westlich schmiegen sich die hellen H\u00e4uschen von Sete Cidades an die H\u00e4nge zweier kleinerer Kraterkessel, im Osten verdecken Bergflanken den Blick in die h\u00f6her gelegenen Vulkanseen Lagoa de Santiago und Lagoa Rasa.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-17017\" src=\"https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Lagoa-Verde-e-Lagoa-Azul.jpg\" alt=\"Lagoa-Verde-e-Lagoa-Azu\" width=\"880\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Lagoa-Verde-e-Lagoa-Azul.jpg 880w, https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Lagoa-Verde-e-Lagoa-Azul-300x146.jpg 300w, https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Lagoa-Verde-e-Lagoa-Azul-768x373.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 880px) 100vw, 880px\" \/><\/p>\n<p>Neben der Aussicht begeistern uns auch die Informationstafeln am Miradouro da Vista do Rei. Statt n\u00fcchterner Schilder und Umgebungskarten erkl\u00e4rt portugiesische Azulejo-Kunst die Landschaft: Filigran von Hand bemalte und beschriftete Fliesentafeln geben Auskunft \u00fcber Angelm\u00f6glichkeiten im Kraterkessel; und ein Landschaftsgem\u00e4lde \u2013 inklusive Hortensienbl\u00fcten im Vordergrund \u2013 weist die wichtigsten Punkte der Umgebung aus.<\/p>\n<div class=\"otw-sc-box bordered bordered\"><div><a href=\"https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/rund-um\/reiseratgeber\/die-ultimative-bucket-list-fuer-alle-wanderbegeisterten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><b>Noch mehr Tipps f\u00fcr einen ganz besonderen Wanderurlaub findet ihr in unserer ultimativen Reise-Bucketlist f\u00fcr alle Wanderbegeisterten<\/b><\/a><\/div><\/div>\n<h2><a name=\"_Toc252634156\"><\/a>Unterwegs auf dem Kraterrand der Caldeira des Sete Cidades<\/h2>\n<p>Wir verlassen wenige Meter vom Miradouro da Vista do Rei entfernt die asphaltierte Stra\u00dfe und schlagen uns Richtung Nordwesten auf den <strong>Wirtschaftsweg, der sich fast um den ganzen Talkessel herumzieht<\/strong>. Der Himmel klart immer weiter auf und beschert uns T-Shirt-Wetter Mitte September. Zur Linken er\u00f6ffnet die Landschaft immer wieder Aussichten auf den nahen K\u00fcstensaum, zur Rechten wechseln die Perspektiven des Kratertals mit seinem Mosaik aus bunten Feldern, heckenums\u00e4umten Weiden und dichtbewaldeten Anh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Erst Mitte des 15. Jahrhunderts soll der Vulkankessel entstanden sein. Berichten des portugiesischen M\u00f6nchs und Seefahrers Gon\u00e7alo Velho Cabral zufolge, begr\u00fc\u00dften ihn auf seiner Segelexkursion im Jahre 1444 statt der Landmarke des vormals etwa 1.200m hohen Inselvulkans nur Ascheregen, Glutwolken und Unmengen Treibholz auf dem Meer. Eine gewaltige Eruption, die viele der ersten Siedler auf S\u00e3o Miguel das Leben gekostet haben d\u00fcrfte, lie\u00df die heute so idyllische Landschaft entstehen.<\/p>\n<p>Friedlich grasen im 300m tiefen Tal die K\u00fche, die von unserem Wanderweg aus ameisengro\u00df und nur durch ihre schwarz-wei\u00dfe F\u00e4rbung als solche zu erkennen sind. Nah am Fu\u00dfe der Kraterwand, weit abgelegen von den H\u00e4usern von Sete Cidades, f\u00e4llt ein mit einem wei\u00dfen M\u00e4uerchen eingefasster Friedhof ins Auge, klein, quadratisch und durch ein einziges Wegekreuz in symmetrische Viertel geteilt, in denen in Zw\u00f6lferreihen wei\u00dfe Grabkreuze stehen. Ein anderes Zeugnis der Verg\u00e4nglichkeit entdecken wir direkt am Wegesrand, wo die \u00dcberreste eines Autowracks in einem kleinen H\u00fcgel stecken. W\u00e4hrend von der teils weggerosteten, teils von der Wiese verschlungen Karosserie gerade noch das Bodenblech und eine der Scheinwerferfassungen zu erkennen sind, sieht der Schaltkn\u00fcppel aus Kunststoff noch geradezu tipptopp aus. Kurios erscheint das Ganze, als wir wenige 100m weiter ein zweites Autowrack in \u00e4hnlichem Zerfallsstadium finden.