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Expertentipps für die Türkei: Die beliebtesten Urlaubsregionen

Die Türkei ist ein wahnsinnig spannendes Urlaubsland. Ihr findet dort alles, was für schöne Ferien erforderlich ist: majestätische Berge, Traumstrände, mitteleuropäische Wälder und weitläufige Steppen. Die Küste im Westen stellt ein einziges antikes Freilichtmuseum dar und auch im übrigen Land finden sich überall kulturelle Sehenswürdigkeiten, die Einblick in eine aufregende Landesgeschichte geben.

Hier erfahrt ihr hilfreiche Tipps für euren Türkeiurlaub, die euch das Geheimnis des Reiselandes offenbaren: eine atemberaubende Vielfalt an kulturellen und natürlichen Schätzen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Reisevorbereitung
  2.  Orte an der türkischen Riviera 
  3. Orte an der türkischen Ägäis
  4. Istanbul
  5. Pamukkale
  6. Kappadokien

Türkeiurlaub: kaum Reisevorbereitung notwendig

Die Türkei ist nicht nur für Frühbucher ein reizvolles Urlaubsziel, sondern ebenso für Last Minute Urlauber. Das liegt insbesondere daran, dass ihr für Ferien in der Türkei keine nennenswerte Vorbereitung benötigt. Täglich starten von vielen deutschen Flughäfen Flieger in das Land, die nur rund drei Stunden bis zum Reiseziel benötigen. Ein Visum für die Einreise ist nicht erforderlich. Ein Adapter fürs Smartphone übrigens ebenfalls nicht. Vor Ort am Flughafen geht es komfortabel mit dem Taxi, Mietwagen oder dem Bustransfer des gebuchten Hotels zur Unterkunft. Ihr könnt dem Fahrer ein kleines Trinkgeld in Euro oder türkischer Lira geben. Sowohl die Landeswährung als auch die europäische Gemeinschaftswährung werden vielerorts im Land akzeptiert. Am besten reist ihr zwischen April und Oktober an, da es dann angenehm warm ist. 

Traumziel Türkische Riviera

türkische Riviera

Die Türkische Riviera ist zweifelsohne eine der beliebtesten Regionen für einen Urlaub in der Türkei. Sie begeistert durch ein mediterranes Klima und historische Stätten. Die Küste zieht sich über 250 km und ist sehr abwechslungsreich. Ihr stoßt auf romantische Buchten ebenso wie auf weitläufige Sandstrände und malerische Kiesstrände. Das Wasser ist an vielen Stellen kristallklar, sodass es zum Baden und Schnorcheln einlädt. Das Hinterland verzaubert durch duftende Kieferwälder, üppige Oleanderhaine und großflächige Zitronenplantagen. Insbesondere im Frühsommer erblüht die Landschaft in kunterbunten Farben dank einer üppigen Blütenpracht. Sowohl Kinder als auch junge Erwachsene und Paare sowie Rentner fühlen sich an der Türkischen Riviera wohl, denn das Aktivitätenangebot hat für alle Altersklassen etwas zu bieten. Die meisten Hotels haben sich um die Urlaubsorte Antalya, Side, Alanya und Belek angesiedelt. Hier ist ein Porträt dieser beliebten Ferienzentren:

Antalya: Eine beliebte Stadt

Im Südwesten der Türkischen Riviera liegt in der gleichnamigen Provinz die Stadt Antalya. Sie ist umringt von duftenden Obstplantagen. Dahinter schließt sich das majestätische Taurusgebirge an, welches bis in den Frühling hinein über schneebedeckte Gipfelzüge verfügt. Vor der Großstadt weitet sich eine malerische Küste aus. Diese natürliche Ausstattung Antalyas erlaubt vielseitige Urlaubsfreuden. Ihr könnt euch dem quirligen Leben am Jachthaften hingeben und in den dortigen Fischrestaurants delikate Gaumenfreuden genießen. Alternativ dazu sind Strände wie Lara Plaji und Konyaalti Plaji begehrte Ausflugsziele, um das Meeresrauschen zu hören, sich in der Sonne zu bräunen und ein erfrischenden Bad zu nehmen. Die von Palmen gesäumten Boulevards laden zum Flanieren ein. In den Geschäften könnt ihr originelle Souvenirs, Schmuck, Bekleidung und vieles mehr zu Schnäppchenpreisen erstehen. Unbedingt ist zudem ein Bummel über die lokalen Märkte zu empfehlen, auf denen ihr viel Handwerkskunst vorfindet. 

