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Städtereise Rom: Unser Urlaubsguide

Städtereise Rom: Unser Urlaubsguide

Rom ist eine Stadt mit vielen Gesichtern und ebenso vielen Gegensätzen. Wenn ihr Italien in all seinen Facetten erleben wollt, dann hier. Mitten in einer Jahrtausend alten Kulisse pulsiert das moderne Rom und kommt kaum jemals wirklich zur Ruhe. Eine spannende Stadt, in der es viel zu entdecken gibt.

Sehenswürdigkeiten Rom

Inhaltsverzeichnis
klassische Sehenswürdigkeiten
Rom von oben
Baden rund um Rom
praktische Infos
Hoteltipps in Rom

Das müsst ihr gesehen haben

Rom

Forum Romanum und Umgebung
Forum Romanum, Kapitol und Kolosseum gehören natürlich zu den Top 10 der Sehenswürdigkeiten in Rom. Alle drei liegen im Zentrum der Stadt um die Prachtstraße Via dei Fori Imperiali. Einen ganzen Tag solltet ihr euch für die Besichtigung des ehemaligen Machtzentrums des Römischen Reiches aber Zeit nehmen. Die Ausmaße sind riesig und die Eindrücke so nachhaltig, dass danach eigentlich nur noch eine gute Pizzeria in Frage kommt. Die könnt ihr zum Beispiel in San Lorenzo finden. Das Viertel liegt nur ca. fünf Minuten vom Bahnhof entfernt und ist besonders bei jungen Römern sehr beliebt.

Pantheon
Das Pantheon auf der Piazza della Rotondo ist eines der besterhaltenen Bauwerke des antiken Roms. Der ehemalige Tempel wurde noch vor Christus errichtet. Die beeindruckende Kuppel war das Vorbild zahlreicher späterer Kuppelbauten. Im Scheitel der Kuppel befindet sich ein Loch mit einem Durchmesser von 9 m, das die einzige Lichtquelle bietet. Bei Sonnenschein ergibt das einzigartige Lichteffekte im Inneren des Pantheons.

Petersdom
In der Stadt des Papstes sind der Petersdom und der Vatikan ein absolutes Muss. Am besten nehmt ihr vom Bahnhof aus den Bus 64. Beim Einlass in den Dom gibt es strenge Kontrollen. Ihr dürft keine Getränke mit hinein nehmen, Messer und ähnliches natürlich ebenso nicht. Auch auf die Kleidung wird geachtet: also keine extremen Miniröcke oder bauchfreie Tops. Wenn ihr Richtung Engelsburg weitergeht, kommt ihr durch den Stadtteil Borgo Mio, der angenehm ruhig ist. Hier könnt ihr gut und günstig essen.

Petersdom

Vatikanstadt
Die Vatikanischen Museen in der Vatikanstadt gehören zu den größten und reichsten der Welt. Zusammen ergeben sie über sieben Kilometer Länge, die man komplett ablaufen müsste, wenn man alles sehen wollte. Die wertvollen Kunstsammlungen, die Werke aus vielen Jahrhunderten zeigen, würden es lohnen. Wenn ihr jedoch keine Lust auf einen Kunstmarathon habt, solltet ihr zumindest die Sixtinische Kapelle mit den Fresken von Michelangelo ansehen.

Fontana di Trevi
Er misst 26 m in der Höhe und 50 m in der Breite und ist der wohl bekannteste Brunnen der Welt und vielleicht auch einer der schönsten: der Trevi-Brunnen (Fontana di Trevi). Berühmt ist er allerdings nicht nur wegen seiner architektonischen Ausgestaltung. Seit vielen Jahrzehnten besteht der Brauch, Münzen in den Brunnen zu werfen, um das Schicksal in verschiedener Hinsicht wohlwollend zu stimmen. Einmal im Jahr werden die Münzen aus dem Brunnen gefischt und der Caritas gespendet. Tatsächlich ist die Grenze von 1 Millionen Euro bereits überschritten worden.

