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Die schönsten Nationalparks in den USA

Kaum ein anderes Land ist so bekannt für die Schönheit seiner Nationalparks wie die USA. Farbenfrohe Canyons, riesige grüne Wälder und in allen Blaufacetten schimmernde Flüsse und Seen – die Naturschönheiten der USA sind immer einen Besuch wert. Insgesamt gibt es knapp 60 Nationalparks in den USA. Diese umfassen eine Fläche von 210 000 km² und könnten nicht unterschiedlicher sein. Im Süden der USA liegt zum Beispiel die faszinierende Sumpflandschaft der Everglades mit ihren Mangrovenwäldern in denen Alligatoren leben, im Yosemite National Park in dem Bundestaat Kalifornien kann man beeindruckende Wasserfälle bewundern und den Blick in den farbenprächtigen Grand Canyon wird man nicht so schnell wieder vergessen. 

Unser Tipp: Nationalpark Pass
Die Nationalparks in den USA stehen nicht nur unter Naturschutz, sie werden auch besonders gepflegt und Ranger kümmern sich um den Erhalt der Gebiete. So muss man als Besucher eine Eintrittsgebühr bezahlen. Wenn ihr bei eurer Reise in den USA gleich mehrere Nationalparks besuchen wollt, lohnt sich ein Kauf eines Nationalpark Passes. Mit dem National Parks and Federal Recreational Lands Pass, oftmals auch ATB abgekürzt oder Annual Pass genannt, habt ihr ein Jahr lang die Möglichkeit alle Nationalparks für die Pauschale von knapp 80 Dollar zu besuchen. Der Pass kann an allen Eintrittshäuschen oder beim Besucherzentrum aller Nationalparks erworben werden. Praktischer Weise deckt er nicht nur den Eintritt für eine Person, sondern für den Passinhaber sowie für 3 weitere Mitreisende in einem Autos oder Wohnmobil. Wenn ihr ohne ein Auto den Nationalpark besuchen wollt, zum Beispiel mit dem Fahrrad oder Motorrad, gilt der Eintritt für den Passinhaber sowie 3 weiteren Personen über 16 Jahren, da Kinder und Jugendliche keinen Eintritt für die Nationalparks bezahlen müssen. Zu beachten ist jedoch, dass der Pass nicht übertragbar ist. Die Person von euch, auf die der Pass ausgestellt ist, muss immer bei dem Besuch dabei sein. 

Yellowstone National Park – vulkanische Landschaft

Der Yellowstone Nationalpark wurde schon im Jahre 1872 gegründet und ist der damit der älteste Nationalpark der Welt. Zudem gehört er seit dem Jahr 1978 zum UNESCO Weltnaturerbe. Der Name Yellowstone ist auf den Fluss Yellowstone, einem Ableger des Missouri Rivers, zurückzuführen und umfasst knapp 9000 km². Er liegt im Nordwesten der USA größtenteils in dem Bundestaat Wyoming. Der Nationalpark ist Teil der Rocky Mountains und befindet sich auf durchschnittlich 2500 m über dem Meeresspiegel. 
Weltbekannt ist er vor allem für seine vulkanisch geprägte Landschaft – überall im Park befinden sich Geysire, Fumarolen, Schlammtöpfe und heiße Quellen. Im Yellowstone Nationalpark gibt es allein knapp 10.000 heiße Quellen, das sind ungefähr 60 Prozent aller weltweit existierenden. Auch über 300 Geysire sind überall im Park verteil, die bekanntesten und sehenswertesten sind unter anderem der Geysir Old Faithful und der Steamboat Geysir, die sich in regelmäßigen Abständen mit einer Meterhohen Wassersäule bemerkbar machen. Grund für diese faszinierende vulkanogene Landschaft ist der Yellowstone Vulkan. Vor knapp 640.000 Jahren entstand die Caledra über der Magmakammer, die heute Nationalparkgebiet ist. Mit einer Magmakammer von 80 km Länge und 40 km Breite gehört der Yellowstone Vulkan zu den Supervulkanen und ist der größte dieser Art auf dem amerikanischen Kontinent. Doch nicht nur landschaftlich ist der Yellowstone Nationalpark definitiv einen Besuch wert, auch viele Tiere leben in dem Park: So kann man unter anderem im Yellowstone Nationalpark Wapiti-Herden, Bisons, Elche, Bären und Greifvögel bewundern. 

