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Der neue Trend am Strand: Die Hamamtücher

Badetücher aus Frottee waren gestern. Heute sind Hamamtücher. Neben wundervollen, meist zarten Farben und Farbkombinationen überzeugen sie durch ihre einmalige Leichtigkeit. Eine Erfolgsgeschichte: Vom Hamam an den Strand.

Hamamtücher, der Trend am Strand

Der Trend am Strand

Vergesst die schweren, von Sand und Salz satten Badetücher. Im Heimreisegepäck wiegen sie locker noch mal 5 Kilogramm mehr und nehmen eine Menge Platz weg. Jetzt kommen die Hamamtücher oder Hamamtowell oder auch Pestemal (Peshtemal) genannt.

Dezent schmiegen sie sich in jede Kofferecke. Sie trocknen schnell und sind leicht. Am Strand fallen sie auf, weil sie anders sind. Das Spiel der Farben auf den feinen Baumwollstoffen ist diskret und doch sonnig. An den Querseiten baumeln Fransen. Ihre Luftigkeit passt perfekt zu unbeschwerten, glücklichen Strandtagen.

Die klassischen Hamamtowells sind aus Baumwolle oder Leinen. Die Anfänge führen uns in das traditionelle Hamam, das türkische Dampfbad. Dort schwangen die Männer das Tuch elegant um die Hüften, die Frauen banden es um den Oberkörper. So bekleidet betrat man den marmorierten Raum, schwitzte und atmete entspannt die feuchte Wärme. Anschießend unterzog man sich einer kräftigen Wäsche mit viel Schaum. Das türkische Bad war ein Ort der Erholung und Reinigung, aber auch der Begegnung.

Hamam Towell sind nicht zu verwechseln mit den farbenfrohen Hippie-Sarongs, die man von Asien oder Ibiza kennt. Im Unterschied zu diesen, saugen die Hamam Tücher Feuchtigkeit rasch auf. Wer also frisch gebadet aus Meer oder See steigt, wickelt sich darin ein und ist ruckzuck trocken.

Das Hamamtuch – ein Vielseitigkeits-Wunder: Saunatuch, Pareo, Strandlaken und Handtuch.

Über Cornelia Scheffler

Ich schreibe über das Reisen, andere Länder, Orte und Kulturen. Ich teile tolle Erlebnisse mit Euch und plaudere manchmal aus dem 5vorflug-Nähkästchen.
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