Trevi Brunnen

Piazza Navono
Die Brunnen auf der Piazza Navono sind kaum weniger beeindruckend. Der mittlere und imposanteste der drei Schmuckstücke ist von dem berühmten Bildhauer und Architekten Gian Lorenzo Bernini entworfen worden. Die vier riesigen Marmorfiguren verkörpern die Flüsse Nil, Ganges, Rio und Donau. Bis ins 18. Jahrhundert hinein wurden auf dem Platz Kampfspiele und Pferderennen veranstaltet. Im Sommer wurde er sogar geflutet und für Miniaturseeschlachten genutzt. Heute geht es auf dem Platz nicht mehr so kriegerisch zu, er ist aber immer noch ein großer Anziehungspunkt mit vielen Restaurants und Cafés.

Spanische Treppe
Die spanische Treppe liegt in der nördlichen Altstadt und ist wirklich beeindruckend, besonders wenn Hunderte von Azaleen die 138 Stufen schmücken. Auch für die Römer ist die Spanische Treppe, die eigentlich „Scalinata di Trinità dei Monti“ heißt, ein beliebter Treffpunkt, besonders am Abend. An der angrenzenden Piazza di Spagna und in den Seitenstraßen gibt es viele Restaurants und Cafés. In der Nähe liegt auch der Piazza del Popolo, der zu den schönsten Roms zählt. Ebenfalls in der Ecke befindet sich die schickste Einkaufsstraße der Stadt, die Via del Corso.

Spanische Treppe am morgen in Rom

Villa Borghese
An der Piazza del Popolo beginnt die größte Parkanlage Roms, die Villa Borghese. Durch den riesigen Stadtgarten führen zahlreiche Spazier- und Wanderwege unter schattigen Bäumen. Die Einwohner Roms nutzen den Park gerne als Picknick-Platz. Von der Aussichtsterrasse „Monte Pincio“ habt ihr einen tollen Ausblick über die Stadt. Außerdem könnt ihr auf einem See ein Boot mieten. In der Galleria Borghese befindet sich eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Europas.

Trastevere
Der Stadtteil Trastevere liegt praktisch gegenüber des Kolosseums auf der anderen Seite des Tibers. Das frühere Arbeiterviertel mit seinen schönen Plätzen und verwinkelten Gassen hat sich zu einem „In-Viertel“ entwickelt. Die zahlreichen Trattorien sind fast jeden Abend voll. Beliebt ist auch der Flohmarkt Porta Portese, der jeden Sonntag von 7 bis 14 Uhr stattfindet.

Rom von oben

Rom von oben zu betrachten ist ein besonderes Erlebnis. Es gibt ein paar Orte, die sich wirklich lohnen. Dazu gehört die Kuppel des Peterdoms. Wenn ihr mit dem Aufzug hochfahrt, müsst ihr noch 300 Stufen laufen, ohne sind es 150 Stufen mehr. Ein weiterer lohnenswerter Aussichtspunkt ist die Terrazza delle Quadrighe, die sich auf dem Monumentaldenkmal Vittorio Emmanuele II befindet (Piazza Venezia). Von hier aus bietet sich ein Rundumblick über das Forum Romanum und die gesamte Stadt. Rom ist auf sieben Hügeln gebaut. Einer davon ist der Palatin, der auch der älteste bewohnte Stadtteil Roms ist. Die Aussichtsplattform befindet sich am nördlichen Rand des Hügels. Von Trastevere lohnt sich ein Spaziergang auf den Gianicolo. Oben angekommen könnt ihr alle sieben Hügel Roms sehen.

Rom von oben

Baden rund um Rom

Der Stadtstrand der Römer liegt nur einen Katzensprung vom Zentrum entfernt, im Vorort Lido di Ostia. Der Ort, in dem es auch bedeutende Ausgrabungen gibt (Ostia Antica), ist bequem mit der Metro Roma-Lido zu erreichen (Fahrtzeit ca. 30 Minuten). Im Sommer und an Wochenenden ist der Strand aufgrund seiner Stadtnähe jedoch entsprechend gut besucht.

