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Madeira – Die Blumeninsel Übersicht Reiseziele

Autorin: Cornelia Scheffler

Der Garten Eden liegt etwa 1.000 Kilometer südwestlich von Lissabon – die blumenübersäte Insel Madeira darf getrost mit der paradiesischen Landschaft verglichen werden. Der vulkanische Boden ist Quell für schier unerschöpfliche Fruchtbarkeit. Noch dazu ergeben die Formationen der Berge und steilen Küsten ein mystisches Bild. Wer nach Madeira reist, erstarrt ehrfürchtig vor der schöpferischen Kreativität der Natur. Wer es noch nicht ist, wird spätestens hier zum Freund ausgiebiger Spaziergänge oder zum Profi-Wanderer. Der höchste Berg Madeiras ist der Pico Ruivo - mit 1862 Metern. Er ist gleichzeitig der dritthöchste Berg Portugals. In der Nähe von Câmara de Lobos – im Süden - erhebt sich die zweithöchste Steilklippe Europas.

Funchal

Die Hauptstadt Funchal liegt an der Südküste. Im 16. Jahrhundert war sie wichtiger Handelsplatz und Drehkreuz für europäische Schiffe auf dem Weg in die afrikanischen oder südamerikanischen Kolonien. Übersetzt bedeutet Funchal „Fenchel“. Ein Überfluss an Fenchel war das erste was den Portugiesen bei der Eroberung der Insel ins Auge stach. Fenchel gibt es heute keinen mehr – die Einheimischen freuen sich dafür über eine ausgewachsene Beliebtheit bei Touristen. Funchal ist der quirligste Ort Madeiras. Sehenswert sind die Altstadt, der grandiose Hafen, die feinen Gärten.

Korbschlittenfahrt

Es hört sich für den Anfang etwas befremdlich an, ist aber lustig. Eine Korbschlittenfahrt vom Stadtviertel Monte zurück ins Tal. Unterhalb der Kirche Nossa Senhora do Monte geht’s los: Mit einem geflochtenen Zwei- oder Drei-Sitzer-Schlitten hinab durch die engen Gassen bis in die Unterstadt. Begleitet und gebremst werden die Korbschlitten traditionell von zwei Männern, den Carreiros.

Ponchas – Erfrischung in Câmara de Lobos

In dem Städtchen Câmara de Lobos - etwa 5 Kilometer westlich von Funchal - brauen die Einheimischen ein Getränk von ganz besonderem Format. Es heißt Ponchas und ist ein köstlicher Mix aus frisch gepresstem Zitronensaft, Honig und Zuckerrohrschnaps.

Nonnental

Das Nonnental liegt nördlich von Funchal. Mönche versteckten sich hier vor Piraten. Heute dominieren unzählige Kastanienbäume die Landschaft. Alles Mögliche wird aus den Kastanien gezaubert wird: Kastanienkuchen, Kastaniensuppe oder Kastanienlikör. Mächtige Felswände umgeben das Tal. Dazwischen liegt der kleine Ort Curral de Freias. 

Ilhas Desertas

Die Ilhas Desertas sind drei unbewohnbare Inseln, südöstlich von Funchal. Die „verlassenen“ Inseln stehen unter Naturschutz. Schützenswert ist die vom Aussterben bedrohte Mönchsrobbe – von deren Art hier zwischen 20 und 30 Tiere leben, weltweit sind es nur noch etwa 350. Wale und Delfine begleiten manchmal die überfahrenden Boote.

Câmara de Lobos

Der überschaubare Ort liegt etwa 5 Kilometer westlich von Funchal und gilt als Fischerdörfchen par excellence. Oberhalb der Stadt weitet sich das bedeutendste Weinanbaugebiet Madeiras, das Estreito de Câmara de Lobos. Winston Churchill ließ sich hier inspirieren und verewigte das Stadtbild auf einem Gemälde. In den typischen Bars der Stadt servieren die Wirte „Ponchas“: Einen köstlichen Mix aus frisch gepresstem Zitronensaft, Honig und Zuckerrohrschnaps.

