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Reisebericht – Bali, Lombok und die Gili Inseln (2 Wochen Indonesien)

Das war meine Traumreise im Frühjahr 2013

Ich wollte schon immer mal nach Bali, spätestens seit dem Bucherfolg „Eat, Pray, Love“, welcher auch mit Julia Roberts verfilmt wurde und in dem  ein Teil der Handlung auf dem indonesischen Inselstaat spielt. Genau sechs Monate vor geplanter Abreise haben wir gebucht, denn bei so einer Fernreise ist sicher sicherer. Mit Ethiad ging es im März ab Düsseldorf Richtung Indonesien, genauer Jakarta, die Hauptstadt. Ein Shuttlebus brachte uns zum Flughafen für interne Flüge und schon ging es weiter, direkt nach Denpasar. Leider war es schon dunkel, so dass man nicht viel vom spektakulären Einflug übers Meer sehen konnte, denn so nah am Äquator, geht die Sonne immer pünktlich um 18:00 Uhr unter.
Mit einem Taxi ging es direkt nach Sanur in unser Hotel, das nur 15 Minuten entfernt und direkt am Meer lag. Geschafft von der Reise, aber neugierig auf das Land und seine Leute, unternahmen wir noch einen späten Strandspaziergang und aßen in einem der Restaurants, direkt mit Meerblick, die ersten einheimischen Spezialitäten Satay Spieße und einen Tempeh Burger. Teuer ist es auf Bali nicht, vor allem in der Nebensaison kann man auch bei Hotels eine Menge Reisekosten sparen. Ein Essen bekommt man schon für 2 Euro und ein gutes Hotelzimmer für 20 Euro.
Am nächsten Morgen erkundeten wir das Hotel und unser Zimmer. Was man abends gar nicht richtig bemerkt hatte war, dass unser Zimmer eigentlich eher ein eigener kleiner Bungalow mit offenem Bad war und das ganz im balinesischem Stil gestaltet. Von Sanur aus buchten wir einen kleinen Motorroller, oder auch Möff, wie wir es liebevoll nannten. In unserem Urlaub auf Bali haben wir mit dem Möff so einiges erlebt und fast jede Ecke der wunderschönen Insel erkundet.
Wir waren gleich am ersten Tag auf einem Ausflug nach Jimbaran, einem perfekten Spot für Surfer und in Uluwatu, wo es zum Abendbrot einen unvergesslichen Sonnenuntergang gab. Den nächsten Tag haben wir uns die eher touristischen Gegenden wie Kuta und Legian angesehen. Perfekt, wenn man etwas shoppen oder länger Abends ausgehen möchte. Von Kuta buchten wir einen 5 Tages Trip zu den Gili-Islands, die kleinen vorgelagerten Inseln von Lombok, der rechten Nachbarinsel von Bali.
Wir wurden am nächsten Morgen von unserem Hotel in Sanur abgeholt und zur Fähre gebracht, die in 4 Stunden Überfahrt im Süden von Lombok festmachte. Ein Taxifahrer brachte uns direkt nach Senggigi, ein kleiner muslimischer Ort direkt am Meer auf der westlichen Seite der Insel. Hier blieben wir eine Nacht in einem wunderschönen Hotel mit eigenem Restaurant, wo wir die nächsten indonesischen Highlights probierten, GadoGado und Red Snapper, eine Art bunter Salat mit Ei, Tofu und Tempeh und ein sehr beliebtes indonesisches Fischgericht, meistens gegrillt. Am darauffolgenden Tag ging es zum Hafen bzw. dem Bootableger, wo man reichlich Handeln musste, um noch ein Boot auf die erste der 3 Gili Inseln zu bekommen.
Wir waren die einzigen, die an diesem Nachmittag nach Gili Air gebracht wurden, sollten aber nicht enttäuscht werden. Die Anlandung am Strand war wie ein Bild aus dem Film „The Beach“: wir sprangen vom Boot und es legte zur gleichen Zeit wieder ab. Da standen wir an einem menschenleeren Strand bei untergehender Sonne – traumhaft. Nach unserem Reiseführer gingen wir den Strand einige Meter aufwärts bis wir zu unserem gebuchten Hotel kamen. Ein wunderschöner Bungalow, direkt im Grünen aber auch nur wenige Meter bis zum Strand, stand schon für uns bereit. Wir legten kurz unser Gepäck ab und sprangen sofort in die lauwarmen Fluten. Der Anblick war einfach unvergesslich.
Der nächste Morgen begann damit eine Schnorchel-Ausrüstung mit Flossen zu besorgen, denn die Gilis sind für die Vielfalt ihrer Unterwasserwelt berühmt. Auch hier blieb uns sage und schreibe der Atem weg, gleich 3 Schildkröten am ersten Tag, Seegurken, Muränen und viele anderer tolle Rifffische haben wir gesehen. Auf Gili Air blieben wir noch eine zweite Nacht, da es uns so gut gefiel.Gili Air
Aber wir hatten noch 2 Inseln vor uns, als nächste Gili Meno, die kleinste und am wenigsten bewohnte. Wieder wurden wir mit einem Taxiboot abgesetzt und marschierten mit unserem Reiseführer zum Hotel. Diesmal hatten wir nicht vorgebucht, aber da es noch Nebensaison war, war dies auch kein Problem. Auf Gili Meno ist alles sehr einfach und nicht sehr touristisch. Man isst in den traditionellen Warungs, kleine aufgebaute Restaurants im Freien, oft mit toller Atmosphäre und super leckerem Essen. Hier sollte man auf die Schärfe des Essens achten und den Koch freundlich um weniger scharfes Essen bitten, falls gewünscht.
Am nächsten Tag ging es auch schon weiter nach Gili Trawangan. Hier buchten wir ein wirklich traumhaftes Hotel auf Stelzen etwas weiter ab vom vielen Trubel, aber sehr nah am Wasser. Die typisch balinesische Art zog sich durch die ganze Anlage und man konnte sich hier richtig wohlfühlen. Trawangan hat aber auch ganz andere Gesichter, vor allem nachts. Hier ist eine Bar an die nächste gebaut und es gibt viel Live-Musik. Gutes Essen überall, vor allem Fisch und Meeresfrüchte und auch auf Taucher scheint man sich hier spezialisiert zu haben. Wir sind beim Schnorcheln geblieben, da man bereits so viel sehen konnte und auch den Meeresbewohnern ganz nah zu sein schien.Gili Meno