Weiter südlich, ca. 65 km von Rom entfernt, befindet sich der weitläufige Strand von Nettuno. Die kleine Stadt mit einem mittelalterlichen Stadtkern ist die Endhaltestelle der Bahnlinie Rom-Nettuno und somit bequem mit dem Zug zu erreichen (Fahrtzeit ca. 1 Stunde). Richtig schön wird es, wenn ihr noch etwas weiter südlich fahrt. Terracina ist ca. 110 km vom Stadtzentrum Roms entfernt und gehört zu den bekanntesten Badeorten an der thyrrenischen Küste. Der feinsandige Strand ist eingebettet in eine pittoreske Felsenlandschaft und auch der Ort selbst ist einen Besuch wert. Noch etwas weiter südlich liegt der ebenfalls sehr schöne Badeort Sperlonga, dessen weißgekalkten Häuser pittoresk an einem Hang liegen. Sehenswert ist hier auch die Höhle des römischen Kaisers Tiberius, der in dieser Grotte gerne seine Orgien gefeiert hat.

Terracina

Wenn ihr Lust auf Surfen oder Wellenreiten habt, ist der Strand von Sabaudia die richtige Wahl. Er liegt ca. 100 km von Rom entfernt, in der Nähe von Terracina. Er bietet hervorragende Windverhältnisse und eine großes Angebot an Verleihstationen. Im Norden Roms liegt der Strand von Santa Marinella, der mit dem Zug oder mit dem Auto in knapp einer Stunde zu erreichen ist. Es gibt dort auch einen ganz hübschen Fischer- und Yachthafen mit vielen Restaurants.

Lago di Bracciano

Wenn ihr zum Baden nicht unbedingt ans Meer fahren wollt, gibt es am Lago di Bracciano tolle Bademöglichkeiten. Vom Zentrum aus sind es nur 35 km bis Vigna di Valle am Südufer, wo die Bademöglichkeiten am besten sind. Auch Windsurfen ist hier möglich. Um den See führt eine fast 40 km lange Uferstraße, die sich gut für eine Radtour eignet.

praktische Informationen

Da Italien zur EU gehört, reicht für eine Einreise ein gültiger Personalausweis. Die beste Reisezeit ist eigentlich immer. Im August kann es allerdings sehr heiß werden und die römischen Einwohner sind größtenteils am Meer. Dafür kann es bereits im März/April schon sehr angenehme Temperaturen haben, die bis in den Oktober/November anhalten können. Dezember, Januar und Februar sind auch in Rom die kühlsten Monate, aber nicht so kalt wie in Deutschland. Außerdem haben diese Monate den Vorteil, dass es selbst in Rom dann etwas ruhiger zugeht, weil weniger Besucher in der Stadt sind.

Die Netzspannung in Italien beträgt 220/230 Volt. Es gibt jedoch Unterschiede bei den Steckern beziehungsweise den Steckdosen. Verwendet werden Steckdosen vom Typ F und vom Typ L. Beide können aber mit Euro Steckern (Typ C) benutzt werden. Für Schukostecker müsst ihr einen Adapter haben. Den bekommt ihr in der Regel im Hotel oder in Elektrogeschäften und teilweise auch in Supermärkten.

Bargeld solltet ihr nicht in größeren Mengen mit euch herum tragen. Rom ist ein gutes Pflaster für Taschendiebe, wie jede gut besuchte Metropole dieser Welt. Ihr könnt fast überall mit Kreditkarte bezahlen. Geldautomaten gibt es auch genug.

Noch ein Tipp: Öffentliche Toiletten sind in ganz Italien und auch in Rom äußerst rar. Und wenn sie vorhanden sind, sind sie nicht immer die Hot Spots der Stadt. Die meisten Kaffeebars, die es an jeder Ecke gibt, haben eine Toilette. Die sind aber nicht öffentlich. Am besten bestellt ihr einen Espresso, der auch in Rom nur um einen Euro kostet. Dann seid ihr Gast und somit hat niemand etwas dagegen, dass ihr die Toilette benutzt.

Hoteltipps in Rom

Sehenswürdigkeiten Rom

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