An interessanter Kultur mangelt es Antalya ebenfalls nicht. Ihr habt die Möglichkeit, das 38 m hohe Minarett der Yvli-Minare-Moschee zu bestaunen, welches das Wahrzeichen der Stadt ist und aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts stammt. Für Aufsehen sorgt ferner das historische Hadrianstor, das über kunstvolle Verzierungen verfügt. Unweit von Antalya entfernt wartet eine weitere natürliche Sehenswürdigkeit auf euch: die 30 m hohen Wasserfälle. 

Hadrianstor Hadrianstor
Wasserfall in Antalya Wasserfall in Antalya
Strand an der türkischen Riviera Strand an der türkischen Riviera

Alanya: Ideal zum Baden

Im östlichen Teil der Türkischen Riviera befindet sich dieser Badeort, welcher mit einigen der schönsten Strände der Türkei gesegnet ist. Das Meerwasser ist kristallklar und im Sommer angenehm war, weswegen es vor allem Badelustige in den Ferienort verschlägt. Jedoch hat Alanya noch viel mehr als märchenhafte Strände wie den Kleopatra-Strand zu bieten. Es ist eine großzügige Einkaufsstadt mit vielen Geschäften und Straßenhändlern. Etliche davon befinden sich in der pittoresken Altstadt auf dem Burgberg. Sehenswert sind zudem die Burg von Alanya, mit deren Bau schon im 2. Jahrhundert vor Christus begonnen worden ist. Abwechslung in das Urlaubsprogramm bringen ferner die Süleymaniye Moschee und eine Karawanserei. Ein beeindruckendes Fotomotiv ist außerdem der Rote Turm am Hafen, der bereits im 13. Jahrhundert entstanden ist. 

Alanya in der Türkei

Von Alanya aus könnt ihr spannende Ausflüge ins Umland unternehmen. Für Faszination sorgen die Tropfsteinhöhlen, die euch in ein mystischen Reich aus Wasser und Gestein entführen. Interessantes über die Historie der Stadt Alanya erfahrt ihr im Alanya Museum, in dem sich archäologische Fundstücke aus den unterschiedlichsten Epochen befinden. Wer die Anstrengung nicht scheut, der erklimmt über zahllose Treppen die Burgruine. Diese sportliche Einlage wird mit einem einzigartigen Panoramablick über die Region belohnt. 

Side: Mix aus Moderne und Antike

75 km östlich von Antalya befindet sich der Küstenort Side, der einen optimalen Mix aus Moderne und Antike bietet. Bereits im Ortseingang stoßt ihr auf die erste historische Sehenswürdigkeit der Stadt: das antike Theater. Ein zweiter Blick offenbart die imposanten Stadtmauern mit dem Bogenportal. In euren Ferien in Side solltet ihr euch Zeit nehmen, um einen Spaziergang entlang des pittoresken Hafens zu machen. Dabei kommt ihr an etlichen Restaurants vorbei, in denen ihr euch mit traditionellen und internationalen Köstlichkeiten stärken könnt. Im Anschluss geht es weiter zur Agora, zum Athenatempel und dem Apollontempel. Hervorzuheben ist außerdem, dass die Stadt im Sommer für den Autoverkehr gesperrt ist. Sie wird so zu einem überdimensionalen Basar, der zum Flanieren einlädt. 