Yellowstone nationalpark Yellowstone nationalpark
tierwelt yellowstone nationalpark tierwelt yellowstone nationalpark
Geysire Yellowstone nationalparl Geysire Yellowstone nationalparl

 

  • Eintritt: 25 Dollar pro Fahrzeug, 20 Dollar pro Motorrad, 12 Dollar pro Person ohne Auto (gilt für 7 Tage)
  • beste Reisezeit: Der Yellowstone Nationalpark kann ganzjährig besucht werden. Lohnenswert ist der Mai und Juni, wenn alles blüht und viele Jungtiere zu sehen sind so wie auch der Herbst, wenn die bunte Blätterverfärbung dem Park in ein Farbenmeer taucht.
  • Transport vor Ort: Der Park kann mit dem Auto, Motorrad oder auch Bus besucht werden. Es gibt auch vor Ort geführte Touren. Zudem kann man mit dem Fahrrad durch den Park fahren und es gibt zahlreiche Wanderwege innerhalb des Parks.
  • Übernachtung: Innerhalb des Parks gibt es eine kleine Anzahl an Hotels sowie Campingplätzen. Eine Reservierung ist empfehlenswert. Auch außerhalb des Parks lassen sich viele Übernachtungsmöglichkeiten für jedes Budget finden.

Grand Canyon National Park – atemberaubende Schluchtlandschaft

Grand Canyon in den USA

 

Der Grand Canyon steht nicht nur unter dem besonderen Schutz des UNESCO-Weltnaturerbes, sondern gehört auch zu einem der größten Naturwunder unserer Erde. Der Colorado River schuf über Millionen Jahren eine zum Teil bis zu 1,6 km tiefe Schlucht ins Gestein des Colorado-Plateaus, die sich auf 446 km erstreckt. Das Gebiet rund um die Schlucht wurde zum Nationalpark erklärt, um es so besser schützen zu können. 
Der Grand Canyon National Park liegt im Norden des Bundesstaates Arizona. An beiden Seiten des Canyons führt eine Straße entlag, es gibt jedoch keine Brücke, die das Nord- und Südufer miteinander verbindet. Die einzige Möglichkeit auf die andere Seite zu gelangen ist bei Lees Ferry, Page und am Hoover Damm. Der Canyon ist in drei Zonen aufgeteilt: der Südrand, der Nordrand und die innere Schlucht. Vor allem der Südrand ist bei Besuchern sehr beliebt. Entlang des Canyons liegen zahlreiche Aussichtsorte, die ein unvergessliches Panorama in die Schlucht bieten. Wenn ihr den Nationalpark zu Fuß erkunden wollt, bieten sich viele gut ausgebaute Wanderwege an. Ein besonderes Erlebnis ist auch der Grand Canyon Sky Walk, eine Brücke aus Stahl und Glas von der man einen atemberaubenden Rundblick über den Grand Canyon und den Colorado River hat. Zudem gibt es die Möglichkeit den Canyon vom Wasser aus kennenzulernen, bei einer Wildwasserfahrt. Auch ein Helikopterflug über den Canyon ist möglich. 