Tauchen

Direkt in Funchal liegt das Madeira Divepoint-Tauchcenter. Das Angebot reicht vom Tauchgang am Hausriff bis zum Bootstauchgang im circa 15 Minuten entfernten Unterwassernaturschutzpark bei Kap Garajau.

Wandern

Von Funchal aus gelangt man schnell zum nördlich gelegenen Parque Ecologico do Funchal oder dem Parque Natural do Ribeiro Frio. Ribeiro Frio ist ein hervorragender Ausgangspunkt für die inseltypischen Levada-Wanderungen. Im nahen Nonnental liegt das kleine Bergdorf Curral das Freiras, das sich wacker zwischen fast senkrechten Felswänden hält. Für einige Wandertouren fährt man zunächst ein Stück mit dem Auto: Beispielsweise für eine Wanderung vom Pico do Arieiro zum höchsten Berg der Insel, dem Pico Ruivo. Auch alle anderen Gipfel der Insel erreicht man gut vom Pico do Arieiro aus.

Mountainbiken

Madeira ist nichts für nostalgische Radtouren, auf denen man sich gemütlich vom Fahrtwind einlullen lässt – hier geht’s richtig zur Sache: Keine Steigung, die nicht ein Mindestmaß an Kraft und Kondition voraussetzt. Die Bike-Station in Funchal verleiht gute Räder und organisiert Touren zu den Naturschönheiten der Insel.

Reiten

Im Parque Ecologico do Funchal, nordwestlich von Funchal, werden Eselritte angeboten.

Golf

Auf der Straße von Funchal in nordöstliche Richtung nach Machico gelangt man zum 9-Loch-Platz Clube de Golf Santo da Serra. Der Platz eröffnete 1991 und war der erste Madeiras. 15 Kilometer nordöstlich von Funchal liegt ein weiterer Golfplatz: Palheiro Golf - raffiniert in der Landschaft platziert, zwischen Pinienwäldern, Hügeln und anbetungswürdigen Aussichten.

Mercado dos Lavradores

In der Markthalle am Rande der Stadt empfängt Sie maßloser Reichtum an Pflanzen, Früchten, Fischen und vor allem Düften. Es sind nicht nur die Augen, die dem Besucher im Angesicht der Fülle überlaufen. Eine unbeschreibliche Vielfalt an Aromen steigt einem schon am Eingang in die Nase. Man ist hypnotisiert von dieser Geruchssymphonie. Sonntags ist der Markt geschlossen.

Botanischer Garten

Der Botanische Garten befindet sich oberhalb von Funchal – im Stadtteil Monte. Er beheimatet über 2000 verschiedene Pflanzen, einheimische und exotische. Die prächtigen Gewächse sind kunstvoll arrangiert. Wer nicht laufen mag oder kann, schwebt mit der Seilbahn nach oben. Der Ausblick auf die Bucht von Funchal ist großartig. 

Kathedrale Sé

Sé ist das lateinische Wort für Bischofssitz. König Manuel I. ließ die Kathedrale Sé zwischen den Jahren 1485 und 1514 bauen. Sie zählt zu den bedeutendsten manuelinischen Bauten Portugals. Besonderheiten sind die Holzdecke aus Madeira-Zeder und das Chorgestühl aus Ebenholz.

Praia Formosa

Die Praia Formosa ist ein Kiesstrand und der größte öffentliche Beach von Madeira. Der Verlauf ins Wasser ist relativ steil und die Wellen sind zeitweise sehr hoch. Das Wasser ist sauber und mit der Blauen Flagge für beste Qualität ausgezeichnet. Badeschlappen werden empfohlen.

Lido

Ein Teil des Lido Strandes ist kiesig, am anderen befindet sich ein Poolkomplex mit Zugang zum Meer. Die Promenade hinter dem Strand verläuft bis zur Praia Formosa.   

Calhau de Lapa

Ein Kleinod ist der Strand Calhau de Lapa. Er befindet sich etwa 10 Kilometer westlich von Funchal, in der Nähe des Ortes Campanário. So klar wie hier ist das Wasser Madeiras nirgendwo sonst und es ist still wie nirgendwo sonst. Allerdings muss man einen sehr steilen Felsen zum Strand hinabsteigen.