Die weitläufigen Strände von Side perfektionieren die Ferien in dem Urlaubsort. Sonnenbaden, Planschen und Schnorchlen sind dort nach Herzenslust möglich. Die zahlreichen Wassersportanbieter ermöglichen euch, sich mit dem Surfbrett oder Paddelboot auszutoben. Rasant gleitet ihr mit Jet-Skies und Motorbooten über das glatte Wasser. Da die Wassertiefen in Strandnähe sehr niedrig sind, eignet sich das Meer ebenfalls für Nicht-Schwimmer und kleine Kinder. Spontane Wanderausflüge führen euch ins Umland, welches dank der Orangenhaine und Baumwollplantagen besonders schön wirkt. In diesem findet ihr auch laut rauschende Wasserfälle, die immer ein Erlebnis sind.

Weitere lohnenswerte Ferienorte an der Türkischen Riviera

Neben den genannten Ferienzielen gibt es noch einige weitere lohnenswerte Destinationen an der Türkischen Rivera, in denen ihr eine herrliche Zeit verbringen könnt. Zu diesen gehört Kumköy.
Der Ort ist klein, aber besitzt eine umfangreiche Auswahl an Geschäften, Restaurants und Bars. Der Sandstrand bietet Erholung und ermöglicht ausgiebige Spaziergänge entlang des Wassers. Durch ein großes Angebot an Clubanlagen überzeugt Titreyengöl. Auch Einheimische sind dort verstärkt anzutreffen. Dicht bei befindet sich die Flussmündung von Manavgat, an der sich das Süßwasser des Flusses mit dem Salzwasser des Meeres verbindet. Durch einen wunderschönen breiten Kiesstrand fasziniert euch Kizilagac. Der Ort liegt rund 18 km östlich von Side und ist das optimale Ziel für Strandfans. 

Ein junger, aufstrebender Ferienort ist Belek. Er besitzt zahlreiche weitläufige und sorgfältig gepflegte Gartenanlagen, die einen erholsamen Urlaub versprechen. In der unmittelbaren Umgebung findet ihr mächtige Dünen, urige Pinienwälder und lange Strände. Der gesamte Ort ist von einer angenehmen Ruhe geprägt, sodass ihr euch fern vom Trubel entspannen könnt. In Belek könnt ihr zudem Sport treiben: Insgesamt vier Golfanlagen gehören zu dem Urlaubsort, weshalb ihr dort euer Handicap verbessern könnt. Euch sagt eher der Wassersport zu? Kein Problem. Es gibt diverse Wassersportstationen, die hervorragend ausgestattet sind. Dort könnt ihr euren Tauchschein machen oder Tauchausflüge buchen. Beachtenswert ist außerdem, dass Belek nur 35 km vom internationalen Flughafen in Antalya entfernt ist. Dadurch beträgt die Transferzeit zum Hotel in der Regel nur rund 40 Minuten. 
►Mehr Infos: Ausflüge türkische Riviera

Ferienparadies türkische Ägäis: das erwartet euch

Türkische Ägäis

Ein Mekka für Badelustige und Wassersportler ist die Türkische Ägäis. Buchten und Halbinseln prägen das Landschaftsbild dieser zerklüfteten Küstenregion der Türkei. Das Meerwasser erstrahlt in einem satten Blau und überzeugt durch seine hohe Wasserqualität. Ein kontrastreiches Programm aus Erholung und Sport im sowie auf dem Wasser ist möglich, weswegen Urlauber aller Altersklassen sich an der Türkischen Ägäis-Küste wohlfühlen. Und was ist mit Kultur? Auch kulturelle Sehenswürdigkeiten könnt ihr besichtigen, denn dort befinden sich Überreste antiker Stätten. Zu ihnen gehört das legendäre Troja, welches euch in längst vergangene Zeiten versetzt. Insbesondere der Norden der Ägäis fasziniert durch eine bezaubernde Ursprünglichkeit, die einen authentischen Blick in das Leben der Einheimischen erlaubt. Die bekanntesten Urlaubsorte der Türkischen Ägäis sind Marmaris, Izmir, Fethiye und Bodrum. Dort gibt es Hotels aller Klassen, weshalb ihr ganz nach euren Ansprüchen und eurem Budget die Unterkunft für eure Traumferien auswählen könnt. Jetzt folgt eine kurze Vorstellung der schönsten Ferienziele an der Türkischen Ägäis:

