Top Themen
Startseite / 5vorFlug Reisewelt / Der perfekte Urlaub

Der perfekte Urlaub

Urlaub und Reisen erleben viele Menschen als die beste Zeit. Kein Wecker, keine Verpflichtungen, keine Staus am Morgen – stattdessen: Wärme, Horizonte, Weite, Freiheit und Erholung. Urlaub ist nicht selten überfrachtet von hohen Erwartungen. Alles muss perfekt sein. Damit es perfekt wird, ein paar Tipps.

Studien belegen seit Jahren: Urlaub stabilisiert und füllt leere Energiespeicher. Ausreichend Erholung beflügelt das Engagement im Job, gibt Kraft für die Familie, steigert die allgemeine Zufriedenheit und reduziert gesundheitliche Beschwerden. Urlaub ist die Zeit für eigene Interessen und für die Familie.
Doch jeder Urlaub hat ein Ende und jede Erholung schwindet mit der Zeit. Vier Wochen geben Forscher dem guten Gefühl im Schnitt, dann verfliegt es und man müsste theoretisch erneut Auszeiten suchen. Empfohlen wird in jedem Fall, die direkte Zeit nach dem Urlaub genussvoll zu gestalten und sie mit Ruheinseln zu spicken. Dann bleibt der angenehme Effekt länger erhalten.

Der perfekte Urlaub

Gekonnt Abtauchen

Ein perfekter Urlaub setzt einiges voraus: Unterkunft und Verpflegung müssen gefallen und man muss in die Lage kommen, eigenen Neigungen nachgehen zu dürfen und abschalten können. Wer sich auch in den eigenen vier Wänden zurücklehnen kann, kann ebenso gut seine Ferien daheim verbringen.

Forschertipps für einen perfekten Urlaub:

  • Arbeit abgeben
    Vor dem Urlaub so viel Arbeit wie möglich auf Kollegen verteilen. Dadurch reduziert sich das Arbeitspensum vor der Abreise und nach dem Urlaub ist der Workload kein Dolchstoß. Arbeitsberge nach dem Urlaub fressen frische Energie besonders schnell.
  • Pensum reduzieren
    Wer sich vor der Abreise in blinde Abreitswut stürzt, mildert das gute Vorgefühl und ebnet Studien zufolge der sogenannten Freizeitgrippe den Weg. Sobald man vom Stress auf Erholung umschaltet, wird man krank – das kennt ihr bestimmt.
  • Arbeit vergessen
    Grundregel Nummer eins: Im Urlaub hat die Arbeit nichts zu suchen. Mobiltelefon aus, keine Mailchecks und möglichst kein Internet. Den Kollegen klar machen, dass ihr nicht angerufen werden wollt.
  • Neues ausprobieren
    Reisen veredelt den Geist, meinte schon Oscar Wild und damit drückt er auch den positiven Effekt aus, den neue Erfahrungen auf unser Gehirn haben. Lernen bedeutet Glück für die grauen Zellen. Also Surfkurs buchen und in der Wüste übernachten.
  • Rumhängen
    Süßes Nichtstun, sich ganz und gar dem Faul sein hingeben. Müßiggang tut gut. Lesen oder einfach locker mit Freunden plaudern. Ausnahme: Im Winterurlaub auf einer Hütte festzusitzen, ganz ohne Bewegung, passt nicht so recht und verursacht schnell Unzufriedenheit.

Über Cornelia Scheffler

Ich schreibe über das Reisen, andere Länder, Orte und Kulturen. Ich teile tolle Erlebnisse mit Euch und plaudere manchmal aus dem 5vorflug-Nähkästchen.
Nach oben scrollen