<\/p>\n<p><strong>Bizarre Felsformationen<\/strong> und Exemplare der Erica azorica, einer nur auf den Azoren vorkommenden Baumheide, s\u00e4umen unseren Weg, dazu nat\u00fcrlich der allgegenw\u00e4rtige wilde Ingwer, der mit seinen mehr als kopfgro\u00dfen gelben Bl\u00fcten zwar das Auge erfreut, als eingeschleppte und sehr verbreitungsfreudige Pflanze allerdings auch die heimische Flora bedroht. Die Ausblicke zur West- und Nordwestk\u00fcste hin schenken uns indes<strong> m\u00e4rchenhafte H\u00fcgellandschaften<\/strong> mit geschwungenen Hortensienhecken zwischen gr\u00fcnen Vulkankegeln \u2013 und die wohlig-schaurige Gewissheit, mitten im Ozean und weit weg von fast allem zu sein.<\/p>\n<p>Nach dem Leuchtturm von Ponta da Ferraria r\u00fccken bald die <strong>Ilh\u00e9us dos Mosteiros<\/strong> ins Blickfeld, eine kleine Gruppe charakteristisch geformter Felsobelisken, die direkt vor der K\u00fcste aus dem Meer ragen. Im \u00d6rtchen Mosteiros gibt es einen der wenigen Sandstr\u00e4nde der Insel. Wenn der Atlantik wohlgesonnen ist, hei\u00dft er hier Surfer, Badeg\u00e4ste und Sonnenanbeter willkommen, doch auch sonst lohnt ein Besuch \u2013 erzeugen doch die Kulisse der Felseninseln, das t\u00fcrkisblaue Wasser, die wei\u00dfen Wellenkronen und der tiefschwarze Vulkansand eine ganz besondere Atmosph\u00e4re. Nachdem wir selbst dort nach einer halben Stunde Ruml\u00fcmmeln von einer der gr\u00f6\u00dferen Wellen auf dem obersten Strandteil erwischt wurden, raten wir hier auf jeden Fall zu Aufmerksamkeit, Humor oder einem Satz Wechselkleidung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-16430\" src=\"https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Strand-Sao-Miguel.jpg\" alt=\"Strand Sao Miguel auf den Azoren\" width=\"880\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Strand-Sao-Miguel.jpg 880w, https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Strand-Sao-Miguel-300x136.jpg 300w, https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Strand-Sao-Miguel-768x349.jpg 768w, https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Strand-Sao-Miguel-272x125.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 880px) 100vw, 880px\" \/><\/p>\n<div class=\"otw-sc-box bordered bordered\"><div><b>Auch interessant: <\/b><a href=\"https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/5vorflug-reisewelt\/europa\/azoren-reisetipps\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unsere Reisetipps f\u00fcr die Azoren<\/a><\/div><\/div>\n<h3><a name=\"_Toc252634157\"><\/a>Auf sch\u00f6nen Umwegen: durch den Vulkankessel zur\u00fcck zum \u201eK\u00f6nigsblick\u201c<\/h3>\n<p>Nach knapp anderthalb Stunden erreichen wir die entscheidende Weggabelung: Geradeaus geht der Weg auf dem Kraterrand weiter, rechts wartet der Abstieg ins Tal \u2013 nebst anschlie\u00dfendem Wiederaufstieg, den wir unseren Beinen heute eigentlich ersparen wollten. Aus irgendeinem Grund ist die Talquerung trotzdem wieder Thema und es herrscht Uneinigkeit, f\u00fcr welchen Weg wir uns vorab entschieden hatten. In einem, wie man so sch\u00f6n sagt, Anfall geistiger Umnachtung, lasse ich mich von meiner \u00dcberzeugung abbringen und wir finden uns auf dem Weg nach unten wieder. Nicht unser unerfreulichster Irrtum, wie sich sp\u00e4ter noch zeigen soll.