Marmaris: Baden, Stadt und Nationalparl

Marmaris

Marmaris ist ein großer Ferienort mit einem gut geschützten Naturhaften, der dafür sorgte, dass das Gebiet bereits in der Antike besiedelt worden ist. Heute boomt die Stadt durch ihre zahlreichen Freizeiteinrichtungen, die Alt und Jung unvergessliche Ferien bescheren. Die Strände ermöglichen einen erholsamen Urlaub unter der türkischen Sonne. Dahinter schmiegt sich eine Strandpromenade an, die mehr als zehn Kilometer lang ist.  Weitere Attraktionen der Destination ist die paradiesische Insel Nimara im Süden der Stadt sowie der malerische Günlük-Nationalpark. Im Westen schließt sich die Datça-Halbinsel an, welche für die antike Hafenstadt Knidos berühmt ist. Segler staunen über die vielen romantischen Buchten der Gegend. 

In der Stadt selbst begeistern euch die historischen Bauten wie das Kastell Marmaris Kalesi. Einen eigenwilligen Zauber versprüht die Altstadt mit ihren schmalen Gassen, die sich um das Kastell herumschlängeln. Von der Burg der Stadt, die bereits aus dem 16. Jahrhundert stammt, habt ihr einen bemerkenswerten Blick auf Marmaris sowie die Umgebung. In der Burg befindet sich ein Museum, das euch tief in die Stadtgeschichte entführt. Ein weiteres Highlight der Altstadt ist der überdachte Basar, auf dem sich so manch ein Mitbringsel erstehen lässt. Mit diesem mannigfaltigen Unterhaltungsprogramm ist Marmaris ein tolles Ziel für einen vielseitigen Urlaub in der Türkei. 

Bodrum: Das türkische Saint-Tropez

Ihr seid auf der Suche nach mediterranem Charme? Dann ist Bodrum das ideale Urlaubsziel, das in der internationalen Presse gern mit dem schicken Saint-Tropez an der französischen Mittelmeerküste verglichen wird. Der hübsche Ferienort liegt über einer malerischen Bucht und besitzt herrliche Strände sowie einen Jachthafen. Das Wahrzeichen Bodrums ist das Kastell von St. Peter, welches bereits im 15. Jahrhundert erbaut worden ist und majestätisch über dem Hafen thront. Innerhalb des Hotels erwarten euch einzigartige Funde aus dem Meer, die teilweise aus der Zeit vor Christi Geburt stammen. Amphoren, Bronzen und Glasarbeiten liegen in den Auslagen aus. Eine weitere Attraktion Bodrums ist das römische Theater, von dem nur noch Reste erhalten sind. Einen Blick in die Vergangenheit geben auch andere antike Überreste wie das Myndos-Tor und Teile der Stadtmauer. 

Bodrum

Neben den historischen Sehenswürdigkeiten ist Bodrum reich an Vergnügungsmöglichkeiten: Diskos und Bars versprechen eine unterhaltsame Zeit. Bevor sich in das Nachtleben gestürzt wird, könnt ihr euch an den feinsandigen Stränden entspannen. Die geringe Regenwahrscheinlichkeit von Frühling bis Herbst schenkt euch eine Sonnenscheingarantie, die zum ausgiebigen Sonnenbaden verführt. Wer es etwas aktiver mag, der bucht bei lokalen Anbietern ein Wassersportgerät. Nach einem delikaten Abendessen im Hotel oder in einem der vielen Restaurants bietet sich ein Ausflug zum römischen Amphitheater an, um magische Sonnenuntergänge zu bestaunen. 