  • Eintritt: 30 Dollar pro Fahrzeug, 25 Dollar pro Motorrad, 15 Dollar pro Person ohne Auto (gilt für 7 Tage)
  • beste Reisezeit: Der Grand Canyon Nationalpark ist vor allem im Sommer, im Frühling und im Herbst eine Besuch wert. Im Winter können die Temperaturen relativ niedrig sein, jedoch sind dann nicht so viele Besucher vor Ort.
  • Transport vor Ort: Der Park kann mit dem eigenen Auto befahren werden, jedoch gibt es einige Abschnitte die für private Autos gesperrt sind. Die kostenlosen Shuttle-Busse des Parks sind eine gute Alternative, da diese auch die gesperrten Abschnitte abfahren. Außerdem besteht die Möglichkeit im Park zu wandern oder diesen mit dem Fahrrad zu erkunden.
  • Übernachtung: Innerhalb des Parks gibt es eine kleine Anzahl an Hotels sowie Campingplätzen. Diese können vergleichsweise teurer ausfallen als außerhalb des Parks.

Yosemite National Park – unberührte Natur

Auch der Yosemite National Park steht unter dem Schutz der UNESCO und ist vor allem für seine Farbenvielfalt des Gesteins, die Wasserfälle und Bäche, die Riesenmammutbäume und die Artenvielfalt im Park bekannt.
Er liegt im Bundesstaat Kalifornien, knapp 300 Kilometer östlich von San Franzisco. Das Yosemite Nationalparkgebiet umfasst knapp 3000 km2 entlang der westlichen Sierra Nevada. 
Der Yosemite National Park bietet einer Vielfalt an Lebewesen den perfekten Lebensraum. Aufgrund des sensiblen Ökosystems wurde das Gebiet im Jahre 1890 unter Naturschutz gestellt und ist somit einer der ältesten Nationalparks der USA. Vor allem die enormen Höhenunterschiede im Park, von 600 m bis fast 4.000 Metern über den Meeresspiegel bestimmen die natürliche Vielfalt, die sich im Park finden lässt. Sehenswert sind vor allem die knapp 1.000 m hohen Granitwände, die sich im Valley emporstrecken. Dazwischen liegen viele Wasserfälle, fünf davon fallen sogar mehr als 300 Meter in die Tiefe. Der wohl bekannteste ist der Yosemite Fall, der über mehrere Stufen 800 Meter ins Tal herabfällt. So gilt er als der höchste Wasserfall der USA und sogar der vierthöchste der Welt. Beeindruckend sind auch die Mammutbaumwälder, die bis zu 3.000 Jahre alt sind.

Landschaft yosemite nationalpark Landschaft yosemite nationalpark
Mammutbaum Yosemite nationalpark Mammutbaum Yosemite nationalpark
wasserfall yosemite nationalpark wasserfall yosemite nationalpark
yosemite nationalpark winter yosemite nationalpark winter

 

  • Eintritt: 20 Dollar pro Fahrzeug, 10 Dollar pro Motorrad, 10 Dollar pro Person ohne Auto (gilt für 7 Tage)
  • beste Reisezeit: Der Park kann ganzjährig besucht werden. Die Sommermonate im Yosemite National Park sind meist warm und trocken. Auch in den Frühlingsmonaten und Herbstmonaten bleibt es relativ regenarm. Im Winter fallen die meisten Niederschläge, zu der Zeit sollte man vorher das Wetter beobachten und danach planen.
  • Transport vor Ort: Der Park kann mit dem eigenen Auto befahren werden. Außerdem besteht die Möglichkeit im Park zu wandern oder diesen mit dem Fahrrad zu erkunden.
  • Übernachtung: Innerhalb des Parks gibt es eine kleine Anzahl an Hotels sowie Campingplätzen. Diese können vergleichsweise teurer ausfallen als außerhalb des Parks, es lohnt sich in den kleinen Städten rund um den Park zu schauen.

