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Städtereise mit Kind: Hamburg

Kind zur Oma und Städtetrip zu zweit? Das klingt gut. Spaziergänge durch unbekannte Straßen, Zeitung lesen im Café und abends lecker essen. Aber wenn das nicht klappt? Dann fährt man eben als Familie. Auch gut. Wir waren zwei Tage in Hamburg. Mit einer Fünfjährigen. Und es hat allen Spaß gemacht.    

Die Unterkunft: Hier wohnt ihr richtig
Ein schönes Hotel ist wichtig. Gerade wenn die freie Zeit kostbar ist, wie bei einem Kurztrip. Bezahlbar soll es sein, gut liegen und so eingerichtet, dass man sich freiwillig darin aufhält. Wenn ihr kleine Kinder habt, vermeidet angesagte Designhotels. Zu viele Leute, die nach dem Ausgehen nächtens gutgelaunt durch die Hotelflure stürmen. Auch das piekfeine Traditionshaus ist ungeeignet. Weder die Speisekarte im Restaurant noch das Publikum sind auf Kinder eingestellt. Günstige Tarife für Familien und viel Platz bieten Mittelklassehotels verschiedener Hotelketten.
Alle Kinder planschen gern! Darum ist ein Hotel mit Indoor-Pool eine feine Sache. Und eine gute Verhandlungsbasis: Museums- gegen Poolbesuch.

Hafen in Hamburg

Hamburg: Tor zur Welt

Die Klassiker: Landungsbrücken, Hafen & Co.
Der erste Tag in Hamburg ist den Standard-Sehenswürdigkeiten gewidmet: Hafen und Landungsbrücken in St. Pauli. Die riesigen Schiffe und Container faszinieren. Mich zumindest. Meine Tochter interessiert sich für die Straßenmusiker und für ihre Pommestüte. Dann geht es los zur Hafenrundfahrt. Kinder sind mit der einstündigen Runde zufrieden, auf der man den Hafen, die Speicherstadt und die Hafencity besichtigt. Und auch wenn typisches Hamburger „Schietwetter“ ist – auf Deck ist für Kinder viel spannender als unter Deck.
Wer Kinder über zehn Jahre hat, kann sich anschließend im Hamburg Dungeon herrlich gruseln. Es lohnt sich, vorher Online-Tickets zu kaufen. Das Dungeon mit seiner schaurigen Darstellung der Geschichte Hamburgs ist bei Touristen äußerst beliebt. Gemütlicher geht’s im Internationalen Maritimen Museum zu. Hier erfährt man alles über die Seefahrt. Und das in exponierter Lage: Das Museum liegt im ältesten noch erhaltenen Speicher der Stadt, dem Kaispeicher B.

Blankense: Edle Gemütlichkeit

Blankenese: Südländisches Flair

Ein kleiner Elbe-Road-Trip
Der zweite Tag beginnt mit Sonnenschein. Ideal um das Elbufer zu erkunden. Wir fahren die Elbchaussee entlang und bewundern die prächtigen Villen der feinen Hamburger Gesellschaft. Der erste Stopp auf unserem Mini-Elbe-Road-Trip ist der Szene-Imbiss  Strandperle. Mit einem leckeren Milchkaffee in der Hand und den Füßen im Elbsand blicken wir auf den Hafen. Weiter geht´s von Oevelgoenne nach Blankenese. „Süditalien an der Elbe“ nennen die Bewohner ihren Stadtteil. Und es stimmt: Blankenese hat ein südländisch-dörfliches Flair, was vor allem dem Treppenviertel mit seinen engen Gassen und weißgestrichenen Häusern geschuldet ist. Erschöpft vom vielen Treppauf und Treppab machen wir den nächsten Strand-Stopp im Restaurant Kajüte SB 12.  Es gibt Crepes mit Zucker und Zimt, Fischbrötchen und Alsterwasser. Dann schlängeln wir uns weiter den Fluß entlang. Bis zum Falkensteiner Ufer. Schön ist es. Viel Elbe, viel Strand und viel Platz.  Und die Containerschiffe fahren so nah am Ufer vorbei, das man aufspringen und mitfahren möchte.

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Über Julia Kirschner

Ich erzähle Euch von schönen Stränden, Städten und anderen Urlaubzielen. Außerdem verrate ich Tipps und Tricks für einen gelungenen (Familien-) Urlaub.
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