Izmir: Historie trifft auf Moderne

Izmir

Izmir ist eine ganz besondere Stadt an der Türkischen Ägäis, denn sie existiert bereits seit mehr als 5.000 Jahren. Dadurch finden sich innerhalb der Stadtgrenzen noch Relikte der Moslems, Griechen, Römer, Juden und Christen aus längst vergangenen Zeiten. Ein gelungener Kontrast zu diesen historischen Hinterlassenschaften sind die modernen Hotelbauten Izmirs, die für sorgenfreie Ferien stehen. An der Küste könnt ihr eine erholsame Zeit verbringen. Ein Planschen im Meer ist ebenso möglich wie ein Bummel über die schöne Uferpromenade. Aufgrund der langen Geschichte der Stadt lassen sich in Izmir zudem zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten bestaunen. Die Agora aus der Römerzeit besticht durch korinthische Säulen. Auf einem Hügel oberhalb der Stadt befinden sich Überreste eines Schlosses aus der Zeit vor Christi Geburt. Von dort genießt ihr außerdem einen zauberhaften Blick über die Stadt. 

Weitere Highlights von Izmir ist die Hisar-Moschee aus dem Jahr 1598 und die christliche Kirche St. Polikarp aus dem Jahr 1620. Auch niemand Geringerer als Kaiser Wilhelm II. hinterließ in Izmir ein bauliches Meisterwerk: einen Uhrtrum aus dem Jahr 1620 im maurischen Stil. Der deutsche Kaiser schenkte dieses Bauwerk dem osmanischen Sultan Abdülhamit II. Mehr über die Landesgeschichte erfahrt ihr im Atatürk-Museum, welches dem Gründer der modernen Türkei gewidmet ist. Zweifelsohne ist mit all diesen kulturellen Sehenswürdigkeiten Izmir ein tolles Ziel für euch, wenn ihr in den Ferien Sightseeing mit Erholung am Meer verbinden möchtet. 

Fethiye: Strand und Berge

Die Bucht von Fethiye ist ein beeindruckendes Urlaubsziel, denn der gleichnamige Ferienort und sein Umland überzeugen durch hohe Berge, weiße Strände und skurrile Felslandschaften. Auf nur wenige Quadratkilometer konzentriert sich eine uralte Geschichte, die selbst Faszination bei Kulturmuffeln hervorruft. In euren Ferien könnt ihr das Badeparadies Fethiye kennenlernen und zugleich Ausflüge auf den 3.000 Meter hohen Berg Uyluk Tepe unternehmen. Bis in den Mai hinein trägt dieser sogar eine Haube aus Schnee. Größer könnten die Kontraste kaum sein, denn im Sommer herrscht in Fethiye am Strand Sonnenscheingarantie bei 28 °C im Schatten. 

Dalyan Strand

Unterhalb der Wasseroberfläche offenbart sich der Ferienort als Taucherparadies. Wer sich das Adrenalin in die Adern schießen lassen möchte, entscheidet sich fürs Paragliding. Auch an kulturellen Highlights ist der historische Ort reich: In ihm befinden sich Bauten, die mehr als 2.000 Jahre alt sind. Für schiere Begeisterung sorgen ebenfalls die Felsengräber am Steilhang. In der näheren Umgebung bietet sich die Ruinenstadt Kayaköy als Ausflugsort an. Naturfreunde besichtigen den Strand von Dalyan, der berühmt für seine seltene Schildkrötenart ist. Damit erlauben Ferien in Fethiye euch einen abwechslungsreichen Aufenthalt, der euch den natürlichen und kulturellen Reichtum der Türkei nahebringt. 