Von Gili Trawangan ging es dann auch schon zurück nach Bali und zum Flieger in die Heimat. Dieser Urlaub wird mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben, denn so viele verschiedene kulturelle Eindrücke, Natur und verschiedene kulinarische Köstlichkeiten haben sich mir in einem einzigen Urlaub noch nie geboten.

Wichtige Reisetipps zum Schluss:
Die beste Reisezeit ist genau nach der Regenzeit, also noch vor der Hauptsaison im April. Wichtig für alle Indonesien-Neulinge ist der richtige Impf-und Mückenschutz. Ich schwöre dabei selbst auf „No-bite“, jedoch gibt es auch günstigere Sprays. Helle kurze Sachen sowie ein Stück Seife sollten im Reisegepäck dabei sein. Auch ein Moskitonetz sollte nicht fehlen. Indonesien, speziell Bali und Lombok, ist eher ein Ziel für Rucksackreisende, da es oft schwierig ist mit Koffern voranzukommen. Wer eigene Schnorchelsachen mitbringt, wird nicht enttäuscht werden, allerdings gibt es auf den Gili Inseln an fast jeder Ecke eine Möglichkeit zum Ausleihen.Surfer Spot Bali

3 Kommentare

  1. Ich fliege demnächst hin – freue mich rieeeesig!!

  2. Bali ist der absolute Hammer, da will ich unbedingt wieder hin. War letztes Jahr im Sommer 4 Wochen dort, kann ich nur empfehlen!

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