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So bleibt das gute Urlaubsgefühl

So bleibt das gute Urlaubsgefühl

Die Ruhe bewahren!

Schön war’s. Aber nun ist der Urlaub vorbei. Leider, leider! Zurück geht’s in den Alltag. Könnte man die Erholung doch nur konservieren – sie würde einem Flügel anheften und durch so manch schweren Tag tragen. Das geht aber nicht. Dennoch kann man ein paar Dinge tun, um das gute Gefühl so lang wie möglich zu bewahren. Wir sagen welche.

Es ruhig angehen lassen
Prioritäten setzen! Selbst wenn Beruf, Schule und sonstige  Verpflichtungen sofort wieder kräftig an einem zerren – ruhig bleiben! Den Mut aufbringen „Nein“ zu sagen und sich nicht gleich von allem und jedem vereinnahmen zu lassen. Eins nach dem anderen. Was man morgen besorgen kann, sollte man in diesem Fall auch erst morgen besorgen.

Schnell den nächsten Urlaub buchen
Manche Menschen denken bereits im Urlaub schon an den nächsten. Wohin könnte es gehen? Wollen wir gar hierher zurückkehren, wo es doch so perfekt ist? Eine heimliche Entscheidung für das nächste Reiseziel fällt bei einigen. Das ist gar nicht so verkehrt, denn die Zeit, die andere später mit Abwägungen und umständlichen Recherchen verbringen, bleibt allen bereits Entschlossenen für die Vorfreude. Wer den Vorfreudevorsprung nutzt, gewinnt Zeit für andere schöne Unternehmungen.

Kurzurlaub buchen
Nach einem großen Urlaub dauert es gewöhnlich eine Weile bis der nächste ansteht. Damit die Ungeduld nicht zu groß und die Zeit des Wartens nicht zu lang wird, könntet ihr für die nächsten Monate einen Kurzurlaub ansteuern. Ein  Wochenendtrip in eine schöne Stadt, Wellnesstage in einem Landhotel. Egal wohin und was – Tapetenwechsel tun gut. Man kommt zurück mit frischen Kräften und neuen Ideen.

Der Urlaubsgeschmack
Gerüche erinnern uns intensiv an die Vergangenheit. Sie beleben zurückliegende Eindrücke und wecken vergessene Gefühle. Eine bestimmte Creme, der Duft von Pflanzen, das Aroma der Citronella-Kerze, die am Abend die Moskitos abschrecken sollte. Duftkerzen, Aromaöle oder Kosmetika mit vertrauten Geruchsnoten bringen das Urlaubsfeeling zurück.

Lavendel

Gerüche wecken Erinnerungen

Oft trinken und essen wir im Urlaub Dinge, die zuhause gewöhnlich nicht auf den Tisch kommen. Kauft euch diese Getränke oder Speisen – etwa in Spezialitätengeschäften oder stöbert sie in Supermarktregalen auf. Die exotischen Extras versetzen euch zurück in Taverne, Creperie oder Pizzeria. Kocht was ihr im Urlaub gern gegessen habt. Auch gut: Essen gehen zum Griechen, Italiener oder Spanier.

Musestunden und Auszeiten einlegen
Sind die Energietanks voll verleitet das zum Übermut. Bei nächster Gelegenheit wird das gesamte Pulver verschleudert und dann wundert man sich, dass man in Null Komma Nix schon wieder Urlaub braucht. Wenn der Job aufzehrt oder der Alltag mit Kindern die Substanz abbaut, helfen Auszeiten. Und zwar solche, die man zeitlich genau bestimmt. Auszeiten die man auch als Pausen begreift sind wichtig. Mit mal-kurz-auf’s-Sofa-setzen ist es nicht unbedingt getan. Nehmt euch bewusst mehrere Stunden Zeit für einen umfassenden Saunabesuch, einen ausgiebigen Wald- oder Parkspaziergang, Sport oder das Lieblingsbuch. Wer Kinder hat, organisiert die Auszeiten mit Hilfe von Verwandten, Nachbarn oder Babysittern.

Urlaubskontakte pflegen
Pflegt den Kontakt zu Leuten mit denen ihr verreist seid oder die ihr im Urlaub kennengelernt habt. Vielleicht ergeben sich daraus neue Perspektiven und Bekanntschaften in eine andere Stadt. Oder man organisiert einen gemeinsamen Revival-Abend mit griechischem, italienischem oder karibischem Buffet und schwelgt dabei in Erinnerungen.

Urlaubsfotoalbum gestalten
In Zeiten der Digitalfotografie landen die Fotos auf dem Computer, dort sieht man sie an, bevor sie letztlich in den Fotodatenmassen untergehen. Das war’s. Schade um die gute alte Zeit, als man eine Woche auf die Entwicklung der Urlaubsfotos warten musste, schließlich neugierig zum Fotofachhandel lief, um den Schatz Foto für Foto durchzusehen.
Druckt euch die schönsten Urlaubsbilder aus oder lasst sie entwickeln. Gestaltet ein Urlaubsfotoalbum. Ein Album durchzublättern ist auch Jahre später noch tausendmal eindrucksvoller als die Bilder auf dem Computerbildschirm durchzuklicken.

So bleibt das gute Urlaubsgefühl

Hippielook auch im Büro

Urlaubsklamotten tragen
Es gibt Studien darüber, dass man im Urlaub eine andere Identität annimmt. Man ist dann eben im Urlaub, ist locker und gelöst und kleidet sich auch dementsprechend.

Sprachkurs
Es passiert immer wieder: die unsouveräne Bestellung im Restaurant. Wie war das noch gleich „Por favor oder per favore?“ – nicht zum Aushalten. Kaum hat man die Unterschiede einigermaßen drauf, kehrt man zurück nach Hause und vergißt, was man gelernt hat. Schade, dann wird das im nächsten Urlaub auch nicht besser. Warum nicht endlich mal den lange schon geplanten Sprachkurs in die Tat umsetzen? Auch ein Sprachkurs von CD bereichert den Vokabelschatz und erleichtert das lockere Plaudern oder zumindest das Bestellen im Restaurant.

Über Cornelia Scheffler

Ich schreibe über das Reisen, andere Länder, Orte und Kulturen. Ich teile tolle Erlebnisse mit Euch und plaudere manchmal aus dem 5vorflug-Nähkästchen.
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