Dalyan Gräber

Istanbul: Orient trifft Okzident

Istanbul ist die heimliche Hauptstadt der Türkei, denn keine andere Millionenmetropole des Landes versprüht solch ein kosmopolitisches Flair. Auf beeindruckende Weise hat die Großstadt den Spagat zwischen Orient und Okzident geschafft. Sie weitet sich zudem sowohl auf den asiatischen als auch auf den europäischen Kontinent aus. Doch dies ist nicht das einzige Besondere an Istanbul. Die Metropole, die einst den Namen Konstantinopel trug, ist bereits über 3.000 Jahre alt. Damit gehört sie zu den ältesten noch vorhandenen Städten der Welt überhaupt. 

Zahlreiche Bauten sind im osmanischen Architekturstil gehalten und bezeugen so die interessante Stadtgeschichte. Wenn ihr durch die Stadt bummelt, entdeckt ihr, wie sich viele hundert Jahre alte Paläste in den hochmodernen Glasfassaden von Bürotürmen spiegeln. Die Silhouette der Metropole offenbart Kirchentürme und Minarette. Und als wäre es an Kontrasten noch nicht genug, ist in den urigen Restaurants traditionelle Folklore ebenso zu vernehmen wie hippe Klänge von Jazzgruppen. Ein Spaziergang am Ufer des Bosporus zeigt, dass sich wie selbstverständlich Schleier und Minirock treffen können. Jung und Alt zieht es gleichermaßen in die Kunstmuseen und Ausstellungshallen mit archäologischen Fundstücken. In Freiluftdiskos und Hip-Hop-Kneipen tanzen junge Einheimische und partylustige Urlauber. Bereits nach einem Tag ist euch klar: Istanbul stellt die östlichste Stadt Europas dar und ist zugleich die westlichste Millionenmetropole des Orients.

Die Stadt baut sich aus drei Zentren auf, von denen jedes einzelne seinen ganz eigenen Zauber hat. Das historische Herz Istanbuls ist Sultanahmet, wo die berühmte Hagia Sophia und die Blaue Moschee mit sechs Minaretten stehen. Sie sind neben des Topkapı-Palastes und des quirligen Großen Basars die Hauptsehenswürdigkeiten der Metropole. Zwischen Tünel-Platz und Levent erstreckt sich das eigentliche Geschäftszentrum Istanbuls, durch welches eine U-Bahn fährt. Mondäne Wohnhäuser entdeckt ihr auf der asiatischen Seite in der Bagdad-Allee, die sich über einige Kilometer oberhalb des Marmarameeres hinwegzieht.

Brücke Istanbul Brücke Istanbul
Istanbul Istanbul
Festung in Istanbul Festung in Istanbul

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Ein faszinierender Schatz: Pamukkale

Im Südwesten der Türkei an der Ägäischen Küste bei der Stadt Denizli befindet sich mit Pamukkale eine der bedeutendsten Attraktionen der Türkei überhaupt. Auf Deutsch bedeutet das Wort »Baumwollburg«. Wenn ihr sie besucht, wisst ihr auf einen Blick, warum dieser Ort diesen Namen trägt. Er ist berühmt für seine Kalksteinterrassen, die in einem grellen Weiß erstrahlen. Sie sind so besonders, dass die UNESCO ihnen den Titel Weltkulturerbe gab. Sie kreieren eine atemberaubende Szenerie, die nicht von dieser Welt zu stammen scheint. Entstanden ist dieses Naturschauspiel durch die Verdunstung des heißen, kalkhaltigen Wassers der Thermalquellen. Aus ihnen fließen jeden Tag über 250 Liter kalziumreiches, kohlensäurehaltiges Thermalwasser. Die daraus entstehenden Ablagerungen sehen aus wie Watte, weshalb der Ort den Namen Baumwollburg trägt.