Ponta do Sol

Der flache Kiesstrand befindet sich circa 20 Kilometer westlich von Funchal in dem gleichnamigen Städtchen. Flache Wellen, viel Sonne – daher auch der Name „Ponta do Sol“ und die kräftig grüne Landschaftsseite heben Ponta do Sol in den Stand, einer der schönsten Strände Madeiras zu sein.

Porto Santo

Porto Santo liegt circa 40 Kilometer nordöstlich von Madeira - eine zweieinhalb stündliche Fährfahrt entfernt von Funchal. Man kommt auch mit dem Flugzeug nach Porto Santo. Die Nachbarinsel Madeiras entzückt ihre Besucher mit einem kilometerweiten Sandstrand - unter ihnen viele Bewohner Madeiras. Das ist umso verständlicher, da man die Sandstrände von Madeira an zwei Händen abzählen kann. Die Insel Porto Santo ist insgesamt nur elf Kilometer lang und nicht einmal sechs Kilometer breit. Kolumbus lebte einige Jahre hier. Im Vergleich zu Madeira ist Porto Santo eine kahle, trockene Insel. Es gibt keine Flüsse. Darum haben sich die Bewohner hauptsächlich der Viehzucht gewidmet. Die Hauptstadt heißt Vila Baleira und liegt an der Südostküste.  

Heilender Sand

Man sagt, er habe heilende Kräfte: Der Sand von Porto Santo. Angeblich lindert er rheumatische Beschwerden, Venen- und  Knochenleiden. Hier und da sieht man Menschen, die bis zum Hals im Sand stecken.  

Tauchen

Am Strand von Porto Santo gibt es mehrere Tauchbasen mit einem Angebot von Wracktauchen bis Rifftauchen. Auch Anfängerkurse können gebucht werden.

Golf

Der erstklassige 18-Loch-Golfplatz Porto Santo Golf Course verläuft entlang der Küste – von den Dünen bis zu den Klippen. Dem Designer gelang eine achtbare Anpassung des Platzes in die Landschaft, ohne an ihrer Schönheit zu kratzen. Eine steife Brise erschwert manchen Abschlag. Ausklang im Clubhaus.

Reiten

Das Reitzentrum Centro Hipico do Porto Santo liegt am Fuß des Pico de Ana Ferreira. Die Besitzer bieten Reittouren und Reitstunden über die weiten, ebenen Flächen der Insel.

Wandern

Wandern auf den 517 Meter hohen Pico do Facho, den höchsten Berg von Porto Santo. Pico do Facho bedeutet: „Spitze der Fackel“. Früher war der Berg Aussichtspunkt zum Schutz vor Piratenüberfällen. Der Weg hinauf ist beschwerlich, lohnt aber wegen der grandiosen Aussicht. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Vila Baleira

Vila Baleira ist die Hauptstadt von Porto Santo. Hier leben die meisten Inselbewohner. Trotzdem ist Vila Baleira eine ruhige Stadt – nur am Wochenende wird es etwas lauter, dann kommen die Wochenendausflügler von Madeira. Die Stadt wurde rings um den Hauptplatz, den Largo do Pelourinho, gebaut. Es gibt einen beschaulichen Hafen und in der Rua João Gonçalves Zarco,<//font> der ältesten Straße der Insel, die besten Einkaufsmöglichkeiten.  

Kolumbushaus in Vila Baleira

Kolumbus verbrachte einige Jahre auf Porto Santo. Er lebte in Vila Baleira. In seinem ehemaligen Wohnhaus ist heute ein Museum untergebracht.

Pico do Facho

Der Pico do Facho ist mit 517 Metern der höchste Berg von Porto Santo. Pico do Facho bedeutet übersetzt „Spitze der Fackel“. Früher war der Berg einmal Ausguck zum Schutz vor Piraten – entdeckten die Späher ein Piratenschiff, entzündeten sie ein Feuer auf der Spitze des Berges. Der Weg hinauf lohnt sich allein wegen der Aussicht.