Everglades National Park – der Fluss aus Gras

Der Everglades National Park umfasst den südlichen Teil der Everglades, ein tropisches Marschland im Süden des Bundesstaates Florida. Das sensible Ökosystem der Everglades steht nicht nur unter dem Schutz des UNESCO-Weltnaturerbes sondern steht auch immer wieder auf der Liste der besonders gefährdeten Naturräume auf der Welt. Die indigene Bevölkerung Nordamerikas nannten das Gebiet einst Pa-hay-okee, übersetzt bedeutet dies Fluss aus Gras. Auch wenn man beim ersten Betrachten vielleicht denkt, man sei in einer Sumpflandschaft, befindet sich in den Everglades ein sehr langsam strömender Fluss. Im Sommer ist das Feuchtgebiet des Flusses enorm ausgeweitet, im Winter hingegen an vielen Stellen ausgetrocknet. 
Über 6.000 km2 Fläche umfasst das Nationalparkgelände der Everglades. Wenn ihr hier durch den Sumpf wandert solltet ihr die Ohren und Augen spitzen. Das feuchtwarme Klima bietet die idealen Lebensbedingungen für Alligatoren und Krokodile, aber auch viele seltene Vogelarten wie Komorane und Anhingas leben im Dickicht der Everglades. Nicht selten kann man diese beim Wandern durch den Park beobachten. Auch auf dem Wasser kann man den Park erkunden. Es gibt die Möglichkeit Bootsfahrten durch das unüberschaubare Netz von Wasserwegen und Mangroven zu unternehmen, nicht selten sieht man dabei Krokodile auftauchen oder am seichten Ufer liegen.

Krokodil everglades Krokodil everglades
Everglades nationalpark Everglades nationalpark
Flussfahrt everglades nationalpark Flussfahrt everglades nationalpark

 

  • Eintritt: 25 Dollar pro Fahrzeug, 20 Dollar pro Motorrad, 8 Dollar pro Person ohne Auto (gilt für 7 Tage)
  • beste Reisezeit: Der Park kann ganzjährig besucht werden. Jedoch kann es gerade in den Sommermonaten sehr warm werden, was noch einmal durch die hohe Luftfeuchtigkeit verstärkt wird. In den Wintermonaten sind die Temperaturen ein wenig milder, vor allem für Wanderer ist dies die beste Reisezeit für einen Besuch der Everglades.
  • Transport vor Ort: Der Park kann mit dem eigenen Auto befahren werden. Außerdem besteht die Möglichkeit im Park zu wandern, diesen mit dem Fahrrad zu erkunden oder mit einem Boot bzw. Kanu auf dem Wasser durch den Park zu fahren.
  • Übernachtung: Innerhalb des Parks gibt es eine kleine Anzahl an Campingplätzen. Andere Unterkünfte gibt es nur wenige, doch die Städte Miami, Fort Lauderdale, Naples und Marco liegen in unmittelbarer Nähre zum Nationalpark.

Bryce Canyon National Park – bizarre Felsformationen

Eigentlich ist der Name des Bryce Canyon Nationalparks irreführend, denn durch einen Fluss wurden die bunten Felsformationen des Parks nicht geschaffen. Vielmehr ist ein Zyklus aus Frost- und Tauperioden für die Entstehung der einzigartigen Felsen verantwortlich. Der Bryce Canyon National Park liegt im Südwesten des Bundesstaates Utah auf knapp 2400 Metern. Die indigene Bevölkerung nennt diese Gegend übersetzt als „Rote Felsen, die wie Männer in einem Canyon stehen“. Schon seit jeher ist dieser Ort mit Legenden bestückt und irgendwie wirkt dieser noch heute unwirklich. 
Oftmals wird die Landschaft des Bryce Canyon Nationalparks auch mit einem Amphitheater verglichen. In diesem Amphitheater aus Stein wird die Kraft eines der elementarsten Naturschauspiele deutlich: Die Kante des Plateaus ist seit Jahrhunderten der Erosion ausgesetzt und hinterließ säulenartige Felsen, die bis zu 60 m hoch aus der Erde herausragen. Ein wahrer Augenschmaus, denn diese sogenannten Hoodoos aus Basalt und Sandgestein erleuchten in Rot-, Gelb- und Brauntönen durch Eisenoxid. Manganoxid kommt ebenfalls in dieser Gegend häufig vor und gibt ihr eine kontrastreiche Farbe die an den lila Ton von Lavendel erinnert. 