<\/p>\n<p>Bald geht es auf der asphaltierten Talstra\u00dfe weiter, w\u00e4hrend um uns herum die gr\u00fcnen H\u00e4nge z\u00fcgig h\u00f6her und h\u00f6her werden. Nur ab und an m\u00fcssen wir die Stra\u00dfe f\u00fcr ein vorbeifahrendes Auto r\u00e4umen, ansonsten k\u00f6nnen wir ungest\u00f6rt die Blicke in die<strong> weite Talschneise zwischen dem Rand des Sete Cidades-Kraters und den Westh\u00e4ngen der kleinen Caldeira Seca<\/strong> genie\u00dfen. Eine dicke Hortensienhecke begleitet die Stra\u00dfe bis an den Ortsrand von Sete Cidades, und w\u00e4hrend drumherum schon viele der Bl\u00fctenb\u00e4lle ihr herbstliches Altrosa angenommen haben, ist im gesch\u00fctzten Kratertal noch alles frisch und bunt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-17018\" src=\"https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Wandern-Sao-Miguel.jpg\" alt=\"Wandern-Sao-Miguel\" width=\"880\" height=\"473\" srcset=\"https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Wandern-Sao-Miguel.jpg 880w, https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Wandern-Sao-Miguel-300x161.jpg 300w, https:\/\/www.5vorflug.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Wandern-Sao-Miguel-768x413.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 880px) 100vw, 880px\" \/><\/p>\n<p>Am Ortseingang leuchtet uns wei\u00df die kleine Pfarrkirche S\u00e3o Nicolau entgegen und wir werfen einen Blick in das heimelig schlichtgehaltene Kirchenschiff, bevor wir weitergehen. Wei\u00dfverputzte zweist\u00f6ckige H\u00e4uschen und buntbl\u00fchende Vorg\u00e4rten pr\u00e4gen die ruhigen Stra\u00dfen von Sete Cidades. \u00dcber den meisten Haust\u00fcren sind kunstvolle Azulejos mit sakralen Malereien zu bewundern.<\/p>\n<p>Am baumgespickten Wiesenufer des Lagoa Azul lassen wir uns unseren Proviant schmecken und genie\u00dfen die Weite des Kraterkessels vor dem Aufstieg. Der wartet gleich hinter der Ponte dos Regos, die den Lagoa Azul vom <strong>Lagoa Verde<\/strong> trennt. Von der niedrigen Steinbr\u00fccke aus ist der Grund f\u00fcr die Gr\u00fcnf\u00e4rbung des Lagoa Verde bestens zu erkennen: Dichte Wasserpflanzen bev\u00f6lkern den gesamten See bis an die Oberfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Unvermeidlich ist nun aber der Aufstieg zu meistern. Eine halbe Stunde lang geht es entlang der von Farn ges\u00e4umten Stra\u00dfe in steilen Serpentinen bergauf. Schon nach den ersten Minuten wird hinter mir der Vorschlag zum Trampen laut \u2013 aber so nicht! Uns die Tal-Tour erst einbrocken, und dann schummeln wollen. Etwa 300 H\u00f6henmeter sp\u00e4ter zweigt unsere Route von der Stra\u00dfe in ein W\u00e4ldchen ab. Und das ist alle M\u00fchen wert. Schon nach ein paar Schritten umf\u00e4ngt uns<strong> \u00fcppigste Azoren-Flora<\/strong>: hohe B\u00e4ume, riesige Farne und das dichte Gr\u00fcn des bl\u00fchenden Ingwers bescheren echtes Urwald-Feeling und der dumpf federnde Waldweg ist einfach herrlich zu gehen.<\/p>\n<p>Wir klettern \u00fcber einen umgest\u00fcrzten Baum und weichen vor einigen Pf\u00fctzen in den Matsch aus. Wo der Pfad sich dem Westhang n\u00e4hert, schimmert die gr\u00fcne Wasserfl\u00e4che des Lagoa Verde zwischen den B\u00e4umen hindurch, bevor wir schlie\u00dflich aus dem Dschungelgr\u00fcn ins Freie treten. Hier \u00fcberrascht uns der Weg noch mit einer Gelegenheit zum Bimssteinsammeln \u2013 ein wunderbares, kostenloses Mitbringsel, das nur ein paar Gramm mehr im Fluggep\u00e4ck ausmacht. Nach der letzten Schleife hoch zum Miradouro da Vista do Rei sind wir zwar wahnwitzig genervt vom Bergauflaufen, aber gl\u00fccklich \u00fcber das bezaubernde St\u00fcckchen Wald, das wir nie entdeckt h\u00e4tten, w\u00e4ren wir wie geplant dem bequemeren Weg gefolgt.<\/p>\n<div class=\"otw-sc-box bordered bordered\"><div><b>Ihr seid spontan und habt die Wanderschuhe schon im Koffer? <\/b><a href=\"https:\/\/www.5vorflug.de\/destinationen\/lastminute-azoren.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unsere Last Minute Angebote f\u00fcr euren Azoren-Urlaub findet ihr auf 5vorFlug.de<\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitten im Atlantik liegt die Azoreninsel S\u00e3o Miguel, 1.400km vor dem Festland. Drumherum erblickt das Auge nichts als Wasser und Wellenkronen. 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