Porto Santo

Da die Strände Madeiras insgesamt eher unwirtlich sind, kommen sowohl Touristen als auch Madeiraner an den feinen Sandstrand von Porto Santo. Er beginnt westlich der Hauptstadt und verläuft auf der Ostseite der Insel bis in den Süden. Hotels, Ferienhäuser, Restaurants, Bars, Tauchschulen säumen ihn.   

Câmara de Lobos

Aus der Vogel-Perspektive sieht man viele rote Dächer. Malerisch ist der exakte Begriff zur Beschreibung des Fischerdorfes Câmara de Lobos. Winston Churchill inspirierte es zu einem Gemälde. In der Nähe befindet sich Cabo Girão die zweithöchste Steilklippe der Welt. Die Aussicht ist anbetungswürdig. Den Strand und die Terrassenfelder am Fuß der fast 600 Meter hohen Klippen erreicht man per Boot oder Lift. Die Felder sind sehr fruchtbar – es gedeihen Wein, Papaya und Maracuja.

Wandern

In der Umgebung befinden sich das Nonnental und die Boca da Corrida. Nördlich erhebt sich der Pico da Torre, der zweithöchste Berg Madeiras. Oberhalb erstreckt sich das wichtigste Weinanbaugebiet der Insel: Estreito de Câmara de Lobos.

Paragliding

Die Klippen von Cabo Girão sind exzellenter Startpunkt für Paraglider.

Ribeira Brava

Ribeira Brava liegt 15 Kilometer westlich von Funchal, an der Mündung des gleichnamigen Flusses und mitten im Zentrum des Bananenanbaugebietes. Die Plantagen verlaufen parallel zur Küste. Hinter dem flachen Kiesstrand liegen kleine Straßencafés und Geschäfte. 

Ponta do Sol

Ponta do Sol ist die „Sonnengemeinde“. Warum liegt auf der Hand – hier scheint die Sonne am häufigsten. Aber das ist nicht der einzige Grund: Auch wegen eines spitzen Felsens im Meer, in dem sich die Sonnenstrahlen besonders stark reflektieren, heißt Ponta do Sol „Sonnen-Ort“. Neben viel Sonne und Wärme erwartet die Besucher eine kleine aber feine touristische Infrastruktur mit Cafés, Restaurants, Bars und Hotels.

Calheta

Calheta liegt auf der Sonnenseite Madeiras - im milden Klima des Südwestens. Es ist der größte Bezirk der Insel. Die Landschaft ist umwerfend. Auf den fruchtbaren Böden der Region gedeihen Bananepflanzen und der gute Madeira-Wein. Das Kunstzentrum Casa das Mudas fördert Künstler und Kultur der Region. Der schöne Sandstrand ist eine echte Seltenheit. Ein großer Teil des Sandes kommt aus Marokko. An sonnigen Wochenenden ist er manchmal sehr voll. Das ist wohl auch dem Umstand geschuldet, dass es insgesamt auf Madeira nicht allzu viele Strände gibt. Die Auswahl an Wassersportmöglichkeiten ist groß. Es gibt außerdem einen Yachthafen und mehrere hervorragende Fischrestaurants.

Wandern

Von Calheta aus ist es nicht weit nach Rabacal. Rabacal ist einer der beliebtesten Startpunkte für viele Wanderungen und Spaziergänge. Rabacal liegt am Rande der Paúl da Serra Hochebene, nahe dem Risco-Wasserfall – der sagenhafte 100 Meter tief stürzt.

Segeln

Der gut ausgerüstete Yachthafen von Calheta ist Ziel und Startpunkt für zahlreiche Atlantiktörns.

Souvenirs

Beliebte Mitbringsel aus Calheta sind die traditionellen Handarbeiten aus Holz oder dem Stroh der Bananenpflanze sowie Korbwaren und filigrane Stickereien.