  • Eintritt: 30 Dollar pro Fahrzeug, 25 Dollar pro Motorrad, 15 Dollar pro Person ohne Auto (gilt für 7 Tage)
  • beste Reisezeit: Der Park ist ganzjährig geöffnet. Doch können gerade die Winter sehr kalt werden und es kann zu Straßensperren kommen durch starken Schneefall. Im Sommer steigt das Thermometer auf teilweise 27 Grad Celsius an und es treten ab und an Sommergewitter auf.
  • Transport vor Ort: Der Park kann mit dem eigenen Auto befahren werden. Außerdem besteht die Möglichkeit im Park zu wandern oder diesen mit dem Fahrrad zu erkunden. Auch kostenlose Shuttlebusse verkehren im Park.
  • Übernachtung: Innerhalb des Parks gibt es eine kleine Anzahl an Campingplätzen und Hotels. Eine Reservierung ist aufgrund des begrenzten Angebotes Empfehlenswert.

Joshua Tree Nationalpark – fast 1000 Jahre alte Bäume inmitten von bizarren Felsen

joshua tree Nationalpark in den USA

Wie der Name des Nationalparks schon erahnen lässt, ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten des Parks der Joshua Tree. Diese Bäume sind knapp 900 Jahre alt und lassen sich überall in der kargen Landschaft des Joshua Tree Nationalpark finden. Der Park liegt im Süden des Bundestaates Kaliforniens und erstreckt sich vom Pinto Basin bis zu den Gipfeln des Quail Mountain. 
Auf den circa 3.200 km2 Parkfläche begeistern aber nicht nur die steinalten Bäume den Besucher. Die Landschaft ist zwar karg, ja fast wüstenähnlich, jedoch bietet sie bei genauerem Hinsehen einer Vielzahl an Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum. So lassen sich im Joshua Tree Nationalpark neben den faszinieren Joshua-Bäumen auch Kakteen, Palo Verden und Pinion Pines finden. Auch Wildtiere kann man im Joshua Tree Nationalpark beobachten: Vor allem im Frühling und Sommer sind Herden an Wüsten-Dickhornschafen in der bizarren Landschaft unterwegs. Sie wurde einerseits durch starke Winde und Regengüsse geformt und ist durch Magma, welches sich unter der Erdoberfläche abkühlte, entstanden. Im Laufe der Zeit entstanden so das heutige Bild: Meterhohe Granitmonolithe die teilweise wie verloren herumstehen.

  • Eintritt: 25 Dollar pro Fahrzeug, 12 Dollar pro Motorrad, 12 Dollar pro Person ohne Auto (gilt für 7 Tage)
  • beste Reisezeit: Der Park ist ganzjährig geöffnet. Die beste Reisezeit liegt in den Wintermonaten, da es dann nicht so heiß ist wie im Sommer. Aber auch das Frühjahr hat seinen Reiz: Dann erblüht die Wüste und überall überdecken Blumenteppiche die karge Landschaft.
  • Transport vor Ort: Der Park kann mit dem eigenen Auto befahren werden. Außerdem besteht die Möglichkeit im Park zu wandern oder diesen mit dem Fahrrad zu erkunden.
  • Übernachtung: Innerhalb des Parks gibt es keine Hotels, jedoch ein paar Campingplätze. Eine Reservierung ist aufgrund des begrenzten Angebotes Empfehlenswert.

Death Valley Nationalpark – eine Landschaft der Extreme

Beim Death Valley Nationalpark ist der Name Programm: Die Wüste gilt als die heißeste, trockenste und die tiefste des Amerikanischen Kontinents. Der Death Valley Nationalpark ist Teil der Mojave-Wüste, die knapp 12.000 km² Nationalparkfläche liegen zum größten Teil in dem Bundestaat Kalifornien. 