 

Neben den Kalksteinterrassen gibt es noch eine weitere Sehenswürdigkeit, die ihr in Pamukkale bestaunen könnt: die antike griechische Stadt Hierapolis. Sie befindet sich in strategisch günstiger Lage oberhalb eines Berges und begeistert durch das Amphitheater, das Stadttor, den Apollotempel und den Gräbern. Es ist schon erstaunlich, wie viele der Bauten in Hierapolis gut erhalten sind. Gegründet wurde die Stadt übrigens bereits 190 vor Christus. 133 wurde sie ein Teil der Provinz Asia, die den Römern unterstand. Historiker vertreten die Ansicht, dass Herapolis einst als Stadt von großer Bedeutung gewesen ist. Vermutlich war es ein Kurort, der von der Nähe der Kalksteinterrassen profitierte. Das Wasser aus den Quellen ermöglichte allerdings nicht nur ein genüssliches Baden, sondern mit ihm ließ sich zudem Wolle färben. Der Handel mit Textilien und die Webereien machten den antiken Ort letztlich sehr reich, was sich auch in dem gefundenen Marmor und dem riesigen Amphitheater ablesen lässt. 

Kappadokien: das Märchenland der Türkei

In Zentralanatolien verbirgt sich mit Kappadokien ein Ausflugsziel, das pure Faszination hervorruft. Die Landschaft der Region Kappadokien wird von den Lavaschichten zweier Vulkane geprägt, die vor 50 Millionen Jahren ausgebrochen sind. Die dicke Lavaschicht besteht aus Basalt, Sand und Asche. Mit den Jahrtausenden hat es sich zu Tuff verfestigt, was ein verhältnismäßig weiches Gestein ist. Wind und Wasser verformten die Landschaft in ein abstraktes Bild, das zahlreiche einzigartige Fotomotive abgibt. Auch der Mensch erkannte schnell, wie gut sich Tuff bearbeiten lässt. In der Bronzezeit begannen die Siedler, Höhlen in den Stein zu graben. So entstand letztlich ein Höhlensystem, welches den Menschen Schutz bot. Heute könnt ihr diese ungewöhnlichen Städte besichtigen, die den Eindruck erwecken, ihr würdet euch in einem Märchenland befinden. 

Mit dem Heißluftballon über Kappadokien

Kappadokien

Auf besonders magische Weise könnt ihr Kappadokien mit dem Heißluftballon erkunden. Die Vogelperspektive ermöglicht es euch, die Schönheit und Außergewöhnlichkeit dieser von Lavagestein geprägten Region in ihrer Ganzheit zu bestaunen. Etwa 1.300 Personen entscheiden sich täglich für dieses Erlebnis, weshalb am Himmel diverse Heißluftballons zu finden sind. Auch dies sorgt für ein exzeptionelles Bild, welches nicht vielerorts zu bewundern ist. Neben der spektakulären Aussicht wird euch die Fahrt mit dem Ballon an sich begeistern. Es geht durch schmale Öffnungen zweier Bergspitzen, tief in die Schluchten hinein und über malerische Täler. Rund eine Stunde dauert die Ballonfahrt, die unvergessliche Momente kreiert. Für viele ist es gar der Höhepunkt einer Reise in die Türkei.

Kappadokien ist ferner ein wundervolles Wandergebiet. Besonders lohnenswert sind Touren durch die Region Rose Valley, die ihren Namen aufgrund der zahllosen rosaroten Felsformationen erhalten hat. Bereits seit der byzantinischen Zeit wird dort zudem feiner Wein angebaut. Ein leicht begehbarer Wanderweg zieht sich durch Rose Valley bis hin zu der roten Schlucht. Eine herrliche Szenerie begleitet euch ebenfalls bei Trekkingtouren durch das Ihlara Valley. Ein rund 15 km langer Weg führt bis zu 150 m tief in eine Schlucht. Weitere Sehenswürdigkeiten in diesem einstigen Siedlungsgebiet von byzantinischen Mönchen sind 50 Felskirchen und zahlreiche Höhlenbauten.

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