Porto Moniz

Die Hafenstadt Porto Moniz befindet sich mitten in der wildesten Landschaft Madeiras. Es ist der meistfotografierte Ort der Insel. Die abenteuerliche Straße zwischen São Vicente und Porto Moniz mit ihren Tunneln und Felshängen zählt zu den imposantesten. Der Strand ist unzugänglich – ein guter Ersatz sind die Meerwasserschwimmbecken aus Lavagestein. Man badet quasi im Meer und hat allen Komfort einer Pool-Welt.

Wandern

Von Porto Moniz aus ist es nicht weit zu den berühmten Laurissilva-Wäldern (Lorbeerwäldern) die etwa 20 Prozent der Insel bedecken und unter UNESCO-Schutz stehen. Des Weiteren ist Porto Moniz idealer Startpunkt für ausgiebige Levada-Wanderungen.

São Vicente

São Vicente liegt im Norden, nur wenige Kilometer westlich von Ponta Delgada. São Vicente ist eine größere Gemeinde an der Nordküste. Der Ort ist weit ins Hinterland hineingewachsen – er ist Küstenstadt und Bergdorf zugleich. Eindrucksvoll sind die Felskapelle, aber auch die stattlichen Herrenhäuser aus dem 18. Jahrhundert. Sie stammen aus der Zeit, als die Produktion des Madeira Weines aufkam. Gäste kommen vor allem wegen der Lava-Höhlen und dem vulkanischen Zentrum nach São Vicente. Eindrucksvoll wird hier die Entstehungsgeschichte Madeiras filmisch rekonstruiert. An der Küste entstand ein Badekomplex mit Pool und Sonnenterasse. Der Atlantik ist hier nicht ganz so ungestüm und Sao Vicente somit bekannt als Surfspot für Anfänger.

Surfen

Der in São Vicente angesiedelte Surfclub verleiht Equipment und gibt Kurse. Besonders Anfänger haben es hier leicht – die atlantischen Wellen sind nicht ganz so wild.

Ponta Delgada

Ponta Delgada liegt im Norden – an einer spitzen Landzunge. Eine portugiesische Schriftstellerin nannte Ponta Delgada wegen des Klimas, der natürlichen Schönheiten und der anmutigen Einwohner: „Hof des Nordens“. Der Ort teilt sich in eine fruchtbare Ebene am Meer und ein Hochplateau. Direkt am Atlantik kann man in einem Meerwasserbecken baden und sich auf einer angelegten Sonnenterasse frische Urlaubsbräune holen.

Sao Jorge

Der Ort Sao Jorge liegt im Norden der Insel. Hier steht die schönste Barockkirche Madeiras – beeindruckend ist der geschnitzte Altar. Über vier Jahrhunderte war Sao Jorge wichtigstes Handelszentrum. Die Schiffe aus Funchal legten hier an, um den Norden mit Lebensmitteln und Waren zu versorgen. In Sao Jorge mündet der gleichnamige Fluss ins Meer und es gibt einen kleinen Strand mit Poollandschaft. Der Atlantik ist hier meist stürmisch.

Santana

Santana liegt im Norden von Madeira. Interessant sind die Häuser. Ihre spitzen Schilfdächer reichen bis zum Boden. Die Häuser sind in den Farben Madeiras angemalt: Weiß, Blau und Rot. Santana befindet sich 300 Meter über dem Meeresspiegel. Der Ausblick ist großartig – landschaftsseitig auf den UNESCO geschützten Lorbeerwald und meerseitig auf den Atlantik. Santana ist strenger Hüter madeirischer Traditionen – das liegt an der langen Isolation des Ortes, der über viele Jahre nur beschwerlich per Schiff und überhaupt nicht über Land erreicht werden konnte. Hobby-Wissenschaftler erfahren im Themenpark Parque Tématico de Madeira alles über die Geschichte, die  Charakteristik und die Traditionen der Insel.

Wandern

Von Santana aus erreicht man verschiedene Levada-Routen – dabei geht’s durch gesegnete Landschaft, entlang der traditionellen Bewässerungssysteme. In der Umgebung befinden sich auch einige der höchsten Inselberge: Der Pico Cortado, der Achada de Teixeira, der Cova da Roda und der höchste Gipfel, der Pico Ruivo mit 1862 Metern.