Vor circa 3 Mio. Jahren begann in dieser Gegend die Oberfläche zu brechen und schuf so eine Berg- und Tallandschaft die durchaus abwechslungsreich ist. So kann man im Death Valley schneebedeckte Bergkuppen ebenso erspähen wie auch Sanddünen und farbenfrohe Canyons. Obwohl die Landschaft auf den ersten Blick vielleicht öde erscheinen mag, wachsen hier mehr als 1.000 verschiedene Pflanzenarten. Auch ist der Name Death Valley nicht unbedingt passend. Im Jahre 1849 durchquerten Siedler und Goldsucher diese Landschaft. Sie gaben der Landschaft den Namen Death Valley, obwohl auf der erschöpfenden 3 Monate dauernden Tour nicht unbedingt viele Menschen starben. Ganz im Gegenteil, nur eine Person kam auf dem Weg ums Leben. Passender ist da die Bezeichnung der indigenen Bevölkerung, die in dieser Gegend schon seit 9.000 Jahren siedelten: in Flammen stehender Boden. 

  • Eintritt: 25 Dollar pro Fahrzeug, 20 Dollar pro Motorrad, 7 Dollar pro Person ohne Auto (gilt für 7 Tage)
  • beste Reisezeit: Der Park ist ganzjährig geöffnet. Grundlegend ist das Wetter ganzjährig stabil: sonnig, trocken und klar. Im Sommer kann es jedoch sehr heiß und trocken werden, teilweise steigt das Thermometer auf bis zu 45 Grad Celsius.
  • Transport vor Ort: Der Park kann mit dem eigenen Auto befahren werden. Außerdem besteht die Möglichkeit im Park zu wandern oder diesen mit dem Fahrrad zu erkunden
  • Übernachtung: Innerhalb des Parks gibt es nur Hotels und ein paar Campingplätze. Eine Reservierung ist aufgrund des begrenzten Angebotes Empfehlenswert.

Death Valley landschaft death valley

 

Canyonlands Nationalpark – ein Stückchen unberührte Natur

Der Nationalpark Canyonlands liegt inmitten des Colorado Plateaus im Südosten des Bundesstaates Utah. Der Park gehört zu den jüngeren Nationalparks der USA, erst 1964 wurde die Gegend unter Naturschutz gestellt. Damals galten einige Teile als quasi unberührt, nur wenige Menschen begaben sich in die schroffe Landschaft der Canyonlands. Auch heute gilt das noch für einige Teile des Nationalparks. 

Wie auch einige andere sehenswerte Landschaften der USA sind die Canyonlands durch Erosionsprozesse, also dem Wechselspiel von Wind, Eis und Wasser, entstanden. So bildeten sich über die Zeit flache Felsschichten, Schluchten, Tafelberge und Steinsäulen sowie auch Steinbögen, die in allen erdenklichen Rot-, Gelb- und Brauntönen. Inmitten des Canyonland Nationalparks liegen die zwei Hauptschluchten, die durch die Flüsse Green und Colorado geformt wurden. Umrahmt werden diese Canyons von einer vielfältigen Landschaft, zum größten Teil unberührte Wüstengebiete. Gerade der Maze-Distrikt ist sehr abgelegen und die zerklüftete, labirinthähnliche Canyonlandschaft scheint undurchdringbar. Aber genau diese Gegend steht fast schon symbolisch für den Reiz der Canyonlands: Einsamkeit und die Schönheit der Natur. 

  • Eintritt: 25 Dollar pro Fahrzeug, 15 Dollar pro Motorrad, 10 Dollar pro Person ohne Auto (gilt für 7 Tage)
  • beste Reisezeit: Der Park ist ganzjährig geöffnet. Jedoch sollte man darauf achten, dass es große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht geben kann. Außerdem ist es in den Sommermonaten teilweise sehr warm und die Winter können kalt sein mit leichten Schneefällen. Gerade für Outdooraktivitäten eignen sich deshalb der Frühling und der Herbst.
  • Transport vor Ort: Der Park kann mit dem eigenen Auto befahren werden. Außerdem besteht die Möglichkeit im Park zu wandern oder diesen mit dem Fahrrad zu erkunden.
  • Übernachtung: Innerhalb des Parks gibt es nur wenige Hotels und ein paar Campingplätze. Eine Reservierung ist aufgrund des begrenzten Angebotes Empfehlenswert.

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