Porto da Cruz

Die Eroberer stellten ein Kreuz auf, als sie Porto da Cruz entdeckten. Das Kreuz gab der Stadt ihren Namen. Porto da Cruz liegt im Nordosten Madeiras – etwa 10 Kilometer nördlich von Machico. Hier ticken die Uhren anders – viel, viel langsamer. Sehenswert ist die alte Zuckerrohrfabrik, in der seit 1927 Zucker hergestellt wird. In der Nähe befindet sich Penha d’Aguia, ein markanter und sehr steiler Felsen – findige Kraxler können hinaufklettern. Berühmt ist Porto da Cruz außerdem für den Vinho seco americano – einen sehr trockenen Rotwein. Jedes Jahr im September findet das Weinfest statt. Porto da Cruz ist zudem ein Surfspot – man sagt, es sei der sicherste Ort, um einwandfrei Surfen oder Bodyboarden zu lernen. 

Surfen

Porto da Cruz ist Top-Adresse für Surfer. Ein Spot wie er im Buche steht: Steter Wind, perfekte Wellen und Profis, die gern ein Auge auf Anfänger werfen. Es ist angeblich der beste Surfspot der Insel.

Machico

Die Entdecker Madeiras landeten in Machico. Die zweitgrößte Stadt der Insel liegt drei Kilometer nördlich von Santa Cruz. Historisch gesehen ist Machico der bedeutendste Ort. Hier steht die älteste Kirche Madeiras. Die erhaltenen Festungen erinnern an Piratenüberfälle. Es gibt Hotels, Cafés, Restaurants und einen schönen Strand. Machico ist darüber hinaus Ausgangspunkt für die Madeira-typischen Levada-Wanderungen.

Wandern

Machico ist idealer Ausgangspunkt für Levada-Wanderungen. Von hier aus führen verschiedene Routen entlang der traditionell madeirischen Bewässerungssysteme.

Santa Cruz

Santa Cruz ist eine kleine Stadt, nordöstlich von Funchal und 5 Kilometer nördlich von Caniço. Sie gehört zu den ältesten Siedlungen Madeiras. Santa Cruz ist sich treu geblieben und hat sich nicht vom Tourismus überfahren lassen – hier geht es friedlich zu. Im Ort steht eine der ehrwürdigsten Kirchen der Insel, eingerahmt von alten Bäumen und traditionell weiß getünchten Häusern. Am Kiesstrand liegen liebevoll bemalte Boote. Blickt man von der Promenade hinaus auf den Atlantik, sieht man auch die Landebahn des Flughafens.

Caniço und Canico de Beixo

Die Kleinstadt Caniço liegt etwa 9 Kilometer östlich von Funchal und ist der zweitbeliebteste Ort auf Madeira. Das liegt zum einen am touristischen Angebot, das in den vergangen Jahren stark erweitert wurde und zum anderen an der hervorragenden Lage - oberhalb des Atlantiks. Besonderheit von Caniço: Die Glocken der Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert läuten viertelstündlich nach der Melodie des Big Ben.

Caniço de Beixo liegt 2,5 Kilometer unterhalb von Caniço und ist eine Art Feriensiedlung – hier dreht sich alles um Urlaub.

Tauchen

In Caniço de Baixo befindet sich direkt am Felsstrandbad das Manta Diving Center – man sagt, es sei die beste Basis am Atlantik. Es ist die einzige Tauchbasis im Unterwasser-Nationalpark Madeiras. Die Betreiber garantieren professionelle Tauchberatung und Anleitung - für Anfänger und Fortgeschrittene.

Schnorcheln

Das vor Caniço de Baixo liegende Riff ist nicht nur beliebter Tauch- sondern auch ein erstklassiger Schnorchelspot. Das Manta Diving Center ist ein guter Startpunkt für Exkursionen mit Schnorchel und Taucherbrille.

Mountainbiking

In Canico de Baixo gibt es eine gut ausgerüstete Bike-Station. Es werden Räder verliehen und Touren organisiert.